Auslosung der Champions League Dortmund bangt, Bayern freut sich

Die Befürchtungen des BVB sind wahr geworden: In der Gruppenphase der Champions League warten auf den deutschen Meister neben Ajax Amsterdam die beiden Favoriten Real Madrid und Manchester City. Etwas leichter haben es der FC Bayern und Schalke.

Es war ein gespanntes Hoffen und Bangen - mit wem würden es die deutschen Klubs zu tun bekommen in der Champions League? Etwa mit den Neureichen aus Paris? Oder dem amtierenden Titelträger Chelsea? Viele Konstellationen waren möglich bei dieser Auslosung in Monte Carlo und am Ende hatte es ausgerechnet den deutschen Meister am härtesten erwischt: Borussia Dortmund trifft in Gruppe D auf Spaniens Meister Real Madrid mit den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira, auf den englischen Meister Manchester City und den niederländischen Titelträger Ajax Amsterdam.

"Das ist eine unheimlich schwere, aber auch unheimlich attraktive Gruppe mit gleich drei Champions-League-Siegern und dem englischen Meister. Alle vier Teams sind aktuelle Landesmeister. In so einer Gruppe werden Helden geboren. Wir wollen weiterkommen", sagte BVB-Geschäftsführer Hans Jochim Watzke.

Auch Sportdirektor Michael Zorc zeigte sich beeindruckt: "Das ist die Hammergruppe der diesjährigen Champions-League-Auslosung. Aber genau wie wir erst einmal geschluckt haben, werden dies auch unsere Gegner gemacht haben."

Der FC Bayern München, Finalist in der Vorsaison, muss sich auf dem Weg ins Achtelfinale in der Gruppe F gegen den spanischen Ligadritten FC Valencia, den französischen Vertreter OSC Lille und Bate Borissow aus Weißrussland durchsetzen.

Münchens Sportvorstand Matthias Sammer analysierte: "Das ist ein mittelschweres Los. Unsere Zielstellung ist klar: Wir wollen in die nächste Runde - und zwar als Erster. Bei eigener starker Leistung werden wir uns durchsetzen, in einer schlechten Verfassung bekommt man Probleme. Valencia ist eine Topmannschaft in Spanien. Wir werden uns gut vorbereiten."