Reisetipps USA

Mit Kindern USA Mickey Mouse und sitting bull

Themenparks, Kindermuseen und spektakuläre Achterbahnen - Amerika hat ein Herz für Kinder

Ab einem Alter von drei bis vier Jahren lässt sich eine Reise in die USA mit Kindern gut machen. Ist erst einmal der Flug überstanden, läuft vor Ort alles problemlos: Beim Essen gibt es spezielle Kinderteller und -sitze. Bei der Übernachtung bieten Hotels - meist ohne Aufpreis - separate Kinderbetten an, viele Motels zudem auch ein Planschbecken. Babysitter werden in allen Ferienanlagen und Hotels vermittelt. Kindersitze im Auto sind nicht nur selbstverständlich, sondern sogar Pflicht und werden auf Anfrage von allen Mietfirmen gestellt. Tipp: Obwohl Kinder den Jetlag meist ganz gut verkraften, sollten Sie die Rückkehr aber nicht unmittelbar vor Schulbeginn einplanen. Beim Flug von West nach Ost dauert es etwas länger, den Zeitunterschied zu verarbeiten.

Region: USA

Ferien im Wohnmobil

Was bei den Kids immer gut ankommt, ist eine Reise mit Wohnmobil: Das Fahrzeug schafft eine vertraute, gleichbleibende Umgebung, und das Campleben ist für Kinder ideal. Allerdings sollte man dann die Reiseroute darauf ausrichten, kürzere Tagesetappen wählen, mehrere Tage an einem Ort und am selben Campingplatz zubringen und immer wieder Erlebnisse wie Kanutouren, Angeln oder Ausritte einplanen. Die Erfahrung zeigt: Im Durchschnitt sind 100 Meilen/Tag für Kinder das Maximum.

In der Natur

Mit Aussichtspunkten über Canyons und Wälder können die Kids meist nicht viel anfangen. Aber wenn ein (Wasch-)Bär über den Campingplatz läuft, wenn Papa und Mama mit ihnen eine Kanutour unternehmen oder einen Ausritt auf einer Ranch, dann sind garantiert alle mit Begeisterung dabei. Angebote gibt es reichlich und auch die Feste in Amerika - Rodeos, Paraden und farbenfrohe indianische Powwows - eignen sich gut für Kinder. Bei solchen Festen ist auch ein Besuch bei Sitting Bulls Nachfahren am besten - ansonsten sind die oft tristen Reservate für Kinder eher schockierend. Die Nationalparks bieten übrigens oft ein Junior Ranger Program an, bei dem Kinder die Arbeit der Ranger kennen lernen und selbst für einen Nachmittag mitmachen dürfen.

Museen

Ob Kunstausstellung oder Stadtmuseum: Fast alle haben sie eigene Abteilungen oder spezielle Programme für Kinder, die meist sehr gut gestaltet sind. Der Clou aber sind Technikmuseen und die Children's Museums: Didaktisch hervorragend präsentiert man dort Phänomene wie Erdbeben und lädt zum Selbstexperimentieren ein. Etwas Englisch sollten die Eltern allerdings sprechen.

Exploratorium

Das älteste und beste der amerikanischen Hands-on-Museen, in dem die Kinder alles anfassen und selber ausprobieren dürfen. Die Themen: Naturgesetze, optische Täuschungen und sogar ein Mini-Tornado. Di-So 10-17 Uhr | Eintritt 14 $, Kinder 9 $ | 3601 Lyon St., San Francisco | www.exploratorium.edu

Themenparks

Das Traumziel aller Kids ist Orlando. Nicht nur Mickey Mouse ist in den vier Themenparks zu Hause. Und: Es gibt noch gut 50 weitere solcher Spaß-Imperien im Land. Tipp: Schön für Achterbahn-Fans sind alle großen Parks der Kette Six Flags. (www.sixflags.com)

Cedar Point

Die größten und schnellsten Achterbahnen Amerikas rasen in der Nähe von Cleveland über die Schienen. Wasserpark nebenan. Im Sommer 10-22 Uhr | Eintritt 44 $, Kinder 20 $ | Sandusky, Ohio | www.cedarpoint.com

Knott's Berry Farm

Wildweststadt, Mexicodorf, Wildwasserfahrt und spektakuläre Achterbahnen wie Pony Express und Montezooma's Revenge. Schön für kleinere Kinder: Camp Snoopy. Eigener Wasserpark nebenan. Im Sommer tgl. 10-22 | Eintritt 50 $, Kinder 20 | 8039 Beach Blvd. | Buena Park, CA | www.knotts.com