Knapp und unnötig hat das deutsche Team um Dirk Nowitzki das Spiel gegen Frankreich verloren. Jetzt bleibt nur noch das Match um Platz sieben.
Auch ein überragender Dirk Nowitzki hat die bittere 73:75 (31:38)-Niederlage der deutschen Basketball- Nationalmannschaft gegen Frankreich nicht verhindern können.
Bild vergrößern
Dirk Nowitzki kann die Niederlage nicht verhindern. (© Foto: AFP)
Anzeige
Drei haarsträubende Fehlpässe in den letzten zwanzig Spielsekunden machten am Donnerstag vor 6500 Zuschauern in Saitima nördlich von Tokio den Traum des Teams von Bundestrainer Dirk Bauermann zunichte, nach Rang drei bei der Weltmeisterschaft von vier Jahren diesmal wenigstens Platz fünf zu erreichen.
Die 29 Punkte des nach dem Viertelfinal-Aus gegen die USA tags zuvor wiedererstarkten Nowitzki reichten dem EM-Zweiten nicht, das Duell gegen den EM-Dritten für sich zu entscheiden. Am Sonntag (09.30 Uhr) geht es gegen Litauen nun um Platz sieben, was immerhin das zweitbeste WM-Resultat der Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) wäre.
Nach ausgeglichenem Beginn schienen die deutschen Korbjäger im zweiten Viertel außer Rand und Band zu sein. Sogar auf 14 Punkte (22:36) wuchs der Rückstand bis zur 19. Minute an. Erst eine lautstarke Ansprache Bauermanns rüttelte die deutsche Mannschaft wach. Vor allem Nowitzki steigerte sich enorm und steuerte allein im dritten Viertel zwölf Punkte zur 57:53-Führung bei.
Im entscheidenden Abschnitt ging es hin und her - ohne dass eine der Mannschaften ein entscheidender Vorsprung gelang. Ausgerechnet in den letzten Sekunden hatten die deutschen Spieler dann aber einen Blackout. Mit mehreren Fehlleistungen, an denen auch Nowitzki beteiligt war, schenkten sie Frankreich den glücklichen Sieg.
Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de, dpa)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak