Basketball NBA Dallas Mavericks verlieren erneut

Dirk Nowitzki: "Immer wenn wir den Ball verlieren, bekommen wir Probleme."

(Foto: AFP)

Trotz der Rückkehr von Dirk Nowitzki verlieren die Dallas Mavericks und müssen um den Einzug in die Playoffs bangen, die deutschen Eishockeyspieler in der NHL können nicht gewinnen. Sebastian Vettel spricht über seine Chance bei der kommenden Formel-1-Saison.

Sportnachrichten in Kürze

Baskentball, NBA: Auch mit Rückkehrer Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks in der NBA ihre Negativserie gegen Oklahoma City Thunder fortgesetzt. Beim zweitbesten Team der Liga unterlagen die Texaner mit 91:112 und kassierten gegen den Vorjahresfinalisten somit die neunte Niederlage in Serie. Nowitzki, der wegen Oberschenkelproblemen die vergangenen zwei Partien verpasst hatte, kam auf zehn Punkte.

Bester Akteur auf dem Parkett war mit 24 Zählern Oklahomas Russell Westbrook. "Immer wenn wir den Ball verlieren, bekommen wir Probleme", sagte Nowitzki, der nur drei von elf Würfen getroffen hatte: "Das waren heute viele dumme Ballverluste. Wenn wir dann keine Zeit haben, uns in der Defensive zu ordnen, führt das zu einem Desaster." Mit 20 Siegen aus 48 Spielen liegen die Mavericks in der Western Conference nur auf dem elften Rang. Die Houston Rockets (26 Siege, 23 Niederlagen) belegen Platz acht, der zur Teilnahme an der Endrunde berechtigt.

Angeführt von einem überragenden LeBron James behaupteten im Osten derweil die Miami Heat ihre Spitzenposition. Das Starensemble aus Florida besiegte die Charlotte Bobcats mit 99:94 und verbesserte seine Bilanz auf 31 Erfolge (14 Niederlagen). James traf 13 seiner 14 Versuche aus dem Feld und war mit 31 Punkten einmal mehr Matchwinner.

Formel 1, Sebastian Vettel: Die Frage nach dem besten Fahrer in der Formel 1 ließ Sebastian Vettel unbeantwortet. Und dass Mercedes-Neuzugang Lewis Hamilton den zweimaligen Champion Fernando Alonso als die Nummer eins bezeichnete, ließ den dreimaligen Formel-1-Weltmeister kalt. "Über den Winter wird viel geschrieben, und es gibt immer Leute, die eine andere Meinung haben. Das ist ja auch gut so. Wir haben den Titel letztes Jahr verdient geholt. Das ist jetzt aber abgehakt, wir freuen uns auf die nächste Saison", sagte Vettel.

Vettel sieht in der neuen Reifenmischung einen wichtigen Schlüssel auf dem Weg zu seinem vierten WM-Titel in Folge. "Es wird wichtig sein, frühzeitig ein gutes Gefühl für die Reifen zu bekommen. Denn das ist die wichtigste Neuerung im Vergleich zur alten Saison", sagte der Heppenheimer Red-Bull-Pilot. Die komplett neu entwickelten Gummis sollen durch einen höheren thermalen Verschleiß für mehr Boxenstopps und Überholmanöver sorgen. "Es ist bislang schwer zu wissen, wie sich die neuen Reifen verhalten, da wir bisher noch nicht damit gefahren sind", sagte der 25-Jährige, der zudem ein Treuebekenntnis zu seinem Rennstall abgab: "Ich bin glücklich, wo ich bin. Ich habe keinen Grund, Red Bull zu verlassen." Vettels Vertrag läuft bis 2014. Das erste Rennen der neuen Saison findet am 17. März im australischen Melbourne statt.

Formel 1, Rennkalender: Die kommende Formel-1-Saison wird entgegen der eigentlichen Planung voraussichtlich in nur 19 Rennen entschieden. Geschäftsführer Bernie Ecclestone schloss am Dienstag bei einer Pressekonferenz anlässlich eines neuen Sponsorendeals in Dubai ein 20. Rennen aus. Es sei unmöglich, "zu diesem späten Zeitpunkt" noch einen Grand Prix hinzuzufügen, sagte der Brite. Die Lücke im Rennkalender war entstanden, nachdem die Premiere vor den Toren von New York auf 2014 verschoben worden war. Daraufhin waren einige Kandidaten genannt worden, die für den freien Termin am 21. Juli einspringen könnten. Unter anderem wurde mit einer Rückkehr der Türkei gerechnet. Auch ein Rennen in Portugal stand zur Debatte.

Motorsport, DTM: Der frühere Formel-1-Pilot Timo Glock wird in der neuen DTM-Saison in einem deutschen Gespann auf Punktejagd für BMW gehen. Teamkollege des 30-Jährigen beim neu gegründeten MTEK-Team wird der zweimalige Formel-3-Vizemeister Marco Wittmann, der ebenfalls vor seiner ersten Saison in der internationalen Tourenwagenserie steht. Das gaben die Münchner am Dienstag bekannt. Wie im Vorjahr bilden Champion Bruno Spengler und der Hannoveraner Dirk Werner das Fahrer-Duo beim Team Schnitzer. Auch Martin Tomczyk und der Brasilianer Augusto Farfus bleiben in ihren angestammten Cockpits. Die DTM mit ihren insgesamt zehn Läufen startet am 5. Mai in Hockenheim, dort wird am 20. Oktober auch das Finale ausgetragen.

Fußball, Transfers: Almog Cohen verlässt den Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg zunächst für ein halbes Jahr und schließt sich auf Leihbasis dem israelischen Spitzenverein Hapoel Tel Aviv an. Der 24-Jährige kehrt damit in seine Heimat zurück, nachdem die Franken den defensiven Mittelfeldmann im Sommer 2010 nach Deutschland gelotst hatten. "Ich hätte gerne gesehen, dass er versucht, sich bei uns durchzusetzen. Aber Almog wollte unbedingt spielen", sagte Sportvorstand Martin Bader am Montag. In Nürnberg war Cohen in dieser Saison nicht über eine Rolle als Ergänzungsspieler hinausgekommen. Bei den Franken hat er noch einen Vertrag bis 2014.

Schwimmen, Rebecca Adlington: Großbritanniens erfolgreichste olympische Schwimmerin Rebecca Adlington hat am Dienstag ihr Karriereende verkündet. Die Weltrekordlerin über 800 m Freistil wolle sich auf ihre Laufbahn als Nachwuchstrainerin konzentrieren. "Ich bin sehr stolz auf das, was ich bislang erreicht habe. Meine Vision ist, dass jedes britische Kind 25 Meter am Stück schwimmen kann, sobald es die Grundschule verlässt", sagte Adlington. Die 23-Jährige gewann bei Olympia in London über 400 m und 800 m Freistil die Bronzemedaille, zuvor war sie in Peking 2008 über beide Distanzen Olympiasiegerin geworden. Eine Medaille bei zwei Olympischen Spielen nacheinander hatte bislang keine britische Schwimmerin gewonnen.

Eishockey, NHL: Ohne Sieg endete die Nacht zum Dienstag für die deutschen Eishockey-Legionäre in der nordamerikanischen Profiliga NHL. Zumindest einen Punkt verbuchten die von Ralph Krueger trainierten Edmonton Oilers bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung im kanadischen Duell gegen die Vancouver Canucks. Mit vier Siegen aus neun Spielen bleiben die Oilers auf dem sechsten Rang damit weiter im Mittelfeld der Western Conference. Dort verpassten die San Jose Sharks mit Thomas Greiss im Tor den Sprung an die Tabellenspitze.

Bei den Anaheim Ducks unterlagen die Kalifornier knapp mit 1:2. Bis zur 44. Minute hatte San Jose noch in Führung gelegen, zwei Treffer im Schlussdrittel brachten die Gastgeber allerdings auf die Siegerstraße. Mit 15 Punkten und sieben Erfolgen bleibt San Jose damit hinter den spielfreien Chicago Blackhawks (16) im Westen Zweiter. Mit Verteidiger Korbinian Holzer mussten sich die Toronto Maple Leafs den Carolina Hurricanes mit 1:4 geschlagen geben. Holzer blieb auch in seinem zweiten Saisonspiel ohne Scorerpunkt.

Basketball, BBL: Die Brose Baskets Bamberg haben mit dem achten Sieg in Serie ihre Ausnahmestellung in der Basketball-Bundesliga unterstrichen. Die Franken bezwangen am Montag den Abstiegskandidaten Phantoms Braunschweig zum Abschluss des 21. Spieltages überlegen mit 93:74 (49:41) und führen die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung weiter souverän an. Beste Bamberger Werfer waren Jeremiah Massey (17) und Sergerio Gipson (13). Für Braunschweig trafen Dennis Schröder (20) und Robert Kulawick (13) am häufigsten. Etwas kniffliger dürfte die Aufgabe für den deutschen Doublesieger an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) werden, wenn die Brose Baskets im BBL-Pokal auf Bayern München treffen.

Nationalmannschaft, Testspiel: Miroslav Klose hat sich einen Bänderriss im rechten Knie zugezogen und fehlt der Fußball-Nationalmannschaft beim Länderspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD) in Frankreich. Das ergab eine Untersuchung des Stürmers von Lazio Rom am Montag bei DFB-Arzt Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt. Klose ist bereits der fünfte Akteur, der Bundestrainer Joachim Löw für die Partie in Paris absagen musste. Am Vormittag hatten die drei Dortmunder Mario Götze (Infekt), Marco Reus (Adduktoren) und Marcel Schmelzer (Sprunggelenk) wegen Verletzungen ihren Verzicht erklärt. Bereits am Sonntag hatte Bastian Schweinsteiger (Adduktoren) vom FC Bayern München passen müssen. Löw nominierte wegen der Absagen am Montag Sven Bender von Borussia Dortmund für das erste Länderspiel des Jahres 2013 nach. Dessen Zwillingsbruder Lars Bender (Knieprobleme) war ebenfalls von Müller-Wohlfahrt untersucht worden, konnte aber anschließend zum DFB-Treffpunkt reisen. Auch der angeschlagene Ilkay Gündogan (Knöchel) traf in Frankfurt ein. Löw stehen für das 25. Länderspiel gegen die Franzosen somit 19 Spieler zur Verfügung.

Wettskandal, Dänemark: Der dänische Fußballverband hat einen Zweitliga-Profi wegen des Verdachts auf Wettbetrug für sechs Monate suspendiert. Wie das Disziplinarkomitee am Montag mitteilte, soll Verteidiger Kristoffer Wichmann vom FC Vestsjaelland Wetten auf ein Pokalspiel seines eigenen Teams platziert haben. Wichmann bestreitet die Anschuldigungen und kündigte Berufung gegen die Entscheidung an. Die europäische Polizeibehörde Europol hatte zuvor bekanntgegeben, von 2008 bis 2011 allein in 15 Nationen Europas mehr als 380 Spiele ermittelt zu haben, die unter Manipulationsverdacht stehen.

Doping in Spanien: Der spanische Dopingskandal hat auch den Fußball erfasst. Erstligist Real Sociedad San Sebastian soll sechs Jahre lang mit Schwarzgeld für Dopingmittel bezahlt haben, im Jahr 2008 insgesamt 327.000 Euro. Das behauptete der ehemalige Präsident des Erstligisten, I aki Badiola, am Rande des Prozesses gegen Eufemiano Fuentes, der zurzeit als mutmaßlicher Drahtzieher der weltweit größten Dopingaffäre in Madrid vor Gericht steht. "Unser Aufsichtsrat hat 2008 die beiden Mannschaftsärzte Eduardo Escobar und Antxon Gorrotxategi angezeigt, weil die vorherigen Vorstände ihnen über sechs Jahre lang Schwarzgeld gaben, um Mittel zu kaufen, die auf der Dopingliste standen", sagte Badiola in einem Interview der spanischen Sportzeitung AS: "Es könnte perfekt passen, dass Eufemiano Fuentes als Mittelsmann fungiert hat." Zuvor war die Abkürzung "Rsoc" in den beschlagnahmten Unterlagen von Fuentes aufgetaucht. Die Buchstaben-Kombination könnte auf eine Verbindung zum Tabellenachten der Primera Division hindeuten. Seine Behauptungen stützt Badiola, der vom 1. Januar 2008 bis zum 20. Dezember 2008 Präsident von San Sebastian war, auf zwei Dateien. Zum einen würden darin die Schwarzgeldzahlungen für die Substanzen belegt, zum anderen gebe es eine Mail, in der Gorrotxategi nach der Erlaubnis für deren Kauf fragt.