Basketball-Pokal Der FC Bayern trifft auf das beste Team der Liga

Neuauflage des Meisterschaftsfinales: der FC Bayern München trifft auf die Brose Baskets Bamberg.

(Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty)

Im Halbfinale des deutschen Basketball-Pokals kommt es zum Derby zwischen München und Bamberg. Bei den Australian Open siegt das Hingis-Doppel siegt zum 36. Mal in Serie, Kevin De Bruyne fällt zehn Wochen aus.

Basketball: Im Halbfinale des deutschen Basketball-Pokals kommt es zum Derby zwischen dem FC Bayern und den Brose Baskets Bamberg. Wie die Auslosung am Freitag ergab, wird das Top-Four-Turnier am 20. Februar (17.00 Uhr) in München mit der Wiederauflage des letztjährigen Meisterschaftsfinales eröffnet. Die zweite Partie bestreiten ALBA Berlin und die Skyliners Frankfurt (20.00 Uhr). Das Finale um den deutschen Pokal steigt am 21. Februar um 14.45 Uhr.

Bayern-Coach Svetislav Pesic lobte den fränkischen Rivalen und Tabellenführer der Bundesliga als derzeit bestes Team hierzulande, "nicht nur von den Punkten her". Dass das Viererturnier erstmals vom FC Bayern ausgetragen wird, sei "natürlich ein Vorteil". Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer meinte: "Es klingt abgedroschen, aber wenn du den Pokal gewinnen willst, dann musst du jeden schlagen." Neben dem gesetzten Gastgeber aus München hatten sich Bamberg (71:58 gegen Ludwigsburg), ALBA (102:73 gegen Würzburg) und Frankfurt (80:68 gegen Cup-Verteidiger Oldenburg) im Viertelfinale für das Turnier in der bayerischen Landeshauptstadt qualifiziert.

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Australian Open: Die Schweizerin Martina Hingis und Sania Mirza aus Indien haben ihre Erfolgsserie fortgesetzt und den Doppeltitel der Australian Open gewonnen. Das topgesetzte Duo setzte sich im Finale von Melbourne mit 7:6 (7:1), 6:3 gegen die Tschechinnen Andrea Hlavackova und Lucie Hradecka (Nr. 7) durch.

Für Hingis (35) und Mirza (29) war es der 36. Sieg in Serie. Die Weltranglistenersten holten damit ihren dritten Grand-Slam-Triumph in Folge nach den Triumphen in Wimbledon und bei den US Open 2015. Der jüngste Coup bescherte ihnen ein Preisgeld von umgerechnet insgesamt 481.000 Euro.

Im Halbfinale hatten Hingis und Mirza die deutsch-tschechische Kombination Julia Görges/Karolina Pliskova klar in zwei Sätzen ausgeschaltet. Hingis, die am kommenden Wochenende mit der Schweiz im Fed Cup gegen Deutschland in Leipzig (6./7. Februar) antritt, feierte damit ihren insgesamt 21. Major-Coup. Die frühere Nummer eins hatte 2007 nach einer positiven Kokainprobe ihre erfolgreiche Einzel-Karriere beendet.

Kevin de Bryune: Schlechte Nachrichten für den früheren Bundesliga-Star Kevin De Bruyne und Manchester City: Der belgische Nationalspieler wird rund zehn Wochen ausfallen und steht den Citizens damit auch nicht im Ligapokal-Finale gegen den FC Liverpool am 28. Februar sowie im Champions-League-Achtelfinale gegen Dynamo Kiew nicht zur Verfügung.

De Bruyne hatte sich beim 3:1 gegen den FC Everton im Ligapokal-Halbfinale am Mittwoch am rechten Knie und am rechten Knöchel verletzt. "Gerade zurück vom Spezialisten. Ich werde rund zehn Wochen ausfallen", twitterte De Bruyne selbst. Der frühere Offensivstar des VfL Wolfsburg war am Mittwoch dick bandagiert vom Platz getragen worden, nachdem er zuvor fast im Alleingang das Spiel entschieden hatte. De Bruyne kam in der 66. Minute beim Stand von 1:1 auf das Spielfeld, markierte vier Minuten später das 2:1 und legte das 3:1 durch Sergio Agüero (76.) mustergültig vor.

Basketball: Die Brose Baskets Bamberg haben im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Euroleague einen weiteren Rückschlag erlitten. Sechs Tage nach der Niederlage gegen Chimki Moskau unterlag der deutsche Basketball-Meister auch beim Lokalrivalen ZSKA Moskau mit 70:91 (34:55) und kassierte damit in Gruppe F die dritte Pleite im fünften Spiel. Bester Bamberger Korbjäger vor 7813 Zuschauern war am Donnerstag Nikos Zisis (12), für die Russen traf Nando de Colo (19) am häufigsten. Ihre nächste Partie bestreiten die Franken am kommenden Donnerstag gegen den FC Barcelona.

"Wir müssen besser, härter und schneller sein", hatte Bambergs Coach Andrea Trinchieri vor dem dritten Kräftemessen mit den Moskauern gefordert, nachdem schon die ersten beiden Partien in der Hauptrunde verloren gegangen waren. Im ersten Viertel konnten die Franken auch noch mithalten. Mit zunehmender Spieldauer verloren die Bamberger in der Offensive aber komplett den Faden. Teils ließen sie sich vom immer stärker aufkommenden Kontrahenten sogar überrennen und gingen mit satten 23 Zählern Rückstand ins letzte Viertel. An eine Wende war längst nicht mehr zu denken, am Ende ging es für die Gäste nur noch um Schadensbegrenzung.

Fußball: Neymar vom Champions-League-Sieger FC Barcelona muss in seiner Heimat Brasilien wegen Steuervergehen aus den Jahren 2007 und 2008 umgerechnet 110.000 Euro Strafe zahlen. Damals spielte der brasilianische Fußball-Nationalspieler noch für den FC Santos. Das Berufungsgericht bestätigte das ursprüngliche Urteil zugunsten der brasilianischen Finanzbehörden. Finanziell wird es Neymar verschmerzen können: Angeblich verdient er rund 200.000 Euro pro Woche.

Auch in Spanien droht dem 23-Jährigen Ärger mit der Justiz: Neymar und Barcelona müssen sich wegen des Wechsels im Jahr 2013 vor einem Richter verantworten. Der Klub hatte ursprünglich angegeben, Neymar für 57,1 Millionen Euro vom FC Santos verpflichtet zu haben. Später stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für Brasiliens WM-Star auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.

Fußball, FC Schalke 04: Trainer André Breitenreiter setzt sich gegen öffentliche Kritik an seiner Arbeitsweise und Berichte über angebliche interne Unstimmigkeiten beim FC Schalke 04 zur Wehr. "Das sind unbewiesene Behauptungen einzelner Personen. Ich werde meine Linie zu 100 Prozent beibehalten. Ich muss als Trainer auch mal harte Entscheidungen treffen, die sicher nicht immer angenehm sind", sagte der Coach Bundesligisten am Donnerstag in Gelsenkirchen.

In Bezug auf Medienberichte über angebliche Differenzen zwischen ihm, Teilen der Mannschaft und Clubangestellten sprach Breitenreiter vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Darmstadt 98 sogar von "Rufschädigung". Er werde seine Linie weiterverfolgen und habe positives Feedback von Spielern und Angestellten erhalten. Jetzt müsse man sich auf das konzentrieren, was wichtig ist, so Breitenreiter: "Das ist, möglichst drei Punkte in Darmstadt zu holen."