Das Verwirrspiel hat ein Ende: "Werner Beinhart" soll bei den Sportfreunden am Mittwoch einen Vertrag unterschreiben. Unklar bleibt, wie lange der KOntrakt gelten soll.
Werner Lorant soll trotz eines Verwirrspiels definitiv neuer Trainer beim Fußball-Zweitligisten Sportfreunde Siegen werden. Nachdem der 57 Jahre alte Coach am Montag im kicker eine Einigung mit den Sportfreunden dementierte und nicht wie geplant zur Vertrags-Unterschrift eintraf, sind beide Seiten nach Angaben des Klubs doch noch über eine Zusammenarbeit überein gekommen.
Doch Daumen hoch für Siegen: Werner Lorant. (© Foto: dpa)
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"Die Sportfreunde Siegen haben heute Nachmittag mit Werner Lorant Einigung über alle Vertragsmodalitäten erzielt", verkündete der Tabellen-14. am Montag auf seiner Internetseite. Zur ersten Trainingseinheit werde der frühere Bundesliga-Coach von 1860 München, der derzeit den türkischen Erstligisten Sivasspor coacht, nun Mitte der Woche erwartet. Dann werde er auch seinen Arbeitsvertrag unterzeichnen und am Sonntag im Keller-Duell gegen seinen Ex-Klub LR Ahlen auf der Bank sitzen, so die Sportfreunde weiter.
Der sportliche Leiter Rolf Bleck erklärte nach dem Treffen in München: "Werner Lorant fliegt nun in die Türkei zurück, um bei Sivasspor seinen Vertrag aufzulösen. Er ist für die Aufgabe bei den Sportfreunden hoch motiviert und absolut überzeugt davon, mit uns den Klassenerhalt zu schaffen." Bereits am Donnerstag hatte der Aufsteiger eine "endgültig Zusage" von Lorant als Nachfolger des entlassenen Jan Kocian verkündet. Die Vertrags-Unterschrift von "Werner beinhart" war demnach bereits für Montag vereinbart. Im Fachmagazin kicker hatte Lorant eine entsprechende Vereinbarung aber vehement dementiert.
"Wer behauptet das? Da ist noch gar nichts klar", sagte Lorant, der als Aktiver 325 Bundesligaspiele bestritt und mit Eintracht Frankfurt 1980 den UEFA-Cup gewann. Er habe Bleck lediglich gesagt, dass man "über alles reden" könne. Ich habe nur gesagt, dass ich am Wochenende da bin, weil mein Sohn Geburtstag feiert. Ich muss doch erst mal mit dem Präsidenten sprechen und wissen, was der Verein vorhat." Zudem stellte Lorant klar, dass er für drei Monate "sowieso nirgends" unterschreibe. Ob sein Vertrag nun, wie zunächst gekündigt, nicht nur im Falle des Klassenerhalt verlängert wird, wurde am Montag nicht bekannt.
(sid)
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