Die Fans des FC Bayern können auch in der kommenden Saison an die Säbener Straße pilgern. Der Verein dementierte Berichte, nach denen es dort keine öffentlichen Trainingseinheiten mehr geben solle.

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Die Bayern-Fans können auch im kommenden Jahr an die Säbener Straße zu öffentlichen Trainingseinheiten pilgern. Foto: dpa

Beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München wird es auch in der nächsten Saison unter dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann öffentliche Trainingseinheiten auf dem Klub-Gelände an der Säbener Straße geben. "Die Nähe zu den Fans und die Nähe der Fans zum FC Bayern ist eine Philosophie unseres Klubs, wie sie kaum anderswo in Deutschland und Europa so gelebt wird wie beim FC Bayern in München. Daran soll und wird sich nichts ändern", erklärte der Klub am Donnerstag. Die Bayern nahmen damit Stellung zu den öffentlichen Diskussionen über eine mögliche Abschottung des Klubs von den Fans.

Unabhängig davon wird das Klub-Restaurant "Insider" geschlossen. An dessen Stelle soll ein abgeschlossener Bereich für die Bayern-Spieler entstehen. Vom "Insider" aus war bislang ein direkter Blick auf die Trainingsplätze möglich. Daher war diskutiert worden, dass die Fans die Spieler an der Säbener Straße voraussichtlich kaum noch oder gar nicht mehr zu Gesicht bekommen würden.

Vor allem in den Ferien und an anderen schulfreien Tagen wird die Säbener Straße zu einer echten Pilgerstätte meist junger Bayern-Fans. Tausende stehen um die Zäune, um ihren Lieblingen beim Training zuzuschauen. Konzentriertes Arbeiten und das Einstudieren taktischer Varianten sind dann kaum möglich.

(sueddeutsche.de/dpa/aum)