2. Bundesliga St. Pauli bestraft nachlässige Nürnberger

Waldemar Sobota jubelt über sein Tor zum 1:0.

(Foto: Bongarts/Getty Images)

Der FC St. Pauli hat in der 2. Fußball-Bundesliga zur Spitzengruppe aufgeschlossen und dem 1. FC Nürnberg einen weitere bittere Niederlage verpasst. Die Hamburger gewannen zum Abschluss des 5. Spieltags am Montagabend mit 1:0 (0:0) bei den Franken und sind mit zehn Punkten nun Tabellenfünfter.

Das entscheidende Tor für die lange Zeit unterlegenen Gäste erzielte vor 27 375 Zuschauern Waldemar Sobota (63. Minute).

Nach dem makellosen Start mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen ist der FCN mittlerweile in seit drei Ligapartien sieglos. Club-Coach Michael Köllner veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum 1:3 gegen Aue nicht nur auf drei Positionen, sondern sortierte sie auch erstmals in der laufenden Spielzeit im 3-4-3-System ein. Zwar zeigten sich die Franken von Beginn an präsent, doch die erste Chance hatten die Gäste aus Hamburg. Offensivspieler Maurice Litka umkurvte FCN-Schlussmann Thorsten Kirschbaum (9.), traf dann aber nur das Außennetz.

In der Folge wurden die Gastgeber zwingender: Neuzugang Tobias Werner (29.) und Enrico Valentini (33.) scheiterten aber mit ihren Abschlüssen an Paulis Robin Himmelmann. Die zweite Halbzeit begann furios und hatte in den ersten vier Minuten mehr Höhepunkte zu bieten als der komplette erste Durchgang: Abwehrspieler Georg Margreitter und Werner (49.) trafen nach einem Freistoß innerhalb von drei Sekunden zweimal die Latte. Die Gäste waren mit dem Remis mittlerweile gut bedient. Auch danach machten die Nürnberger das Spiel, doch vor allem im letzten Drittel fehlten Ideen und immer wieder auch das nötige Tempo.

Nach gut einer Stunde schlug dann Pauli zu und bestrafte die Franken für ihre Nachlässigkeit: Nach einem verlängerten Abschlag von Torwart Himmelmann löste sich Sobota geschickt von seinem Verteidiger und vollendete im Strafraum zum 1:0. Die Nürnberger bemühten sich, doch ohne den verletzt ausgewechselten Offensivspieler Kevin Möhwald und den langfristig fehlenden Sebastian Kerk kam kaum noch Gefahr auf.

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