19. Spieltag der Bundesliga BVB briliert gegen Hoffenheim
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Spielerisch brillieren konnte unterdessen auch Borussia Dortmund gegen das schwächste Auswärtsteam der Liga - zumindest in den ersten 60 Minuten. Mit dem ersten Bundesliga-Heimsieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim baute Borussia Dortmund ihre starke Phase weiter aus.
Die Fußballgötter Das böse Wort mit M.
Die Elf von Jürgen Klopp gewann gegen harmlose Kraichgauer dank Toren von Shinji Kagawa (16./55.) und Kevin Großkreutz (31.) und überstand auch das 13. Spiel nacheinander ungeschlagen. Fabian Johnson (63.) traf für die Hoffenheimer, die sich nach dem Weggang von Torjäger Vedad Ibisevic im Angriff ziemlich mau präsentierten.
"Wir haben gegen eine sehr starke Mannschaft verloren und alle drei Tore durch Fehlpässe selbst vorbereitet. Es war eine verdiente Niederlage gegen eine momentan überragende Dortmunder Mannschaft", sagte Hoffenheim-Coach Holger Stanislawski.
BVB-Torschütze Großkreutz erklärte: "In der ersten Halbzeit haben wir richtig guten Fußball gespielt, aber nach dem 3:0 auch wieder nachgelassen. Das sollten wir nicht mehr machen, dass können wir nämlich besser."
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Hertha BSC verdarb seinem neuen Coach Michael Skibbe den Einstand im Olympiastadion. Mit dem 1:2 gegen den HSV blieben die Berliner zum achten Mal nacheinander sieglos und rutschten weiter in Richtung Tabellenende ab. Eine Woche nach dem blamablen 1:5 gegen Dortmund konnten sich dagegen die Hanseaten durch Tore von Marcell Jansen (24.) und Mladen Petric (45.+1) revanchieren. Pierre-Michel Lasogga (82.) traf spät für die Hertha, die zudem Verteidiger Christoph Janker mit Verdacht auf Jochbeinbruch verlor.
"Ich bin sehr enttäuscht von der Leistung unserer Mannschaft. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir es verstanden, wie man in der Bundesliga rennen und kämpfen muss", sagte Skibbe nach dem Spiel.
Sein Kollege Thorsten Fink jubelte: "Wir können gerade nach dem 1:5 gegen Dortmund mit dem Spiel sehr zufrieden sein. Ich habe von der Mannschaft eine Reaktion erwartet, und diese kam auch."
Augsburg gegen Lautern 2:2
Der FC Augsburg verpasste gegen den 1. FC Kaiserslautern zwar den dritten Heimsieg in Serie, verließ aber dennoch zumindest für eine Nacht den 18. Tabellenplatz. Die Schwaben gingen durch ein Freistoßtor von Marcel de Jong (5.) früh in Führung, die Florian Dick (26.) ausgleichen konnte.
Mit seinem zweiten Tor brachte Abwehrspieler Dick (48.) die Pfälzer sogar in Front, doch der FCA schlug noch einmal zurück. 20 Sekunden nach seiner Einwechslung gelang Stephan Hain (65.) mit seinem ersten Bundesliga-Tor das 2:2 - das Remis dürfte sich somit für die Schwaben weitaus schöner anfühlen als für den FCK.
"Es war bis zum Schluss ein packendes Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit vergessen, das zweite Tor nachzulegen. Das wäre extrem wichtig gewesen," sagte Augsburgs Coach Jos Luhukay.
Sein Lauterer Kollege Marco Kurz, der in der Schlussphase auf die Tribüne musste, haderte mit den Fehlern seiner Mannschaft: "Wir haben den Gegner in diesem brisanten Spiel in Vorteil gebracht, weil wir uns beim Freistoß nicht an Absprachen gehalten haben. Wir haben einige Zeit gebraucht, um uns zu fangen. Nach der Führung hatten wir das Gefühl, mehr Stabilität zu haben und näher am dritten Tor zu sein."