Reisetipps Yucatan

Sehenswertes Yucatan

Region: Campeche

Centro Cultural Casa No. 6

Ein herrschaftlicher Wohnsitz aus dem 18. Jh., restauriert und mit passenden Möbeln ausgestattet, dient heute als Kulturzentrum. Tgl. 9-21 Uhr | Eintritt frei | Calle 57 (zwischen Calle 8 und 10 an der Plaza)

Centro Histórico

Die Straßenzüge um den Parque Central bilden das historische Zentrum von Campeche mit spanischen Häuserreihen und ehrwürdigen Stadtpalästen. Hier schlendert man zu Fuß oder nimmt (im Winter) die Touristenbahn Tranvía. | Calles 51-65/Calles 8-18

Mansión Carvajal

Der koloniale Stadtpalast besitzt eine reich verzierte Fassade, im Patio Galerien mit maurischen Bögen und Dekorationen aus Schmiedeeisen. Das mit Marmortreppen ausgestattete Bauwerk dient heute der Stadtverwaltung und einem Kunsthandwerksgeschäft. | Calle 10 Nr. 14 | zwischen Calle 53 und 51

Museo Arqueológico de Campeche

In elf Sälen des historischen Forts Fundstücke der Mayaepoche: Keramik, Figurinen sowie einige Stelen und Masken. | Di-So 9-19 Uhr | Reducto de San Miguel | Av. Escénica (3 km südlich des Zentrums)

Museo de la Ciudad

Ein Muss jeder Stadtbesichtigung ist das im Baluarte de San Carlos untergebrachte historische Museum. Die Exponate dokumentieren die Geschichte der Besiedlung am Golf von Mexiko, alte Fotografien geben Einblick in das Campeche zu Beginn des 20. Jhs. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich der Piratenepoche, in der Sir Francis Drake und Henry Morgan vor der Küste kreuzten, bereit zum Angriff mit Kanonen und Säbeln. | Di-Sa 9-20, So 9-13 Uhr | Baluarte de San Carlos | Calle 8/Calle 63 (Circuito Baluartes)

Museo de las Estelas Mayas Pina Chan

Fundstücke aus dem Staat Campeche, u.a. 30 Steinskulpturen und Stelen (aus Edzná) der klassischen Mayaepoche, auch Jademasken und -schmuck aus Calakmul. | Di-So 9-20 Uhr | Baluarte Nuestra Señora de la Soledad | Calle 8/Calle 57 (Nordwestseite der Plaza Principal)

Region: Chetumal

Museo de la Cultura Maya

In acht Abteilungen werden die Entwicklung der Mayakultur in Mittelamerika, Modelle architektonischer Glanzleistungen und archäologische Fundstücke gezeigt. Mit Einführung in die Astronomie und Mathematik der Maya sowie interaktiven Programmen. | Di-So 9-19 Uhr | Av. Héroes/Mahatma Gandhi

Region: Mérida

Casa de Montejo

Der Palast des Stadtgründers Francisco de Montejo wurde 1542 errichtet. Seine Fassade ist aufwendig geschmückt, u.a. mit kunstvollen Figuren. Man kann den hübschen Patio besichtigen; das Haus gehört heute einer Bank. | Mo-Fr 8-17 Uhr | Südseite der Plaza Mayor

Catedral San Ildefonso

Die 40 m hohen Türme der 1598 fertiggestellten Kathedrale überragen das gesamte Stadtzentrum. Das 90 m lange Mittelschiff wirkt heute eher karg, da die prachtvollen Silber- und Golddekorationen während Krieg und Revolution abhandenkamen. | Ostseite der Plaza Mayor

Hacienda San Antonio Cucul

Ein Tag in der Vergangenheit: Die Hacienda von 1626 bietet weitläufige Blumengärten, einen großen Park mit verschwiegenen Picknickplätzen und viel kolonialer Architektur. Es gibt eine haciendaeigene Kapelle, gut erhaltene Kanäle sowie religiöse Kunst, u.a. aus geschnitztem Hartholz. | Tgl. 10-18 Uhr | Calle 28 Nr. 340 a | Ortsteil San Antonio Cucul (im Norden der Stadt) | www.sanantoniocucul.com.mx

Museo de Antropología

Fundstücke aus prähistorischer Zeit sowie aus unterschiedlichen Epochen der präkolumbischen Mayakultur: Keramik, Stelen, Skulpturen, Grabbeigaben, Schmuck, das Ganze ausgestellt in einem prächtigen Palast. | Di-Sa 9-20, So 8-14 Uhr | Palacio Cantón | Paseo de Montejo/Calle 43

Museo de Arte Contemporáneo (MACAY)

Das Museum für zeitgenössische Kunst ist im ehemaligen Bischofspalast untergebracht und zeigt vornehmlich yucatekische Maler, darunter Fernando Castro Pacheco. | So/Mo und Mi/Do 10-18, Fr/Sa 10-20 Uhr | Plaza Mayor/Pasaje de la Revolución | www.macay.org

Museo de Arte Popular

Eine schönere Zusammenstellung yucatekischer Volkskunst gibt es nirgendwo auf der Halbinsel. Neben Sisalprodukten, Körben und Hängematten findet man auch handbemalte Puppen aus Pappmaché mit beweglichen Gliedern, aus Kürbissen gefertigte Masken sowie Lebensbaumkeramiken, Trachten und Kunsthandwerk aus anderen mexikanischen Bundesstaaten. In der angeschlossenen Verkaufsausstellung können für wenige Pesos Produkte erworben werden. | Di-Sa 9-20, So 9-14 Uhr | Calle 59 Nr. 441

Palacio del Gobierno

Der Regierungspalast zeigt im ersten Stockwerk mehrere murales (Wandgemälde) von Fernando Castro Pacheco. Berühmt ist das riesige, im naturalistischen Stil gehaltene Gemälde „Die Hände des Henequén-Arbeiters“, stille Anklage und Hinweis auf die früheren, mitunter sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen der Plantagenarbeiter. Von den Balkonen des Palasts genießt man einen vorzüglichen Blick über den Platz zur Kathedrale. | Tgl. 8-20 Uhr | Nordseite der Plaza Mayor

Teatro Peón Contreras

Ursprünglich Teil eines Jesuitenklosters aus dem Beginn des 17. Jhs., dann zur Universität gehörig, seit Beginn des 20. Jhs. umgestaltet und heute ein Theater. Die prachtvollen Treppen und reiche Dekoration gehen auf den Sisalboom des 19. Jhs. zurück. Heute unterhält die Touristeninformation hier ein Büro. | Tgl. 8 bis 20 Uhr | Calle 60/Calle 57

Turibús

Ein offener Sightseeing-Doppeldecker verkehrt vom Zócalo alle 45 Minuten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, an sechs Haltestellen kann man ein- und aussteigen. | Tgl. 9-21 Uhr | Fahrtdauer 2 Std., Tickets im Bus für 100, 140 oder 180 Pesos für 1, 2 oder 3 Tage, Sa/So 15 Pesos Aufpreis | www.turibus.com.mx

Ecoturismo Yucatán

Vogelbeobachtung, naturkundliche Führungen, Kajaktouren in der Umgebung. | Calle 3 Nr. 235 (Colonia Pensiones) | Tel. 01999/9202772 | Fax 9259047 | www.ecoyuc.com

Region: Cozumel

Arrecife Palancar/Palancar-Riff

5 km lang zieht sich das Korallenriff an der Südwestküste von Cozumel entlang, geprägt von Höhlen und Steilwänden. Die faszinierende Unterwasserwelt ist Heimat von Schwärmen seltener Fische und riesigen Meeresschildkröten. Das Palancar-Riff, ein Dorado für erfahrene Taucher, beginnt ab etwa 8 m Tiefe. Es wird unterteilt in einzelne Abschnitte: Bis weit über 30 m fällt das Maracaibo-Riff ab, das bekannt ist für seine spektakulären Korallenformationen, aber auch gefährlichen Unterwasserströmungen ausgesetzt ist.

El Cedral

In dieser kleinen Ortschaft im Inselinneren steht die älteste Mayaruine Cozumels aus dem Jahr 800. Hier soll am 2. Mai 1518 Juan de Grijalva die erste katholische Messe auf mexikanischem Boden gelesen haben. Jedes Jahr findet um dieses Datum eine große Feria mit Umzügen und Volksfest statt.

Faro Celarain

Der weiße Leuchtturm von 1901 an der Südspitze der Insel erlaubt einen Rundumblick über den Südteil Cozumels und das Karibische Meer. Die an seinem Fuß liegenden ehemaligen Wohnräume des Wärters wurden in ein kleines Museum zur Seefahrt umgewandelt. | Tgl. 9-17 Uhr | Parque Punta Sur

Museo de la Isla de Cozumel

Das Museum zeigt Ausgrabungsfunde der präkolumbischen Epoche, die zum Teil von Tauchern aus dem Meer geborgen wurden. Die Ankunft der spanischen Eroberer Hernán Cortés und Juan Grijalva im 16. Jh. markierte einen Wendepunkt auch für Cozumel. Die Insel wurde zum Stützpunkt für Piraten und Freibeuter - einige Exponate des Museums zeigen dies anschaulich. Eine auch für Kinder interessante Ausstellung befasst sich mit Cozumels Korallenriffen und dessen seltenen Meeresbewohnern. | Tgl. 9-17 Uhr | Av. Rafael Melgar/6a Calle

Parque Nacional Laguna Chankanaab

Der Naturpark an Cozumels Westküste verspricht einen erholsamen Tag am Meer mit der dazugehörigen Infrastruktur. Attraktion für Taucher und Schnorchler ist ein Korallenriff, das in 7 bis 30 m Tiefe direkt vor dem Strand liegt und sogar - zur Freude der gläubigen Mexikaner - eine versenkte Figur der Jungfrau von Guadalupe zu bieten hat. Dazu eine Parklandschaft mit botanischem Garten sowie zahlreichen Nachbildungen der bedeutendsten präkolumbischen Stätten, Bauwerke, Skulpturen und Stelen des Landes. Die Lagune, unterirdisch mit dem Meer verbunden, ist Heimat für zahlreiche Fische und Vögel. Ein kleines Meeresmuseum bietet Einblick in die Unterwasserwelt. Restaurants verkaufen für wenige Pesos Tacos und bocadillos. Allerdings: Das ideale Schnorchelrevier für Anfänger ist immer gut besucht. | Tgl. 8-17 Uhr | Costera Sur km 11 | 16 US-$

San Gervasio

Einst pilgerten die Maya aus Belize, Guatemala und dem Süden Mexikos nach Cozumel, um dort der Mond- und Fruchtbarkeitsgöttin Ix-Chel, „Frau Regenbogen“, zu huldigen. Noch zur Zeit der spanischen Eroberung war die Insel Cozumel Sitz eines Orakels der Göttin. Knapp drei Dutzend Tempel, die in Verbindung standen mit Ix-Chel, konnten auf Cozumel identifiziert werden. Zentrum des Fruchtbarkeitskults war die Stätte San Gervasio. Zwischen 1250 und 1500 errichtet, war dieser in niedrigem Buschwerk und Dschungel versteckte Ort schon 1000 Jahre zuvor besiedelt. San Gervasio, besterhaltene der archäologischen Stätten Cozumels, umfasst sieben verstreute Bauwerke sowie Reste eines Mayabogens. | Tgl. 8-16 Uhr | 10 km östlich von San Miguel

Region: Chichén Itzá

Zona Arqueológica

Nach Betreten der archäologischen Zone durch einen großen Eingangsbereich mit Museum, Souvenirgeschäften, Buchhandlung, Gepäckaufbewahrung, Toiletten, Restaurant und Informationsbüro trifft man zunächst auf die Pyramide des Kukulcán, von den Spaniern El Castillo, „das Schloss“, genannt. Die 24 m hohe Pyramide mit 55 m Seitenlänge wird gekrönt von dem 6 m hohen Templo de Kukulcán. 91 steile Stufen führen jeweils an den vier Seiten hinauf, macht zusammen 364 plus 1 Stufe für den Tempel - die Tage des Sonnenkalenders. Die Treppen der Vorderseite enden an ihrem Fuß in jeweils zwei Schlangenköpfen. Während der Tagundnachtgleiche (21. März und 22. September) wirft die Sonne nachmittags den Schatten der neun Plattformen so auf die Nordwestmauer der Treppe, dass drei Stunden lang der Eindruck entsteht, die Schlange winde sich die Stufen hinunter. Dieses Schauspiel wiederholt sich am nächsten Morgen auf der gegenüberliegenden Südwestseite in umgekehrter Weise, wenn sich die Schlange die Treppe hinauf wieder in den Tempel zurückzieht. Auch diese Pyramide ist mehrfach überbaut worden, und am Fuß des Bauwerks führt ein Gang auf einer älteren Treppe (57 Stufen) in einen Tempel mit einer Jaguarfigur, dessen Fell Flecken aus Malachit enthält. Die Augen sind mit Jadestückchen markiert.

Der östlich gegenüberliegende Templo de los Guerreros (Tempel der Krieger) zeigt auf seiner Plattform eine viel fotografierte Chac-Mool-Figur, eine auf dem Rücken abgestützte männliche Gestalt mit einer Schale im Schoß. Vor der Aufgangstreppe stehen 60 Pfeiler, die einmal das Dach der Vorhalle trugen. Die Dekorationen an den Pfeilern auf der Pyramide, die das ehemalige Tempeldach stützten, zeigen als Dekoration Krieger in toltekischer Tracht und gaben dem Tempel seinen Namen. Das Bauwerk darf seit einigen Jahren nicht mehr betreten werden.

Am Fuß dieses Tempels erstreckt sich der Grupo de las Mil Columnas (Gruppe der Tausend Säulen), Reste zweier lang gestreckter Hallen, deren insgesamt 440 runde und viereckige Säulen einmal ein Dach trugen. Die Säulen sind aus einzelnen Blöcken zusammengesetzt und teilweise mit Reliefs verziert. Die Beschaffenheit des ehemaligen Dachs und die Funktion der Hallen sind nicht bekannt.

Der Juego de Pelota (Ballspielplatz), mit 146 m Länge und 68 m Breite der größte Mittelamerikas, ist ausgezeichnet restauriert. Die eigentliche Spielfläche beträgt 91 x 36 m. In den senkrechten, 8,50 m hohen Seitenwänden sind in 7 m Höhe die steinernen Spielringe erhalten. Im unteren Teil der Mauern verläuft ein Schlangenfries über Flachreliefs. Aus dem Stein kunstvoll herausgemeißelt sind zwei sich gegenüberstehende Spielmannschaften. Dargestellt wird eine blutige Szene: Aus dem Hals eines Anführers mit abgeschlagenem Kopf, der vor dem Anführer der anderen Mannschaft (mit dem Kopf in der Hand) kniet, schießt das Blut in Form von Schlangen. Über die Bedeutung dieser Darstellung gibt es mehrere, sich zum Teil widersprechende Theorien. Eine besagt, dass die Gewinner des Ballspiels enthauptet und damit den Göttern geopfert wurden.

Der Cenote Sagrado oder Cenote de los Sacrificios ist über einen ca. 300 m langen Weg, eine ehemals erhöhte und befestigte sacbé, zu erreichen, der von der Pyramide des Kukulcán nördlich durch Wald zu dem runden Karstbrunnen führt. Mit einem Durchmesser von rund 60 m und 15 m Tiefe diente der Brunnen nicht der Wasserversorgung, sondern kultischen Zwecken. Er wurde im 20. Jh. mehrfach erforscht; man fand Opfergaben aus Gold, Kupfer und Jade sowie Teile menschlicher Skelette.

Weitere sehenswerte Bauwerke im Nordteil der Stätte sind u.a. der Templo de los Tigres (Tempel der Jaguare, die in Mexiko teils tigre, teils puma genannt werden) am Ballspielplatz und die Schädelmauer Tzompantli.

Auf dem Weg in den südlichen Teil der Stätte passiert man einen zweiten Brunnen, Xtoloc („Leguan“) genannt, der der Wasserversorgung diente, sowie das Tempelgrab des Hohenpriesters, Tumba del Gran Sacerdote. Auf der weiten südlichen Plaza erhebt sich El Caracol, das „Schneckenhaus“, auch El Observatorio genannt, das möglicherweise der Vorhersage der Tagundnachtgleichen und der Sonnenwenden diente. Es ist rund, 12,5 m hoch und steht auf zwei rechteckigen Plattformen. Innen führt eine Wendeltreppe, die dem Bauwerk seinen Namen gab, hinauf zu einem Raum mit viereckigen Fensteröffnungen, die nach astronomischen Fixpunkten ausgerichtet sind.

Südlich des Observatoriums liegen verstreut zahlreiche weitere Gebäudegruppen. Unter ihnen befindet sich auch das Edificio de las Monjas (Nonnenhaus), von den ersten spanischen Besuchern so genannt, weil sie annahmen, dort würden die zur Opferung im heiligen Brunnen bestimmten Jungfrauen festgehalten. Auf einer 10 m hohen, rechteckigen Plattform, zu der eine breite Treppe hinaufführt, erhebt sich ein Tempel mit mehreren Räumen, die die typischen Mayagewölbe aufweisen. Die Fassade ist mit beschädigten Masken des Regengottes Chac bedeckt.

Östlich schließt sich an das Nonnenhaus der Anexo Este an, der östliche Anbau. Dessen Eingang zeigt ein typisches Element des Puuc-Stils: Man betritt das Gebäude durch das geöffnete Maul eines Ungeheuers, dessen Zahnreihe oberhalb des Türsturzes sichtbar ist. Die Fassade ist mit Masken des Regengotts Chac bedeckt sowie mit stilisierten Schlangen und geometrischen Mustern; im oberen Bereich sieht man die Skulptur eines sitzenden Mannes.

Die Stätte ist immer gut besucht und lässt sich am besten vormittags vor 11 und nachmittags nach 16 Uhr besichtigen, wenn die Reisebusse aus Cancún noch nicht bzw. nicht mehr da sind und die Temperatur erträglich ist. | Tgl. 8-17 Uhr | eindrucksvolle Licht-und-Ton-Schau um 19 Uhr (Winter) bzw. 20 Uhr (Sommer), Folklorehow um 18 Uhr

Region: Cancún

Museo Arqueológico Inah

Das Kürzel INAH, dem man in Mexiko häufiger begegnet, bedeutet Instituto Nacional de Antropología e Historia. Ausgestellt sind Fundstücke der Halbinsel Yucatán aus präkolumbischer Zeit, u.a. winzige Figuren aus Jade oder dekorative Ziergegenstände aus Silber, die Zeugnis ablegen vom hohen Entwicklungsstand der präkolumbischen Maya. | Tgl. 9 bis 20 Uhr | neben dem Centro de Convenciones, Paseo Kukulcán km 9,5 | www.inahqr.gob.mx/MAC/MAC.htm

Museo Casa Maya

Schön anzusehen: In einer im Mayastil erbauten Hütte wurde ein ethnologisches Museum zur Mayakultur eingerichtet, gezeigt werden u.a. Werkzeuge, Trachten und Gebrauchsgegenstände. | Di-So 8-18 Uhr | Parque Urbano-Ecológico Kabáh, Av. Kabáh/Av. Nichupté

Ruinas El Rey

Die größte Pyramidenanlage Cancúns mit insgesamt 47 Gebäuden und einer Ausdehnung von ca. 520 x 70 m ist ein Muss für jeden Besucher. „Der König“ wurde diese ehemalige Zeremonialstätte der Maya nach einer hier entdeckten stuckierten Steinfigur mit menschlichem Gesicht genannt. Aus dem Kopfschmuck schloss man auf eine hochgestellte Persönlichkeit. Die Figur ist im INAH-Museum von Cancún ausgestellt. Ein Teil der Bauwerke wurde vermutlich schon während der präklassischen Mayaepoche zwischen 300 v. Chr. und 100 n. Chr. errichtet. Die heutige Form der Gebäude geht jedoch auf die postklassische Epoche (1250-1521) zurück. Das Zeremonialzentrum besteht aus zwei Plazas, umstanden von Gebäuden und kleineren Tempeln. Auf dem L-förmigen Gebäude Nr. I führt von der Plattform eine Treppe zu einem Tempel mit zwei Kammern, deren Säulenreihen einst ein Flachdach trugen. Die 6 m hohe Pyramide Nr. II trägt die Restmauern eines Tempels. Zwei kleinere Altäre liegen auf der dritten Ebene. | Tgl. 8-18 Uhr | Paseo Kukulcán km 19

Region: Izamal

Convento San Antonio de Padua

1553 ließ ein spanischer Missionar den Mayatempel des Gottes der Schöpfung schleifen und an seiner Stelle ein Kloster mit dem zweitgrößten Atrium der Welt errichten. Der 1561 fertiggestellte Bau wurde bis 1618 mit einem 8000 m² großen Hof versehen, der von 75 Bögen umgeben ist. In der Klosterkirche Nuestra Señora de Izamal (auch de la Concepción Inmaculada) an der Ostseite des Atriums ist der barocke Altaraufsatz, komplett mit Blattgold überzogen, einen Blick wert. Das Museum des Franziskanerklosters zeigt religiöse Kunst der Kolonialzeit. Di, Do, Fr und Sa findet um 20.30 Uhr im Hof des Konvents die empfehlenswerte Ton- und-Licht-Show „La Luz de los Mayas“ statt. Tgl. 9-18 Uhr | zwischen den Calles 31/33 und 28/30

Kinich Kakmó

Die eindrucksvolle Pyramide ist mit 35 m zwar nicht die höchste, doch mit einer Plattform von 193 x 171 m die größte in Yucatán. Da die Stufen weitgehend restauriert wurden und die Treppe hier nicht so steil ist, klettert man früh oder vor Sonnenuntergang hinauf und genießt den schönen Blick auf Stadt und Klosteranlage. | Tgl. 8-18 Uhr | Calle 28/Calle 27

Region: Isla Mujeres

Garrafón Reef Park

Freizeitpark am Südende der Insel mit Korallenschnorchelrevier, Restaurant und Schildkrötenstation. Es kommen zahlreiche Boote mit Tagesbesuchern aus Cancún, nur frühmorgens und kurz vor Sonnenuntergang ist es etwas ruhiger.Tgl. 10-17 Uhr | 45 US-$ | www.garrafon.com