Völler verhandelt über Schürrle-Wechsel

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Bald ein Londoner? Leverkusens Andre Schürrle.

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Turnen, EM in Moskau: Bei seinem EM-Debüt als Mehrkämpfer hat Andreas Toba mit einer deutlichen Leistungssteigerung überzeugt. 48 Stunden nach Rang 13 in der Qualifikation kam der 22-jährige Hannoveraner im Sechskampf-Finale auf einen überraschenden siebten Platz (85,431). Tobas Teamkolleginnen hingegen konnten wie erwartet mit der europäischen Spitze nicht mithalten. Die Stuttgarterin Lisa-Katharina Hill kam auf den 14. Platz (53,398), 21. wurde mit 50,366 Zählern Cagla Akyol aus Heidelberg. Beide leisteten sich jeweils einen Absteiger, zudem mangelte es an den erforderlichen Höchstschwierigkeiten. "Dieser Erfolg ist ein Riesenmotivationsschub für mich. Papa wird sehr zufrieden mit mir sein", sagte Toba. Sein Vater Marius hatte in den neunziger Jahren als Ringespezialist mehrfach zu Erfolgen der deutschen Nationalriege beigetragen. Besonders beim Sprung, so Toba, "war ich von mir fast selbst überrascht." Mit der Medaillenvergabe jedoch hatte der Niedersachse erwartungsgemäß nichts zu tun. Neuer Europameister und damit Nachfolger des im Dezember vergangenen Jahres zurückgetretenen zweimaligen Vize-Weltmeisters Philipp Boy aus Cottbus wurde David Beljawski (89,799). Dem russischen Lokalmatadoren am nächsten kamen Max Whitlock aus Großbritannien (89,106) sowie Oleg Wernjajew aus der Ukraine (88,398). Der Olympiazweite Marcel Nguyen aus Stuttgart sowie Ex-Europameister Fabian Hambüchen (Wetzlar) hatten auf einen Start im Mehrkampf verzichtet. Nguyen führte Erschöpfung als Grund an, dem ehemaligen Reck-Weltmeister Hambüchen fehlten nach einer Kapselverletzung am Finger zu viele Trainingseinheiten am Barren. Toba startete solide am Boden, am Seitpferd und an den Ringen und lag zur "Halbzeit" auf dem 13. Platz. Eine nahezu perfekter Kasamatsu mit eineinhalb Schrauben katapultierte den Olympiaturner erstmals in die Top 10. Eine noch bessere Platzierung verdarb er sich mit einem mittelschweren Fehler am Barren. Bei den Frauen ging der Titel vor knapp 3000 Zuschauern an Olympiasiegerin Alija Mustafina. Die Russin fing mit 59,032 Punkten die drei Geräte lang führende Larisa Iordache aus Rumänien (58,432) noch ab, Bronze holte sich Anastasia Grischina aus Russland (57,932). Die europäischen Titelkämpfe werden am Samstag (11.30 Uhr) mit den ersten fünf Gerätefinals fortgesetzt. Dabei steht Nguyen im Endkampf an den Ringen, Sophie Scheder aus Chemnitz hat die Medaillenentscheidung am Stufenbarren erreicht und der Hallenser Matthias Fahrig kämpft am Boden um Edelmetall.

Real Madrid, José Mourinho: Real Madrids Trainer José Mourinho hat das bevorstehende Halbfinalduell der Champions League gegen Borussia Dortmund mit einem Seitenhieb auf BVB-Amtskollege Jürgen Klopp angeheizt. "Klopp redet jeden Tag, und ich mache den Mund nicht auf. Ich will es weiter so halten", sagte Mourinho am Freitag in Madrid. "Es ist nicht an der Zeit, über die Borussia zu sprechen, sondern die Vorbereitungsarbeiten intensiv fortzusetzen." Mourinho verriet, dass der deutsche Nationalspieler Sami Khedira am Samstag beim Liga-Heimspiel gegen Betis Sevilla für das Königsklassen-Hinspiel am Mittwoch in Dortmund geschont werden soll.

Tennis, Monte Carlo: Rafael Nadal hat sich ins Halbfinale des ATP-Masters in Monte Carlo gemüht. Der 26-jährige Spanier brauchte gegen den Weltranglisten-34. Grigor Dimitrow (Bulgarien) 2:08 Stunden, um sich letztlich mit 6:2, 2:6 und 6:4 durchzusetzen. In der Vorschlussrunde der Sandplatz-Veranstaltung an der Côte d'Azur trifft Nadal auf Jo-Wilfried Tsonga. Der an Nummer sechs gesetzte Franzose gewann am Freitag im ersten Viertelfinale gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka, 2008 in Peking an der Seite von Roger Federer Olympiasieger im Doppel, mit 2:6, 6:3, und 6:4. Nadal hatte am Donnerstag im Achtelfinale Philipp Kohlschreiber (Augsburg) klar in zwei Sätzen bezwungen, Dimitrow schaltete Florian Mayer (Bayreuth) aus. Der ehemalige Weltranglistenerste Nadal sieht sich nach seiner langen Verletzungspause noch nicht in Topform. "Ich habe sieben Monate lang kein Tennis gespielt. Ich brauche noch Zeit, bis ich meinen Top-Rhythmus wieder über ein ganzes Spiel halten kann", sagte Nadal, der in Monte Carlo mit einem Tape am Rücken aufschlägt: "Probleme an Rücken, Schulter und Ellbogen sind normal, wenn man so lange nicht gespielt hat."

Erster Termin vor Bayern - Barça Matthias Sammer erblickt Amerika

Mit einem "Open Media Day" eröffnet Bayern München das Ballyhoo vor dem Champions-League-Duell mit dem FC Barcelona. Der Übersetzer verdient eine Tapferkeitsmedaille, doch die Kernbotschaft an alle Welt lautet: Der deutsche Meister weiß um seine Stärke.

SC Freiburg, Erik Jendrisek: Auch Stürmer Erik Jendrisek wird den SC Freiburg nach dem Saisonende verlassen. Der Fußball-Bundesligist werde den Vertrag mit dem 26-Jährigen nicht verlängern, bestätigte ein Vereinssprecher am Freitag. Jendrisek hatte zuvor auf seiner Facebook-Seite seinen Abschied aus dem Breisgau angekündigt: "Mein letzter Monat in Freiburg", schrieb der slowakische Nationalspieler. Jendrisek war 2010 vom FC Schalke 04 nach Freiburg gekommen, wo er bisher in drei Jahren nur 36 Bundesligaspiele bestritt und zwei Tore erzielte. In der Rückrunde der laufenden Saison kam er nur ein Mal zum Einsatz, zuletzt spielte er im Regionalliga-Team des Sportclubs.

VfB Stuttgart, Antonio Rüdiger: Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat den bis 2014 laufenden Vertrag mit Abwehrspieler Antonio Rüdiger vorzeitig um drei Jahre bis zum 30. Juni 2017 verlängert. Das teilte der Pokalfinalist am Freitag mit. "Ich freue mich natürlich, dass die Verantwortlichen großes Vertrauen in mich haben. Für mich gilt es, meine Position weiter zu festigen, mich als Profi weiter zu entwickeln und mich mit Leistungen im Training und in den Spielen zu empfehlen", sagte der 20-jährige Rüdiger. Fredi Bobic ist froh, Rüdiger langfristig an den Verein gebunden zu haben. "Es gibt in Deutschland nicht viele Spieler, die in seinem Alter bereits diese Anzahl an Partien absolviert haben, sowohl national als auch international. Wir sind uns sicher, dass Antonio beim VfB seinen Weg gehen wird."

Bundesliga, Hannover 96: Hannovers freigestellter Manager Jörg Schmadtke hat bis zum Ende der Vertragslaufzeit Hilfe bei bereits laufenden Vertragsverhandlungen angeboten. 96-Klubchef Martin Kind stellte aber klar: "Jörg Schmadtkes Nachfolger suche ich alleine und wähle ihn selber aus. Wenn Fragen auftauchen, werde ich sie mit ihm diskutieren", erklärte Kind. Das beziehe sich aber nur auf bereits begonnene Vorgänge. Auch auf eine Absprache mit Trainer Mirko Slomka will Kind bei der Nachfolgesuche verzichten. "Nein, seine Zustimmung holen wir nicht ein. Er wird zu gegebener Zeit informiert", hatte der 96-Präsident in den Tagen zuvor bereits gesagt. Schmadtke hatte offenbar entnervt von seinem Zerwürfnis mit Slomka um Auflösung des Vertrages gebeten. Ein Nachfolger ist laut Kind trotz bislang rund 60 Bewerbungen nicht in Sicht. Am Samstag gegen Bayern München wird Jörg Schmadtke schon nicht mehr im Stadion sein.

Hertha BSC, Benefizspiel: Hertha BSC tritt zu einem Benefizspiel gegen eine Bundespolizei-Auswahl an. Das teilte der Berliner Fußballclub mit. Die Begegnung findet am 7. Mai um 18 Uhr in Bernau statt. Hintergrund für die Partie ist der tragische Unfall am 21. März dieses Jahres, als bei einer Polizeiübung in der Nähe des Berliner Olympiastadions zwei Hubschrauber bei dichtem Schneefall kollidierten und dabei ein Pilot ums Leben kam. Vier weitere Beamte wurden teilweise schwer verletzt. Die Erlöse des Benefizspiels kommen der Bundespolizei-Stiftung zu Gute. Diese unterstützt die Familie des verunglückten Piloten. "Uns alle bei Hertha BSC hat dieses Unglück sehr betroffen. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir dieses Spiel bestreiten, um unser Mitgefühl zu zeigen und die Not der Familie ein wenig zu lindern", wird Hertha-Manager Michael Preetz in einer Pressemitteilung des Clubs zitiert.

Formel 1, Bahrain: Zwei Tage vor dem Formel-1-Rennen in Bahrain haben die Behörden in dem arabischen Königreich ein britisches Fernsehteam abgeschoben. Die staatliche Nachrichtenagentur BNA meldete, die Journalisten hätten wiederholt gegen die Gesetze des Landes verstoßen. Aus Journalistenkreisen in Manama hieß es, das Team habe vor einer Moschee gedreht, als es zusammen mit einer lokalen Reporterin von Angehörigen der Sicherheitskräfte abgeführt worden sein. Am Freitag beteiligten sich nördlich von Manama mehrere Tausend Gegner des Herrscherhauses an einer Protestaktion. Sie forderten, in einem Land, in dem die Rechte der Bürger nicht geachtet würden, dürfe kein Formel-1-Rennen stattfinden. Auch Menschenrechtsaktivisten verlangten die Absage des Grand Prix. Chefvermarkter Bernie Ecclestone und der Internationale Automobilverband wollen jedoch am Großen Preis von Bahrain festhalten. "Ich denke, jeder, der wirklich über Menschenrechte reden möchte, sollte vielleicht mal nach Syrien gehen", sagte Ecclestone am Freitag auf dem Sakhir International Circuit.

Bundesliga, Leverkusen: Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler André Schürrle von Bayer Leverkusen zum Champions-League-Sieger FC Chelsea wird immer konkreter. Sportdirektor Rudi Völler weilte mit Manager Michael Reschke in London, um die Details des Transfers zu verhandeln. Das bestätigte Völler der Bild-Zeitung. "Ja, ich war in London und habe Gespräche geführt. Mehr gibt es nicht zu sagen, es ist noch nichts entschieden", sagte Völler. Von dort aus sollte das Bayer-Duo nach Informationen von kicker online nach Brüssel reisen, um sich mit den Beratern von Kevin de Bruyne zu treffen. Der Belgier, der von Chelsea an Werder Bremen ausgeliehen ist, soll Teil des Pakets werden und in der kommenden Saison in Leverkusen spielen.

Der Flügelflitzer Spaniens gefährliche Verhältnisse

Die "spanischen Verhältnisse" sind bereits jetzt das Sport-Unwort des Jahres. Oder begleiten demnächst Flamenco-Tänzerinnen die Spieler auf den Rasen? Erst wenn Pep Guardiola in München ist, wird Uli Hoeneß' Bauch die echten spanischen Verhältnisse kennenlernen.

(Video: Süddeutsche.de, Foto: dpa, Foto: dpa)

Bereits am Dienstag hatte der Kölner Express berichtet, dass Berater Ingo Haspelt und Schürrles Vater Jaochim in London mit den Blues verhandelt hätten. Nach Informationen der Tageszeitung Die Welt sollen sich Schürrle und der Klub dabei auf einen Fünfjahresvertrag bis 2018 geeinigt haben. Der Vertrag des 22-Jährigen läuft in Leverkusen noch bis 2016. Die Ablöse für Schürrle soll 20 Millionen Euro betragen. Außerdem soll Mittelfeldspieler de Bruyne (21) für eine Saison an Bayer ausgeliehen werden.

FC Bayern, Champions League: Mario Gomez oder Claudio Pizarro? Mario Gomez und Claudio Pizarro! Die beiden Angreifer des FC Bayern München dürfen sich am Samstag gemeinsam auf einen möglichen Einsatz im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Barcelona vorbereiten. Auf die Frage, wer für den verletzten und am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) gesperrten Mario Mandzukic im Bundesliga-Spiel bei Hannover 96 (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) spielen werde, sagte Trainer Jupp Heynckes am Freitag: "Beide." Darüber hinaus ließ Heynckes vorerst offen, auf wie vielen Positionen er seine Mannschaft nach dem 6:1 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg verändern wird. Er müsse abwägen, wer vor dem Spiel gegen Barcelona noch Spielpraxis oder eventuell noch eine Pause benötige, erläuterte er. Neben Gomez und Pizarro werden aber auf jeden Fall auch Franck Ribéry und David Alaba spielen: Beide fehlten im Pokal, Ribéry wegen einer Sperre, Alaba wegen eines Magen-Darm-Virus. Auch Torhüter Manuel Neuer ist gesetzt. Das Spiel gegen Barcelona wollte Heynckes am Freitag aber wie erwartet nicht in den Vordergrund stellen. "Erst mal sind wir voll auf Hannover 96 konzentriert", sagte er, die Niedersachsen hätten ja noch Ambitionen, in die Europa League zu kommen, "wir wissen, dass es da hoch hergeht."

Tennis, Frauen: Mona Barthel aus Neumünster wird im Relegationsspiel gegen Serbien ihr Debüt im deutschen Fed-Cup-Team geben. Die 22 Jahre alte Tennisspielerin aus Schleswig-Holstein wurde am Freitag von Teamchefin Barbara Rittner neben Angelique Kerber aus Kiel für das Einzel nominiert. Barthel, die Anfang Februar für das Match in Frankreich noch abgesagt hatte, trifft am Samstag (14.00 Uhr, Sat.1 Gold) in der Stuttgarter Porsche-Arena zunächst auf die serbische Nummer eins Ana Ivanovic. Kerber spielt danach gegen Bojana Jovanovski. Für das Doppel am Sonntag berief Rittner Sabine Lisicki und Anna-Lena Grönefeld. Es geht um den Aufstieg in die Weltgruppe.

Basketball, Dirk Nowitzki: Der deutsche Basketballer hat trotz der enttäuschenden Saison seines NBA-Clubs Dallas Mavericks einen Wechsel zu einem anderen Team ausgeschlossen. "Ich gehöre in diese Stadt. Ich kann mir nicht vorstellen, für eine andere Mannschaft zu spielen, ein anderes Trikot zu tragen", sagte der 34-Jährige den Dallas Morning News. Nowitzki steht bei den Texanern noch ein Jahr unter Vertrag. Gleichzeitig nahm der Würzburger die Clubführung um Eigentümer Mark Cuban und General Manager Donnie Nelson in die Pflicht, im Sommer den Kader zu verstärken. "Der Druck liegt bei Mark und Donnie, dieses Team wieder dahinzubringen, wo es hingehört. Das wissen die beiden. Ich will auf einem hohen Level spielen, in einer guten Mannschaft, die diese Stadt angemessen repräsentiert", forderte Nowitzki. Dallas hatte in dieser Saison erstmals seit 13 Jahren die Playoffs verpasst - auch weil Nowitzki in den ersten 27 Partien wegen einer Knieverletzung nicht mitwirken konnte. Inzwischen habe er aber keine Beschwerden mehr am lädierten linken Knie, sagte Nowitzki. Vorsichtshalber wolle er sich in den kommenden Tagen aber nochmals intensiv untersuchen lassen.

FC Bayern, Fans: Die Anhänger des FC Bayern München haben eine bereits geplante Choreografie für das Halbfinal-Hinspiel der Champions League am kommenden Dienstag (20.45 Uhr/Sky) gegen den FC Barcelona abgeblasen. Wie der "Club Nr. 12" als Dachverband der Fanklubs mitteilte, hätten die Befürworter einer Choreografie bei einer "Kampfabstimmung im Südkurvenrat knapp den Kürzeren gezogen". Geplant war eine Choreografie, die das gesamte Stadion einbezogen hätte. Unter den Fan-Gruppierungen des FC Bayern herrscht nach wie vor Uneinigkeit über den Umgang mit der Vereinsführung im Zusammenhang mit der Vergabe von Eintrittskarten. Junge Fans haben derzeit kaum eine Chance, an Tickets für den Stehplatzbereich in der Südkurve der Arena zu kommen. Mehrere Treffen zwischen der Vereinsführung und den Anhängern führten noch zu keinem Ergebnis. Der "Club Nr. 12" wirft dem FC Bayern vor, kritische Fanklubs auf Linie bringen zu wollen und keine geeignete Strategie erkennen zu lassen.

Fußball in Spanien: Die Klubs der Fußball-Großmacht Spanien stehen beim Staat mit 670 Millionen Euro in der Kreide. Diese Steuerschulden seien allerdings im vergangenen Jahr um 80 Millionen auf den genannten Betrag zurückgegangen, was sehr positiv sei, erklärte der Präsident der obersten spanischen Sportbehörde CSD, Miguel Cardenal, am Donnerstag im Gespräch mit dem Radiosender Cope. "Viele Vereine sind in einer sehr heiklen Situation, und wir tun alles Mögliche, damit sie diese Phase überstehen", so Cardenal. Die Fußball-Liga müsse aber derweil Wege finden, die Einnahmen aus den Übertragungsrechten gerechter zu verteilen. Nur so könne das Überleben vieler krisengeschüttelter Klubs gesichert werden. Die beiden Topvereine Spaniens, Real Madrid und der FC Barcelona, die im Champions-League-Halbfinale auf Borussia Dortmund und Bayern München treffen, hatten 2011 für TV-Rechte jeweils 140 Millionen Euro kassiert. Der nächstfolgende Klub, Atlético Madrid, musste sich mit weniger als 50 Millionen begnügen. Generell sei ihm aber nicht bange um den spanischen Sport, auch wenn einige den Bankrott vieler Verbände prophezeiten, meinte der CSD-Chef. Es gebe Zahlen, die optimistisch stimmten.