2. Bundesliga Braunschweig gewinnt erneut

Dominick Kumbela: Siegtreffer in Regensburg.

(Foto: dpa)

Eintracht Braunschweig steuert weiter der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nach 28 Jahren entgegen. 1860 München kann gegen Bochum trotz Überzahl und zahlreicher Chancen nicht gewinnen.

Eintracht Braunschweig steuert weiter unbeirrt der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nach 28 Jahren entgegen. Der deutsche Meister von 1967 machte mit dem 1:0 (1:0)-Sieg beim Tabellenletzten Jahn Regensburg einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg. Nach sieben Spielen ohne Niederlage baute der Tabellenführer seinen Vorsprung vor dem Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern, der am Sonntag (13.30 Uhr) beim MSV Duisburg antritt, vorerst auf 13 Punkte aus.

Der Tabellenzweite Hertha BSC, am Samstag (13.00 Uhr) beim VfR Aalen zu Gast, liegt fünf Punkte hinter Braunschweig zurück. Regensburg trennen weiter zwei Zähler vom Relegationsplatz 16. Matchwinner für die Gäste war vor 6289 Zuschauern einmal mehr Torjäger Domi Kumbela, der bereits in der 15. Minute per Kopf den Siegtreffer erzielte. Für den Kongolesen war es das 13. Saisontor, das zwölfte in den letzten elf Spielen.

Der Spitzenreiter verteidigte die Führung souverän, ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten. "Heute stimmt nur das Ergebnis. Das weiß die Mannschaft auch. Aber es war wichtig, auch mal so ein Spiel zu verteidigen. Dann abschließend noch zu gewinnen, tut gut", sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht und gab zu: "Wir waren die glücklichere Mannschaft."

Der abstiegsbedrohte VfL Bochum erkämpfte sich trotz einer Roten Karte mit 1:0 (1:0) bei 1860 München den ersten Sieg nach der Winterpause. Im Mittelpunkt der Partie stand allerdings Schiedsrichter Markus Wingenbach nach zwei Fehlentscheidungen in der Anfangsphase.

Erst übersah Wingenbach, dass Kevin Scheidhauer (10.) das Tor des Tages mit der Hand erzielte, sechs Minuten später stellte er den falschen Spieler vom Platz. Bochums Marcel Maltritz hatte als letzter Mann Ex-Nationalstürmer Benjamin Lauth gehalten, "Rot" wegen der Notbremse sah allerdings Holmar Eyjolfsson. Der Isländer stand erstmals nach seinem Platzverweis im Spiel gegen Dresden (3:0) in die Startelf.

Den zweiten Sieg in Folge verbuchte der SC Paderborn mit 2:0 (2:0) gegen seinen Lieblingsgegner Erzgebirge Aue. Tobias Feisthammel (28.) und Alban Meha (40./Foulelfmeter) trafen für die Ostwestfalen, die sich mit nun 29 Punkten im gesicherten Tabellen-Mittelfeld festsetzten. Den Auern, die zum vierten Mal in Folge ohne eigenen Treffer gegen Paderborn verloren, droht nach der dritten Pleite in Serie mit weiterhin 23 Punkten der Sturz in die Gefahrenzone. Der SV Sandhausen auf Relegationsplatz 16 kann am Sonntag mit einem Sieg in Dresden bis auf zwei Punkte heranrücken.