Nicht noch ein Berliner Defensivspiel: Für das DFB-Viertelfinale in Stuttgart verspricht Hertha-Trainer Götz eine anderes Spiel als beim torlosen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Bundesliga.
Wenn alles so wie beim 0:0 im Bundesligaspiel am vergangenen Freitag läuft, dann könnten sich der VfB Stuttgart und Hertha BSC Berlin die reguläre Spielzeit plus Verlängerung getrost schenken und das Viertelfinale im DFB-Pokal am Mittwoch (20.30 Uhr/live in der ARD) gleich im Elfmeterschießen entscheiden.
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Die Gewinner wären dabei in erster Linie die Zuschauer, die sicherlich nicht zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen zu Zeugen des Berliner Defensivspiels werden wollen.
Nachdem Herthas Trainer Falko Götz sein Team am Freitag mit einer äußerst destruktiven Taktik auf den Platz geschickt hatte und für das unattraktive Ermauern eines Punktes Kritik von allen Seiten einstecken musste, will er im Pokal von der defensiven Strategie abrücken.
"Es wird kein Taktieren geben, wir werden uns für das Weiterkommen zerreißen. Wir wollen diszipliniert spielen, aber offensiv mit mehr Präzision", sagte Götz.
Sein Gegenüber Armin Veh, der sich nach der zurückliegenden Partie über die Spielweise der Gäste gewundert hatte ("Ich hätte nicht gedacht, dass sie so tief stehen würden"), geht davon aus, dass er seinen Kollegen beim Wort nehmen kann.
"Mit einer Ausrichtung wie am Freitag hat Hertha keine Chance. Denn wenn die Berliner wieder so spielen, schießen sie kein Tor. Aber ein Tor braucht man, um weiterzukommen", sagte der VfB-Trainer.
Ob die Stuttgarter wieder mit den zuletzt verletzten Fernando Meira und Antonio da Silva antreten können, ist fraglich. Immerhin ist der mexikanische Nationalspieler Pavel Pardo wieder dabei, der im Punktspiel gesperrt war. Bei den Berlinern fehlen weiterhin die verletzten Yildiray Bastürk und Kevin Boateng; der am Freitag gesperrte Kapitän Arne Friedrich kehrt hingegen zurück.
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