Michael Ballack will spielen, doch Trainer Jupp Heynckes lässt ihn nicht. Spekulationen, der Nationalspieler könnte sich in Richtung Wolfsburg verabschieden, werden jedoch heftig dementiert.
Joachim Löw hat noch ein paar Tage Zeit, die erste Bewährungsprobe für seine Elf steht erst am 9. Februar an, wenn sich das DFB-Team in Dortmund mit Italien misst. Aber das Thema kommt unweigerlich auch auf ihn zu, spätestens wenn er den Kader fürs Testspiel nominiert. Zuerst muss sich aber Jupp Heynckes damit beschäftigen, und der Bundestrainer wird sich nicht zuletzt nach den Beschlüssen seines Leverkusener Kollegen richten.
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Noch immer auf der Leverkusener Bank: Michael Ballack. (© dapd)
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Es geht natürlich um Michael Ballack, 34, den der Tatendrang wieder auf den Rasen treibt, nachdem seine Rückkehr in die Bundesliga während der Partie in Hannover am dritten Spieltag der Hinrunde jäh beendet wurde. Die Frage, die in Leverkusen nicht nur die Offiziellen beschäftigt, lautet, wie sich Ballacks Wünsche und Heynckes' Pläne in Einklang bringen lassen.
Am Dienstag hatte der Nationalspieler a. D. den ersten Testlauf über die volle 90-Minuten-Strecke ohne Schaden oder rauchenden Motor überstanden, er durfte mit seiner Leistung zufrieden sein und war es auch. Beim 3:0 gegen den VfL Bochum schoss er das 1:0 und lieferte einen engagierten Auftritt.
Den nächsten Einsatz möchte er gern am Sonntag beim Punktspiel in Mönchengladbach folgen lassen. "Natürlich bin ich dazu bereit", erklärte er auf entsprechendes Befragen. "Aber das muss der Trainer entscheiden, er ist ja sehr erfahren. Aber wenn man wieder kann, will man auch spielen."
Der erfahrene Trainer gab jedoch zu erkennen, dass er in Sachen Ballack nicht ganz so sehr von Tatendrang erfüllt ist. "Natürlich hat man gesehen, dass er noch einiges aufzuarbeiten hat", sagte Heynckes und bat ansonsten darum, sich weitere Erörterungen sparen zu dürfen.
Sein Dilemma ist offensichtlich: Auch ohne Ballack hat er schon zu viele Spieler für zu wenige Plätze im rückwärtigen Mittelfeld.
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Reaktionen zum Champions-League-Finale
Was hat den der getätigte Transfer von Ballack mit Spekulationen um Helmes zu tun? Da gibt's nun wirklich keinen kausalen Zusammenhang. Wenn sich Helmes weiter so präsentiert wie gegen Dortmund letzten Freitag, dann kann er gerne gehen. Und wenn dann noch 10 Mio. dabei rausspringen, ist's doch gut. Der Mann war ablösefrei...
Und die Verpflichtung von Ballack ist durchaus sinnvoll. Der jungen Truppe fehlt nämlich ein Mann mit genau seinen Stärken. Hier waren nicht "irgendwelche Manager" am "Werk" die meinen sie "könnten" Fußball.
Da regen Sie sich lieber über Michael Meyer auf. Wären die weit über 100 Mio aus dem Börsengang des BVB gut investiert und nicht verzockt worden, hätten die Bayern heute einen ernst zu nehmenden Mitbewerber. Oder über Dietmar Hopp und das unsägliche Thema um Ralf Rangnick und den Transfer von Gustavo.
wäre es das Beste, wenn Ballack nicht mehr häufig zum Zuge käme. Er ist nämlich nach wie vor ein Klassemann, mit dessen Einsatz die Chancen für Vizekusen auf Platz 2 signifikant steigen würden. Als Mensch wünsche ich ihm alles Gute und vor allem ein erfolgreiches Comeback in der Nationalelf. Gerade nach dem unwürdigen Mobbing während der WM wäre es ihm von Herzen zu gönnen, 2012 als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft den EM-Pokal überreicht zu bekommen.
Wieso amüsant? Bei meiner Kritik an Leverkusen geben Sie mir ja recht.
Haben Sie was gegen Wolfsburg? VanBommel ist erstens noch nicht verpflichtet und zweitens nicht dauernd verletzt. Wolfsburg wird nun ggf. den Helmes verpflichten. Passt Ihnen das etwa auch nicht?
Und Helmes ist auch für Sie das Stichwort, Rocky. Also, den Ballack für großes Geld - dann lassen Sie es 20 Mio. sein - geholt zu haben, um einen Vollblutstürmer wie Helmes abzugeben, ich weiß nicht.
... Ihre 30 Mio.? Ballack war ablösefrei und soll in den zwei Jahren Vertrag 12-15 Mio. verdienen - und ja, da hat sich die Bayer AG (in Person von Werner Wenning) nochmal aus dem Fenster gelehnt. Aber wo ist das Problem?
Hier wird ein über 9 Monate nahzu dauerverletzter Spieler wieder behutsam an den Wettkampf herangeführt. Das war bei Rolfes so, das war bei Kießling so, das war bei Renato Augusto so. Und nur weil diesmal der Protagonist Ballack heißt, soll Heynckes auf einmal anders handeln? Dies ganze Diskussion ist absurd. Warten wir noch ein Weilchen ab, dann gibt's die ersten kurzen Einsatzzeiten und dann wird sich zeigen, ob Ballack an Top-Fußballern wie Rolfes, Bender und allen voran Arturo Vidal im defensiven Mittelfeld (wie süß im Artikel: "rückwärtiges Mittelfeld") kratzen kann. So ist die Reihenfolge. Und die wird von Heynckes hoffentlich nicht ausgehebelt und von Ballack akzeptiert.
auf`s Altenteil...
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