28. Spieltag Kuranyi genießt und bläst zur Bayern-Jagd
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Der Kampfansage an Bayern München folgte der Genuss in vollen Zügen: "Wir wollen unbedingt noch Zweiter werden und uns direkt für die Champions League qualifizieren. Das Selbstvertrauen ist zurück", erklärte Matchwinner Kevin Kuranyi nach dem glücklichen 1:0 (1:0) des VfB Stuttgart im 18. baden-württembergischen Derby beim SC Freiburg.
Der Erfolgshunger von Vizemeister VfB Stuttgart ist sechs Spieltage vor dem Saisonende in der Fußball-Bundesliga noch längst nicht gestillt, der Optimismus schier grenzenlos. "Wir sind nervlich gerüstet und zittern nicht vor den finalen Spielen", kündigte Stuttgarts Teammanager Felix Magath einen großen Endspurt an.
Seit nunmehr sieben Partien ist der Tabellendritte ohne Niederlage und bleibt zuversichtlich, den Fünf-Zähler-Rückstand auf den zweitplatzierten Titelverteidiger aus München bis zum Topduell in Stuttgart am 15. Mai noch entscheidend verringern zu können.
Kanzler Schröder bringt "96" Glück
Der Bundeskanzler hat Hannover 96 endlich einmal Glück gebracht. Die Niedersachsen gewannen erstmals in dieser Saison bei einem Besuch von Gerhard Schröder in der AWD-Arena und verbesserten sich durch das wertvolle 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Köln auf Rang elf der Bundesliga-Tabelle. "Dieser Erfolg war extrem wichtig. Aber wir haben erst ein Etappen-Ziel erreicht. Der Klassenverbleib ist es noch lange nicht", beurteilte Clubchef Martin Kind am Ostermontag die Lage.
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"Ein Ruhekissen ist der elfte Platz nicht, denn wir stehen bei Werder Bremen und gegen den VfB Stuttgart vor zwei ganz schweren Spielen."
Beim Tabellenletzten 1. FC Köln wird der Bundesliga-Abstieg immer konkreter. "Wir sind vom rettenden Ufer schon weit weg", gab Trainer Marcel Koller angesichts von acht Punkten Rückstand auf Platz 15 zu. Er haderte mit dem Schicksal. "Wir haben unglücklich verloren. Wir sind alle sehr traurig."
Die Rheinländer spielten mit großem Aufwand, doch am Ende hatten sie wieder einmal nichts erreicht. Der FC-Trainer trauerte einem nach seiner Ansicht regulär erzielten Treffer von Lukas Podolski nach. "Das war kein Abseits", ärgerte sich der Schweizer Coach über die Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns.