Das Aufgebot:
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Tor: 1* Faryd Mondragón, 18 Thomas Kessler
Abwehr: 2 Miso Brecko, 3 Youssef Mohamad, 4 Marvin Matip, 6 Pierre Womé, 16 Christopher Schorch, 17 Kevin Pezzoni, 21 Pedro Tonon Geromel, 23 Kevin McKenna, 28 Carsten Cullmann, 32 Stephan Salger
Mittelfeld: 8 Petit, 12 Maniche, 13 Daniel Brosinski, 19 Taner Yalcin, 22 Fabrice Ehret, 25 Adam Matuschyk, 26 Lukas Nottbeck, 33 Michael Niedrig
Angriff: 7 Sebastian Freis, 9 Manasseh Ishiaku, 10 Lukas Podolski, 11 Milivoje Novakovic, 14 Wilfried Sanou, 20 Adil Chihi, 24 José Pierre Vunguidica, 29 Sebastian Zielinsky, 30 Michael Gardawski
Mit der Rückholaktion von Lukas Podolski hatte der 1. FC Köln bereits in der vergangenen Winterpause den wichtigsten Transfer für die neue Saison getätigt. Die Rückkehr des "verlorenen Prinzen" an den Rhein wurde beim FC gefeiert wie der Aufstieg in die Bundesliga 2008. "Er ist seinem Herzen gefolgt", sagte Vereins-Präsident Wolfgang Overath nach den erfolgreichen Verhandlungen mit Bayern München. Und Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma geriet gar ins Schwärmen: "Poldi gehört zum FC wie der Dom zu Köln"
Doch kurz nach Saisonende drückte ein anderer Paukenschlag die Stimmung im Geißbock-Heim: Star-Trainer Christoph Daum gab nach drei Jahren seinen Abschied bekannt. Ein Schock, hatte der in Köln stets gefeierte Daum doch den Club aus der zweiten Liga auf einen sicheren Tabellenplatz in Liga eins geführt. Nun nutzte der "Heilsbringer" eine der Öffentlichkeit unbekannte Ausstiegsklausel in seinem Vertrag und verließ die Bundesliga gen Istanbul.
Die Daum-Nachfolge tritt mit Zvonimir Soldo ein Jungtrainer an, der in der Bundesliga noch bestens als engagierter Verteidiger bekannt ist. Über 300 Spiele absolvierte der inzwischen 41-jährige Kroate für den VfB Stuttgart. Bei seinem Amtsantritt formulierte Soldo seine Vorstellungen mit dem FC: "Wir wollen mehr Punkte holen als in der vergangenen Saison, und wir wollen zu Hause eine Macht werden". Bei seiner Mission räumt der Trainer seinem unangefochtenem Star Podolski einen Sonderstatus ein. "Klar ist: Lukas wird mein Führungsspieler", sagte Soldo. Jeder Trainer brauche eine "Hierarchie im Team" und er erwarte, "dass Poldi die Richtung vorgibt und Verantwortung übernimmt".
In Köln muss Podolski nun seine spielerische Klasse beweisen. Kann der Nationalspieler an seine erfolgreiche Zeit in Köln anknüpfen? In 81 Erst- und Zweitligaspielen gelangen Podolski immerhin 46 Tore. Bei den Münchner Bayern kam er in 58 Ligaspielen gerade einmal auf Zwölf. Klar ist aber auch: Mit Podolski steigen die Ansprüche an den FC. Und das nicht nur im sportlichen Bereich. "Lukas ist ein nationaler Liebling, mit dem wir einiges auf die Beine stellen wollen", erklärt Manager Michael Meier.
Neben Podolski und Sturmpartner Milivoje Novakovic (16 Treffer in der vergangenen Bundesliga-Saison) wird der ebenfalls 24-jährige Sebastian Freis für den FC auf Torejagd gehen. Freis kommt vom Karlsruher SC, für den er in der vergangenen Saison alle 34 Bundesliga-Spiele absolvierte und dabei neun Tore schoss.
* Zahl ist jeweils die Rückennummer
(Stand: Juli 2009)
(sueddeutsche.de/dpa)
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