Nigeria stoppt Mali im Halbfinale

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Nigeria jubelt: Finale gegen Mali problemlos erreicht

(Foto: AFP)

Afrika-Cup, Halbfinale: Mitfavorit Nigeria hat zum siebten Mal das Finale des Afrika-Cups erreicht. Die Super Eagles, die bislang nur 1980 und 1994 die Fußball-Kontinentalmeisterschaft gewannen, zogen durch ein souveränes 4:1 (3:0) gegen Mali in das Endspiel ein. Den zweiten Finalisten ermittelten am Abend Burkina Faso und Ghana. Im südafrikanischen Nelspruit lag Nigeria bereits zur Pause nach Treffern von Elderson Echiejile (25.), Brown Ideye (30.) und Emmanuel Emenike (44.) deutlich mit 3:0 in Führung. Der eingewechselte Ahmed Musa erhöhte in der 60. Minute gar auf 4:0, ehe Cheick Fantamady Diarra (75.) für Mali verkürzte. Das Finale des Afrika-Cups findet am Sonntag in Johannesburg statt.

Testspiel, FC Bayern: Kaum ist mit dem neuen Trainer Pep Guardiola alles klar, haben sich die Münchner einen hochkarätigen Gegner für eines seiner ersten Spiele als Coach gesucht. Am 24. Juli empfangen die Bayern für ein Freundschaftsspiel Guardiolas ehemaligen Klub, den FC Barcelona. Diese Vereinbarung trafen am Rande der Vollversammlung der European Club Association (ECA) in Doha/Katar Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge und Sandro Rosell, der Präsident der Katalanen.

Das Spiel hatten die Münchner ihrem Präsidenten Uli Hoeneß anlässlich seines 60. Geburtstages als verspätetes Abschiedsspiel geschenkt. Der Erlös des sogenannten "Uli Hoeneß Cups" wird sozialen Zwecken zugeführt. Uli Hoeneß sagte dazu: "Ich freue mich wahnsinnig auf dieses Spiel. Ich danke dem Vorstand für dieses Geschenk zu meinem 60. Geburtstag. Besonders freue ich mich darüber, dass ich mit den Erlösen soziale Zwecke unterstützen kann."

Fußball, U 21: Die deutschen U 21-Junioren haben zu Beginn des EM-Jahres einen Fehlstart hingelegt und mussten erstmals seit fast zwei Jahren wieder eine Niederlage hinnehmen. Die zuvor in 14 Spielen unbesiegte DFB-Auswahl von Trainer Rainer Adrion unterlag am Mittwoch im ersten Testspiel des Jahres in Andria Gastgeber Italien mit 0:1 (0:0). Vor 4000 Zuschauern im Stadion Degli Ulivi erzielte Fabio Borini (59. Minute) den Treffer für die Gastgeber. Im letzten Test vor der vom 5. bis 18. Juni stattfindenden EM tritt die DFB-Elf am 24. März bei EM-Gastgeber Israel an. Vorrundengegner des deutschen Teams sind die Niederlande, Spanien und Russland.

Handball, DHB-Pokal: Handball-Rekordmeister THW Kiel hat sich im DHB-Pokal keine Blöße gegeben und wie erwartet das Final-Four-Turnier am 13./14. April in Hamburg erreicht. Der Titelverteidiger setzte sich am Mittwochabend im Viertelfinale beim Ligakonkurrenten GWD Minden mit 30:22 (14:11) durch und hat damit die Chance auf den dritten Pokal-Triumph in Serie gewahrt. Bis Mitte des zweiten Durchgangs hatte es Minden geschafft, die Begegnung offen und den Rückstand zu den Kielern gering zu halten. In der Schlussphase drehte der Rekordpokalsieger aber nochmals auf und ließ Minden letztlich keine Chance. Bester Werfer beim THW war der ehemalige Welthandballer Filip Jicha (7 Treffer). Die Gastgeber hatten in Aleksandar Svitlica (7) ihren erfolgreichsten Schützen. Zuvor war die MT Melsungen erstmals seit 17 Jahren ins Halbfinale des DHB-Pokals eingezogen. Die Hessen gewannen beim Zweitligisten ThSV Eisenach mit 31:25 (18:14). Das Final-Four-Turnier komplettieren Vorjahresfinalist SG Flensburg-Handewitt und der HSV Hamburg.

Basketball, BBL: Die Basketballer von ALBA Berlin haben sich zu einem Arbeitssieg gemüht. Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen in der Euroleague und der Bundesliga gewann der frühere Serienmeister am Mittwochabend gegen die Tigers Tübingen dank einer Steigerung im dritten Viertel knapp mit 71:69 (32:31). Mit dem Pflichtsieg festigten die Albatrosse ihren fünften Platz in der Tabelle und zogen nach Punkten mit Oldenburg gleich. Beste Werfer des Hauptstadtclubs waren vor 7754 Zuschauern DaShaun Wood mit 16 und Nihad Djedovic mit 15 Punkten.

Handball, Sperre: Der französische Handballer Nikola Karabatic ist für seine Verwicklung in den Manipulationsskandal um den französischen Meister Montpellier HB zu einer Maximalsperre von sechs Spielen verurteilt worden. Das teilte die französische Handball-Liga LNH offiziell mit. Neben Karabatic wurden auch sein Bruder Luka, Olympiasieger Samuel Honrubia sowie vier weitere Spieler für schuldig befunden, "direkt oder indirekt Wetten auf den Ausgang des Spiel gesetzt zu haben". Der Berater von Nikola Karabetic, Bhakti Ong, hat bereits angekündigt, dass sein Schützling Berufung gegen dieses Urteil einlegen wird. Die Spieler, die weiteren vier sind Mladen Bojinovic, Dragan Gajic, Primoz Prost und Issam Tej, müssen sich wegen Betrugs auch vor Gericht verantworten. Nach Angaben des zuständigen Staatsanwaltes waren am 12. Mai des vergangenen Jahres insgesamt 87.880 Euro auf das Auswärtsspiel beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson-Rennes gesetzt worden. Dies entspricht einem 40-fach höherem Wert als gewöhnlich. Karabatic und den weiteren Akteuren droht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren sowie eine Geldstrafe.

Ski alpin, Lindsey Vonn: Einen Tag nach ihrer schweren Knieverletzung bei der Ski-WM hat Lindsey Vonn bekräftigt, bei den Olympischen Winterspielen in einem Jahr starten zu wollen. "Ich kann euch versichern, dass ich so hart arbeiten werde, wie es menschlich möglich ist, um mein Land nächstes Jahr in Sotschi zu repräsentieren", teilte die Abfahrts-Olympiasiegerin am Mittwoch laut einem vom US-Verband verbreiteten Statement mit. "Ich werde so schnell wie möglich nach Vail zurückkehren, um die notwendigen Operationen zu bekommen." Nachdem sich Vonn beim Super-G am Dienstag durch einen Sturz das Kreuz- und Innenband im rechten Knie gerissen hatte und sich damit einhergehend auch den Schienbeinkopf brach, bedankte sich die viermalige Gesamtweltcupsiegerin zudem bei ihren Fans für die Unterstützung. "Das hat mir wirklich geholfen, positiv zu denken." Wann Vonn wieder in den USA sein wird, wurde nicht bekannt.

Ski alpin, Lena Dürr und Gina Stechert: Nach nur einem Abfahrtstraining sind die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming für Gina Stechert zu Ende. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch in Österreich mitteilte, wird die einmalige Weltcup-Siegerin auf einen Start bei der WM-Schussfahrt verzichten. "Nach dem ersten Abfahrtstraining habe ich erneut Schmerzen in meinem linken Knie verspürt", sagte die 25-Jährige. "Ein Start bei der WM-Abfahrt macht daher keinen Sinn." Schon bei der Heim-WM vor zwei Jahren hatte die Oberstdorferin Verletzungspech gehabt. Nach einem Sturz im Super-G waren die Titelkämpfe damals zu Ende. Diesmal war sie nach einer verletzungsbedingten Weltcup-Pause erst für die WM in Schladming zurückgekehrt und fuhr im Training weit hinterher. Zuvor hatte der DSV schon Lena Dürr aus den Planungen für die Super-Kombination gestrichen. "Sie bekommt zwei, drei Tage frei und soll sich dann auf die nächste Woche vorbereiten", sagte Damen-Cheftrainer Thomas Stauffer. Dürr hatte zuletzt den Parallel-Slalom in Moskau gewonnen, beim Super-G am Dienstag in Schladming Rang 30 belegt. Danach habe sie über Kraftlosigkeit geklagt, sagte der Coach.

Tennis, ATP-Turnier in Zagreb: Tennisprofi Benjamin Becker ist in der ersten Runde des ATP-Turniers in Zagreb gescheitert. Bei der mit gut 400.000 Euro dotierten Hartplatzveranstaltung unterlag der 31-Jährige aus Orscholz dem Kroaten Ivan Dodig mit 2:6, 6:7 (3:7). Im ersten Tourduell mit seinem drei Jahre jüngeren Kontrahenten musste sich Becker nach 83 Minuten geschlagen geben, Dodig verwandelte seinen ersten Matchball. Zuvor war bereits Tobias Kamke an seiner Auftakthürde gescheitert. Der 26 Jahre alte Lübecker unterlag dem an Nummer sechs gesetzten Marcos Baghdatis aus Zypern mit 7:6 (8:6), 2:6, 4:6. Für Kamke, Nummer 89 der Weltrangliste, war es im zweiten Tourduell die zweite Niederlage gegen seinen 53 Positionen höher eingestuften Kontrahenten. Bereits am Dienstag hatte Philipp Petzschner (Bayreuth) die zweite Runde erreicht, dort trifft er auf den an Nummer zwei gesetzten Italiener Andreas Seppi. Michael Berrer (Stuttgart) war dagegen zum Auftakt gescheitert.

Fußball in Italien: Lazio Rom hat den französischen Stürmer Louis Saha als Ersatz für den verletzten Miroslav Klose verpflichtet. Dies bestätigte der italienische Fußball-Erstligist am Mittwoch. Der 34-jährige Fußball-Profi erhält nach italienischen Medienangaben einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Der Angreifer, der zuletzt für den englischen Erstligisten FC Sunderland gespielt hatte, soll in dieser Zeit rund 500 000 Euro bei dem Serie A-Club verdienen. Klose fällt bei Lazio voraussichtlich knapp zwei Monate wegen einer Knieverletzung aus. Der 34-Jährige hatte sich am vergangenen Wochenende einen Teilabriss des Außenbandes im rechten Knie zugezogen.

Fußball, WM 2022: Karl-Heinz Rummenigge hat sich nach seinem ersten Aufenthalt in Katar beeindruckt von den Planungen des Golfstaates für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 gezeigt. "Die Welt kann mit einer fantastischen WM in Katar rechnen", sagte Rummenigge am Mittwoch in Doha. Die "ganze ECA" sei angetan von den Präsentationen der Organisatoren gewesen und schaue "optimistisch" dem Turnier entgegen, erklärte der ECA-Vorsitzende. Die "große offene Frage" aus Sicht der Clubs sei der Termin. Im Sommer herrscht in Katar extreme Hitze. Hier müsse wegen der Spieler und auch der Fans die Frage gestellt werden, "ob es nicht sinnvoller ist, im Winter oder Herbst zu spielen", sagte Rummenigge.

Die ECA würde sich möglichen Überlegungen des Weltverbandes Fifa für eine Verlegung vom Sommer in den katarischen Winter "nicht verweigern". Uefa-Präsident Michel Platini hatte sich für eine solche Verlegung ausgesprochen und gleichzeitig eine Umstellung des Ligenbetriebs auf das Kalenderjahr in die Diskussion der Fußballfamilie eingebracht. Rummenigge würde das für die Bundesliga gutheißen, wie er der Nachrichtenagentur dpa in Doha sagte: "Bei uns in Deutschland ruht der Fußball in der besten Jahreszeit von Juni bis August. Und jetzt im Winter, wo schlechtes Wetter ist, müssen wir spielen."

Bei den Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Robert Lewandowski nach München hält sich Rummenigge bedeckt. "Wir haben uns abgewöhnt, zu Gerüchten überhaupt noch Stellung zu beziehen. Das bringt ja nichts", sagte er. Der Vorstandschef betonte, dass die Geschichte durch einen spanischen Blog entstanden sei. Diese "Art Gerüchteküche" komme "der Küchenschabe relativ nahe", klagte Rummenigge. Er bestätigte dafür, dass der derzeit verletzte Fußball-Nationalspieler Holger Badstuber seinen Vertrag beim Rekordmeister bis 2017 verlängern werde.

Bundesliga, Borussia Dortmund: Der deutsche Fußball-Meister hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Kevin Großkreutz vorzeitig um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2016 verlängert. Das teilte der Double-Gewinner am Dienstag mit. "Kevin war schon seit jeher ein Spieler mit hohem Integrationsfaktor für Borussia Dortmund. Wir freuen uns, mit ihm einen weiteren wichtigen Baustein unserer Mannschaft langfristig an uns gebunden zu haben", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Der 24-jährige Großkreutz spielt seit 2009 für die Westfalen. 2011 und 2012 gewann er mit dem BVB die deutsche Meisterschaft, zudem holte er im vergangenen Jahr den DFB-Pokal. "Ich bin glücklich, weiter für Schwarzgelb zu spielen. Borussia Dortmund war immer mein erster Ansprechpartner und ich werde alles geben, um mit der Mannschaft erfolgreich zu sein. Ich war, bin und bleibe Borusse", sagte Großkreutz, der in der laufenden Saison allerdings kein Stammspieler bei Trainer Jürgen Klopp ist.

Fußball, Zweite Liga: Fußball-Zweitligist 1. FC Köln gibt seinen schwedischen Stürmer Mikael Ishak bis zum Saisonende in die Schweiz ab. Der 19-Jährige wechselt auf Leihbasis zum Erstliga-Aufsteiger FC St. Gallen und soll dort Spielpraxis sammeln. Das gaben die Kölner am Mittwoch bekannt. Beim 1. FC Köln besitzt der schwedische U21-Nationalspieler einen Vertrag bis Juli 2014. Ishak wechselte zur Bundesliga-Rückrunde 2011/2012 vom schwedischen Zweitligisten Assyriska FF nach Köln. Bei den Profis kam er bislang über die Rolle eines Ergänzungsspielers nicht hinaus und erzielte noch keinen Pflichtspieltreffer.

Fußball, Dritte Liga: Fußball-Drittligist Kickers Offenbach hat die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Arie van Lent getrennt. Mit dem früheren Bundesliga-Torjäger muss auch Co-Trainer Manfred Binz gehen. "Die anhaltende Erfolglosigkeit der letzten Wochen mit nur einem Sieg aus elf Ligaspielen hat uns zum Handeln gezwungen", sagte Geschäftsführer David Fischer. Vorerst übernimmt U19-Coach Michael Hartmann den Tabellenzwölften. Van Lent war zu Beginn der Saison 2011/12 zum OFC gekommen. Schon im Dezember stand der 42-Jährige vor der Entlassung, rettete sich aber dank des überraschenden Einzugs ins Viertelfinale des DFB-Pokals durch ein 2:0 gegen Bundesligist Fortuna Düsseldorf ins neue Jahr.

Fußball, U19: Die Erfolgsserie der U19-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist gerissen. Nach zuvor 19 Spielen ohne Niederlage unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Ziege in Italien mit 0:1 (0:1). Antonio Palma von Atalanta Bergamo erzielte in Bisceglie in der elften Minute das einzige Tor des Tages. Vor der Pleite gegen Italien hatten deutsche U19-Junioren letztmals beim 0:1 in der Türkei am 5. Juni 2011 eine Niederlage kassiert. Nach einem Lehrgang in Frankfurt (3. bis 6. März) bestreitet der Nachwuchs sein nächstes Länderspiel am 19. März gegen Spanien.

Tennis, Weltcup: Der spanische Tennisstar Rafael Nadal hat nach rund siebenmonatiger Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Beim ATP-Turnier im chilenischen Vi a del Mar setzte sich der 26-Jährige in der ersten Runde der Doppelkonkurrenz an der Seite von Juan Monaco (Argentinien) gegen die an Nummer zwei gesetzten Tschechen Frantisek Cermak/Lukas Dlouhy mit 6:3, 6:2 durch. "Es hat sich großartig angefühlt, wieder zu spielen", sagte Nadal. Im Einzel des mit 410.200 Euro dotierten Sandplatzturniers traf der elfmalige Grand-Slam-Sieger am Mittwochabend auf den argentinischen Qualifikanten Federico Delbonis. Der an Nummer eins gesetzte Nadal hat seit seinem Zweitrundenaus in Wimbledon Ende Juni 2012 zunächst wegen Kniebeschwerden kein Einzel mehr bestritten. Als er sich auf dem Weg der Besserung befand und im Januar bei den Australian Open sein Comeback geben wollte, stoppte ihn ein Magen-Darm-Virus. Durch die Zwangspause ist der frühere Branchenführer Nadal in der Weltrangliste auf den fünften Rang zurückgefallen.

Fußball, Zweite Liga: Nachwuchsstürmer Joel Reinholz hat beim Fußball-Zweitligisten VfL Bochum einen Lizenzspielervertrag erhalten. Der 18-Jährige Juniorenspieler erhält von der neuen Saison an einen Kontrakt bis 30. Juni 2015. Der gebürtige Herner spielt bereits seit 2001 für den VfL und erzielte für die U 19 in der laufenden Saison in 14 Partien elf Tore. "Joel ist seit seinem siebten Lebensjahr bei uns und damit ein echter Bochumer Junge. Wir freuen uns, dass er bei uns die besten Perspektiven für seine weitere Entwicklung sieht", sagte Bochums Sportvorstand Jens Todt.

Handball, Sebastian Preiß: Der 145-fache Handball-Nationalspieler Sebastian Preiß (31) wechselt im kommenden Sommer vom TBV Lemgo zum Zweitligisten HC Erlangen. Der Weltmeister von 2007 erhält bei den ambitionierten Franken einen Zweijahresvertrag. "Das Gesamtkonzept hat mich überzeugt", sagte Preiß bei seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch. Preiß hatte bereits von 1997 bis 2001 in Erlangen gespielt, bevor er zum THW Kiel und 2005 nach Lemgo wechselte. In Kiel gewann er je zweimal den Europapokal (2002 und 2004) und die deutsche Meisterschaft (2002 und 2005). Zudem holte Preiß mit Lemgo zweimal den Europacup (2006 und 2010).