Bei ehemaligen Footballspielern treten Erinnerungsschwund oder Alzheimer bis zu 19-mal häufiger auf als beim Durchschnitt der amerikanischen Bevölkerung.
Ihre Kollisionen tun schon beim Zusehen weh, und tatsächlich zahlen viele Profis der National Football League (NFL) nach dem Ende ihrer Karriere einen hohen Preis für die teilweise brutalen Körperkontakte auf dem Spielfeld. Häufig wirken sich die Folgeschäden auch auf den Kopf aus.
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Wie Bulldozer: Beim American Football entstehen während eines Zusammenpralls enorme Kräfte. (© Foto: Reuters)
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Wie eine neue Studie in den USA ergab, treten bei ehemaligen Footballspielern Erinnerungsschwund oder Alzheimer bis zu 19-mal häufiger auf als beim Durchschnitt der amerikanischen Bevölkerung. Die alarmierende Quote führen Experten auf die steigende Anzahl von Gehirnerschütterungen zurück. In der von der Liga unterstützten Untersuchung wurden 1063 frühere NFL-Profis befragt. 6,1 Prozent der Über-50-Jährigen gaben an, Erinnerungslücken zu haben, die sich oft als erste Anzeichen von Alzheimer herausstellten - das sind fünfmal so viel wie bei Normalbürgern. Bei jüngeren Ex-Profis betrug die Quote 1,9 Prozent - 19 Mal so hoch wie beim Rest der Bevölkerung (0,1 Prozent).
Die verbesserte Schutzausrüstung kann den Trend nicht stoppen, denn die Spieler werden immer schneller und stärker. "Kraft ist gleich Masse mal Beschleunigung im Quadrat. Es ist die einfache Formel von Albert Einstein", erklärte der Hirnspezialist Julian Bailes der New York Times: "Die Spieler von heute sind schnelle, aber schwergewichtige Super-Athleten. Die Wirkung beim Zusammenprall ist um vieles größer als früher."
Bewusstlos nach Kollision
Der einstige Center Pete Kendall führt einen weiteren Grund an - Sorglosigkeit um die eigene Gesundheit: "Mit 22 oder 26 Jahren geht es Dir nicht um die langfristige Zukunft, sondern darum, dass Du innerhalb von sechs Tagen wieder einsatzbereit bist." Im Einklang mit dieser Einstellung bezeichnete ein NFL-Anwalt einst eine Regel, die Spielern nach einer Gehirnerschütterung die Rückkehr aufs Feld verbot, als "medizinisch nicht notwendig". Auch neu eingeführte Zweikampf-Beschränkungen werden von der Liga eher lax ausgelegt, wie das Beispiel von Ryan Clark (Pittsburgh Steelers) belegt: Er rammte im vorigen Januar seinen Gegenspieler Willis McGahee (Baltimore Ravens) mit einer klassischen Helm-zu-Helm-Kollision nieder - McGahee war sogar bewusstlos. Weil er nach Ansicht der NFL aber gerade nach vorn stürmte und somit laut Regelwerk nicht mehr "schutzlos" war, blieb Clarks Aktion ungestraft.
Die Notwendigkeit, ihre Zuschauer mit immer spektakuläreren Aktionen am Bildschirm zu halten, wird von der NFL natürlich nicht bestätigt. Stattdessen verordnet sie den Spielern seit 2007 regelmäßige neuropsychologische Tests. Zudem soll die technische Entwicklung der Helme mehr Schutz vor Gehirnerschütterungen bieten. Viele Helme sind bereits mit einem Transmitter ausgestattet, der Ärzte am Spielfeldrand nach einer Kollision über den Zustand der Spieler informiert.
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(sueddeutsche.de/sid/SZ/dop)
Für alle, die Einstein für den Raben aus einer Kindersendung halten, kommt hier die richtige Erklärung: e=mc^2, Energie = Masse * Lichtgeschwindigkeit im Quadrat, und nicht "Kraft ist gleich Masse mal Beschleunigung im Quadrat." c dürfte in absehbarer Zeit nichtmal Usain Bolt schaffen.
Was der werte Herr Hirnspezialist wohl meinte, ist die Formel Energie = p ins Quadrat / (2 * Masse), wobei P der Impuls bzw. der Schwung der Bewegung ist. Hieraus ergibt sich dann die Aufschlagenergie des Körpers.
Warum schaffen es die Mediziner, die von Physik im Allgemeinen keine Ahnung haben eigentlich nicht bei ihren Skalpellen zu bleiben?