Werder Bremens deutsch-türkischer U21-Nationalspieler Mesut Özil hat sich trotz der Bemühungen des türkischen Verbandes entschieden, für den DFB zu spielen.
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Vielleicht auch ein Grund, warum sich Mesut Özil (re.) in der U21 so wohl fühlt: Der Last-Minute-Sieg gegen Frankreich zur Qualifikation für die EM in der vergangenen Woche. Foto: dpa
Der Bremer Fußballprofi Mesut Özil will trotz des Werbens der Türkei auch künftig für Deutschland spielen. Als Kind türkischer Eltern in Deutschland aufgewachsen, hätte der Mittelfeldspieler grundsätzlich auch die Möglichkeit, für die Nationalmannschaft der Türkei zu spielen.
„Ich fühle mich beim DFB bestens aufgehoben. Ein anderer Verband als Deutschland kommt für mich momentan nicht in Frage“, sagte der 20-Jährige U21-Auswahlspieler vor dem Champions-League-Spiel am Mittwoch in Athen der Kreiszeitung Syke. „Es wäre eine Riesensache, wenn der Bundestrainer mich anrufen würde. Ich würde mich persönlich sehr darüber freuen.“
Türkei wollte Özil unbedingt
Der aus Gelsenkirchen stammende Mittelfeldspieler gehört zur U21 des Deutschen Fußball-Bundes, war zuletzt aber vom türkischen Nationaltrainer Fatih Terim umworben worden.
Seine aus er Türkei stammende Familie hat Özil die freie Wahl gelassen. „Mein Vater hat gesagt, ich soll da spielen, wo ich mich am wohlsten fühle. Und ich bin derzeit in der U21 sehr, sehr glücklich.“
(sueddeutsche.de/dpa/JBe)
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