Biathlon Dahlmeier saugt sich einfach heran

Laura Dahlmeier: Stark auf der Schlussrunde in Ruhpolding

(Foto: dpa)

Die deutschen Biathletinnen haben beim Heim-Weltcup in Ruhpolding ihren zweiten Saisonsieg mit der Staffel gefeiert. Das Quartett mit Vanessa Hinz (Schliersee/ein Nachlader), Maren Hammerschmidt (Winterberg/2), Franziska Preuß (Haag/2) und Laura Dahlmeier (Partenkirchen/1) setzte sich über 4x6 km vor Frankreich (sieben Nachlader/+3,5 Sekunden) und Norwegen (1/+4,5) durch.

Startläuferin Hinz begann ordentlich und leistete sich nur einen Fehler im Stehendschießen, Hammerschmidt benötigte ebenso wie Preuß insgesamt zwei Extrapatronen. Mit einer Energieleistung kurz vor dem Ziel stellte Dahlmeier dann den Sieg sicher, holte auf der Schlussrunde noch zehn Sekunden auf. "Ich war schneller dran, als ich gedacht habe", sagte Dahlmeier in der ARD zur ihrer Aufholjagd, die sich vorgenommen hatte, sich an die Norwegerin noch "heranzusaugen".

In Pokljuka hatte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Dezember im bislang einzigen Staffelwettbewerb des Winters vor Frankreich und der Ukraine gesiegt. Vor 12 000 Zuschauern in der Chiemgau Arena gehörten die Lokalmatadorinnen somit zum Favoritenkreis.

Nach ihrem dritten Platz mit der Staffel kämpfen die Männer am Freitag (14.45 Uhr/ARD und Eurosport) im Sprint um den nächsten Sieg in einem Einzelrennen. Nach seinem Triumph im Massenstart in Oberhof gilt Simon Schempp als ärgster Konkurrent des Gesamtweltcup-Führenden Martin Fourcade aus Frankreich.

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