Klinsmann kriegt Druck von der Politik
Nach dem 1:4
04.03.2006, 11:25
Klinsmann gerät unter Druck - jetzt auch von der Politik. (Foto: ddp)
Nach der 1:4-Schlappe gegen Italien gerät Bundestrainer Jürgen Klinsmann auch von politischer Seite unter Druck: Politiker von CDU, SPD und FDP wollen den Trainer der deutschen Nationalmannschaft vor den Sportausschuss des Bundestages zitieren, wie die Bild-Zeitung berichtet.
„Es wäre schön, wenn Herr Klinsmann mal dem Sportausschuss erklären würde, was seine Konzeption ist und wie er Weltmeister werden will“, sagte der CDU-Sportexperte Norbert Barthle.
Das Spiel gegen Italien sei grausam gewesen, und man frage sich, wie Klinsmann das bis zum Sommer aufholen wolle. Barthle verwies darauf, dass der Bund der größte Sponsor der WM sei. „Insofern hätte ich gerne ein paar Antworten“, fügte er an.
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Für die FDP-Sportpolitikerin Miriam Gruß geht es bei der WM um ein „nationales Anliegen“. Klinsmann solle sein Konzept darlegen, es gehe schließlich nicht darum, ob eine Mannschaft einmal schlecht spiele, sondern um die Frage: „Wie präsentiert sich Deutschland“, sagte sie.
Auch der SPD-Sportexperte Reinhold Hemker will Klinsmann vor dem Ausschuss sehen: „Die WM steht vor der Tür, da muss langsam mal klar sein, wer spielt“, wird er zitiert. Klinsmann sollte „endlich sagen, auf wen er setzt“.
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