Alemannia Aachen tritt auch mit neuem Trainer auf der Stelle. In Düsseldorf reichte es in einem zerfahrenen Spiel nur zu einem 0:0.
Bei der Ligapremiere des neuen Trainers Michael Krüger hat sich Alemannia Aachen mit einem Punkt begnügen müssen. In einem schwachen Westderby zum Abschluss des 7. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga kam der vermeintliche Aufstiegs-Aspirant nur zu einem 0:0 beim Aufsteiger Fortuna Düsseldorf und steckt als Zwölfter weiter im Tabellen-Mittelfeld fest.
Der Aachener Herve Oussale bedrängt den Düsseldorfer Torhüter Michael Ratajczak. Doch der konnte seinen Kasten sauber halten. (© Foto: Getty)
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Seit mehr als fünf Monaten warten die Alemannen nun bereits auf einen Auswärtssieg. Die Fortuna ist dagegen seit April in nun sieben Heimspielen ungeschlagen und belegt einen beachtlichen sechsten Rang.
"Wir wussten, dass es ein intensives Kampfspiel wird. Wir wollten hinten sicher stehen. Unser Spiel nach vorne hätte aber etwas zielstrebiger, genauer sein können", meinte Aachens Coach Krüger. Sein Gegenüber Norbert Meier ergänzte: "Das war ein 0:0 der besseren Sorte. Wir müssen mit dem Punkt leben. Bei uns hat der letzte entscheidende Pass gefehlt."
29.385 Zuschauer sahen im ersten Ligaspiel beider Klubs seit mehr als 15 Jahren eine ereignisarme erste Halbzeit. Beiden Mannschaften fehlte die Struktur im Spiel. Bei Aachen taten sich im ungewohnten 4-3-3-System große Löcher im Mittelfeld auf. Die engagierteren Düsseldorfer fabrizierten zu viele leichte Abspielfehler.
Die jeweils größte Chance verdarben sich beide Teams selbst leichtfertig. Fortuna-Stürmer Ranisav Jovanovic blieb freistehend einfach stehen, weil er einen Pfiff aus dem Publikum als Abseitsentscheidung des Schiedsrichters deutete (12.). Auf der Gegenseite stießen Benjamin Auer und Herve Oussale nach einer Flanke in aussichtsreicher Position fast mit den Köpfen zusammen.
Im zweiten Durchgang wurde das Spiel sogar noch zerfahrener. Die Alemannia traute sich nach dem 4:6 im Pokal bei Erstligist Eintracht Frankfurt am Mittwoch nicht zu weit aus der Deckung. Der Fortuna fehlten die spielerischen Mittel, um sich große Torchancen zu erarbeiten.
Die besten Spieler auf dem Feld waren bezeichnenderweise Defensivakteure: Bei der Fortuna Anderson und Johannes van den Bergh, bei der Alemannia Nico Herzig und Cristian Fiel.
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(sid/segi)
Ja leider, dafür kommt der FC Köln wieder in die zweite Liga und da freue ich mich schon auf nette Duelle ;-)
aber mit der öcher Rückkehr ins Oberhaus wird es dieses Jahr wohl leider auch wieder nix.