Gutes Spiel, dramatische Schlussphase, wieder kein Sieg: 1860 München trennt sich von Kaiserslautern unentschieden - und ist seit fünf Spielen sieglos.
Der 1. FC Kaiserslautern hat den Anschluss an die Aufstiegsplätze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Zum Abschluss des 28. Spieltag ließen die Pfälzer beim 1:1 (1:1) am Montagabend beim TSV 1860 München nach zuletzt zwei Auswärtssiegen zwei Punkte liegen und bleiben mit zwei Zählern Rückstand auf den drittplatzierten FSV Mainz 05 auf dem fünften Tabellenplatz.
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Großer Kampf: 1860 München und Kaiserslautern trennen sich nach einem rasanten Spiel unentschieden. (© Foto: dpa)
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"Das ist bitter für uns, vor allem durch den verschossenen Elfmeter. Aber wir können mit dem Punkt gut leben", meinte FCK-Profi Kai Hesse nach dem Abpfiff. Auch Lauterns Vorstandschef Stefan Kuntz war mit dem Remis zufrieden, "denn am Schluss haben wir viel Glück gehabt."
Michael Schick (6. Minute) hatte die seit fünf Spielen sieglosen "Löwen" vor 25.100 Zuschauern in der Allianz Arena in Führung geschossen. Erik Jendrisek (27.) gelang der Ausgleich für die seit fünf Begegnungen ungeschlagenen Lauterer, die durch einen von Anel Dzaka (85.) verschossenen Handelfmeter den Sieg verschenkten.
"Ich muss der Mannschaft ein großes Lob zollen. Leidenschaft und Laufbereitschaft waren da", meinte 1860-Trainer Uwe Wolf, "auf der Leistungen können wir aufbauen."
Im Duell der beiden Traditionsmannschaften erwischte 1860 einen Traumstart. Per Freistoß schoss der 21-jährige Schick mit seinem ersten Profitor die Gastgeber in Führung. 1860-Trainer Uwe Wolf, der von seinem Team "Kampf und Einsatz bis zur letzten Minute" gefordert hatte, konnte auch in der Folge mit dem engagierten Auftritt seiner Elf zufrieden sein. In der 17. Minute musste er allerdings tief durchatmen. Kai Hesse, der den gesperrten FCK- Torjäger Srdjan Lakic gut vertrat, kam nach Flanke von Alexander Bugera freistehend zum Abschluss, doch "Löwen"-Tormann Michael Hofmann rettete mit Glanzparade.
Die Riesenchance war für die "Roten Teufeln" das Signal zum Angriff. Mit schnellen Kombination setzten sie den Hausherrn zunehmend unter Druck und wurden belohnt. Nach Hereingabe von Hesse gelang Jendrisek mit seinem elften Saisontor der verdiente Ausgleich.
Auch nach der Pause hatte 1860 den besseren Start und eine Großchance, aber Fabian Johnson (52.) scheiterte an Sippel. Danach übernahm der FCK wieder das Kommando. Nach einem Pfostenschuss von "Löwe" Lars Bender (76.) und der Glanztat von 1860-Torwart Michael Hofmann beim Strafstoß von Dzaka ein letzter Aufreger: Als der Ball nach einem Weitschuss von Johnson von Unterkante der Torlatte knapp hinter der Torlinie aufsprang, gab Schiedsrichter Manuel Gräfe zum Entsetzen der "Löwen" kein Tor. "Der Ball war wohl drin", gestand Kuntz nach Ansicht der TV-Bilder.
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(dpa/segi)
@schlechinger: ne, habe nur kurz reingezappt. Aber ich denke schon immer, dass der Oberrang mit verkauft wird. Ich habe das mal in Oakland gesehen, da hat das Baseballteam den Oberrang einfach mit Bannern zugehängt damit es unten voller wurde. Ich finde, dass würde das Stimmungsproblem und auch die Kosten senken.
Zur Zeit ist es bei Bayern so, dass die Stimmung nicht so doll ist wegen der kindischen Südkurve und den Eventfans und bei 1860 wegen der maximal 35.000....
Mir hat das Spiel gefallen und die Löwen hätten auch gewinnen können, obwohl die Lauterer die bessere Spielanlage hatten. Der Einsatz hat gestimmt und die Dramaturgie auch. Der Elfmeterpfiff kann nur durch eine Bronchienanomalie Gräfes erklärt werden, wobei das Wembleytor einzig der Linienrichter erkennen kann und das auch nur, wenn er ideal steht. Über Wolf rege ich mich nicht auf, weil der Abschied festzustehen scheint (Stevic bezweifelt die körperliche Verfassung!).
@1968neindanke: Gute Frage!
Ganz oben sind die Einnahmen schlechter. Umso verteilter die Leutchen, desto aufwändiger die Reinigung und Versorgung, ganz zu schweigen von der Stimmung.
Bist Du sicher, das da oben auch welche saßen?
Das wirklich Störende neben der ärgerlichen Schiedsrichter-Fehlleistungen in einem interessanten Spiel war das unerträgliche Gequatsche dieses blinden Kommentators, der leider montags selten zu Hochform aufläuft. Gibts da nicht einen kompetenteren, unaufdringlicheren als DEN?
Eine absolute Unverschämtheit, was der Gräfe da zusammengepfiffen hat. Das war Schiebung und Betrug !
Bloß nicht den Doll! Der ist ja in Hamburg und Dortmund schon gescheitert.
Von all den derzeit vereinslosen Trainern wäre mir Slomka am liebsten, der ist wohl zu teuer...
Lienen wäre schon o.k., auch Veh, aber der wird's wohl an die Säbener Straße schaffen.
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