Reisetipps USA
Highlights USA
Region: Miami
Florida Keys
Als großartige Panoramastrecke führt der Overseas Highway von Miami in etwa vier Stunden über die Kette der „Keys“ genannten Inseln von Miami rund 260 km bis Key West. Ernest Hemingway lebte dort, suchte Ruhe zum Schreiben und Bars zum Auftanken. Diese hübscheste der Keys mit ihren verschnörkelten Holzhäuschen ist Treffpunkt und Ferienort (kaum Strand!) der Nachtschwärmer und Exzentriker, der Partypeople und Lebenskünstler.
Region: Boston
Freedom Trail
Dieser durch eine rote Linie auf den Gehwegen markierte, 4 km lange Pfad führt zu allen Stätten, die in der Amerikanischen Revolution eine Rolle spielten. Ausgangspunkt ist der Common, der zentrale Stadtpark (am Info-Center).
Region: Washington D.C.
Smithsonian Institution
Fast alle Museen an der Mall gehören zum Smithsonian, der Stiftung eines reichen Engländers. Besonders faszinierend: das National Air and Space Museum (tgl. 10-17.30 Uhr | Eintritt frei) mit umfassenden Ausstellungen über Luft- und Raumfahrt; das 2004 eröffnete National Museum of the American Indian (tgl. 10-17.30 Uhr | Eintritt frei) mit sehr guten Sonderausstellungen über indianische Kultur und die 2008 nach einer umfangreichen Renovierung wiedereröffnete National Gallery of Art (Mo-Sa 10-17, So 11-18 Uhr | Eintritt frei) mit einer hochwertigen Sammlung und einem zeitgenössischen Skulpturengarten.
Region: Chicago
Chicago Architecture
Täglich Führungen zu den architektonischen Höhepunkten der Stadt, zu Fuß, mit dem Bus oder per Boot. Wechselnde Zeiten, möglichst vorab reservieren, Preis: 10-30 $. | Info-Center Mo-Sa 9-18.30 Uhr | 224 S. Michigan Ave. | Tel. 312/922-3432 | www.architecture.org
Region: Black Hills
Mount Rushmore
Amerikas größtes Nationalheiligtum: vier Präsidentenköpfe, die - je gut 20 m hoch - vom Bildhauer Gutzon Borglum in eine Felswand gehauen wurden. Großes Visitor Center und Museum. | Im Sommer 8-22 Uhr | Parkgebühr 10 $ | Hwy. 16
Rund 30 km weiter westlich entsteht das Gegenstück zum Mount Rushmore: das fast 200 m hohe Standbild des Sioux-Häuptlings Crazy Horse, an dem die Bildhauerfamilie Ziolkowski schon in der zweiten Generation arbeitet.
Region: Denver
Mesa Verde National Park
In den Schluchten am Südhang eines großen Tafelbergs rund 50 km westlich von Durango finden sich die eindrucksvollsten Zeugnisse früher indianischer Kulturen. Ab etwa 500 n. Chr. lebten dort die Anasazi, die ihre steinernen Dörfer in die von der Erosion ausgehöhlten Felswände bauten, bis sie aus ungeklärten Gründen die Siedlung im 14. Jh. aufgaben. Entlang der vom Visitor Center (mit Museum) ausgehenden Straßen sind über 30 Ruinen zu sehen, manche sind auch zu besichtigen, wie etwa der 174 Räume umfassende Cliff Palace (Karten gibt es vorab im Museum).
Region: Las Vegas
Kasinos und Hotels
Es gibt zwei Zentren mit Kasinos: die schon seit den 1940er-Jahren bestehende Downtown um die überdachte Fremont Street (abends große Lightshow mit 2,1 Mio. Glühbirnen!) und den berühmten Las Vegas Boulevard, den „Strip“, an dem sich die prunkvollen Kasinohotels reihen. Die spektakulärsten sind von Nord nach Süd: das 2005 eröffnete, gut 2,5 Mia. Dollar teure Wynn Las Vegas, das venezianisch gestylte Venetian, das Paris samt Eiffelturm, das cool-moderne Planet Hollywood Casino, das Bellagio mit großartigen Wassershows in der Lagune vor dem Hotel, das noble Caesars Palace mit der aufwändig gestalteten Ladenpassage Forum Shops, das New York New York mit der Skyline von Manhattan und das wie eine ägyptische Pyramide gebaute Luxor.
Region: New York
Empire State Building
1929 begonnen, 1931 vollendet, ist das Gebäude immer noch der Inbegriff eines Wolkenkratzers. Sein Gewicht: 331120000 kg. Höhe: mit Antenne 443,18 m. Treppenstufen: 1860, mittels 73 Aufzügen können sie vermieden werden. Von der Aussichtsplattform im 86. Stock (102. Stock derzeit für Umbau geschl.) geht der Ausblick gut 80 km in die Ferne. | Tgl. 8-2 Uhr morgens | Eintritt 19 $ | Fifth Ave./34th St.
Region: Monterey Peninsula
Pacific Coast Highway 1
Der sehr kurvenreiche und schmale Highway 1 von Monterey über Big Sur nach Süden bis San Luis Obispo zählt zu den schönsten Küstenstraßen der Welt. Bis heute ist die dramatische Steilküste mit ihren malerischen Buchten und umtosten Klippen kaum erschlossen. Nur in der Nähe des Orts Big Sur, wo früher der Schriftsteller Henry Miller lebte, wohnen auch heute einige - zumeist betuchte - Aussteiger. Und ganz im Süden bei San Simeon baute sich der Zeitungszar William Randolph Hearst ein monumentales Schloss in die Berge, das heute samt seinen europäischen Kunstschätzen als Museum zu besichtigen ist. Halten Sie am Meer die Augen offen: Oft können Sie Seeotter oder See-Elefanten an den Stränden entdecken. Noch eine Warnung: Im Sommer liegt die Küste oft in dichtem Nebel!
Quelle: www.marcopolo.de. Der sueddeutsche.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo. Autorenliste
Die spinnen, die Amis