Weil er Fußballspiele manipulierte, wurde Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer Ende 2005 zu einer Haftstrafe verurteilt. An diesem Freitag kommt er vorzeitig aus dem Gefängnis frei.

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Der ehemalige Fussballschiedsrichter Robert Hoyzer vor zwei Jahren im Berliner Landgericht Foto:

Der wegen Manipulation mehrerer Fußballspiele zu einer Haftstrafe verurteilte Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer kommt am Freitag vorzeitig frei.

Dies sagte die Sprecherin der Berliner Strafgerichte am Donnerstagabend der dpa und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Damit wird Hoyzer nach Verbüßung der Hälfte seiner Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten entlassen. Dies ist nach dem Gesetz möglich, wenn Gründe wie gute Führung, ein stabiles soziales Netz oder anderes vorliegen, erläuterte die Sprecherin.

"Herr Robert Hoyzer wird mit Ablauf des 18. Juli aus der JVA Hakenfelde entlassen", zitiert das Internatportal Sport BIld online aus einer Presseerklärung der Anwälte Hoyzers. "Herr Hoyzer freut sich, dass er in Kürze wieder in Freiheit ist und ihm zum rechtlich frühest möglichen Zeitpunkt Gelegenheit für einen Neuanfang gegeben wird."

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter hatte vor dreieinhalb Jahren gestanden, für die Manipulation von Spielen insgesamt 67.000 Euro erhalten zu haben. Im November 2005 war er wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt worden. Am 18. Mai 2007 hatte Hoyzer seine Strafe im Berliner Gefängnis Hakenfelde angetreten.

(sueddeutsche.de/dpa/sid/aho)