Reisetipps USA

Einkaufen USA Shopping ist Volkssport

„Please come again“: Ob Edelboutiquen oder Fabrikverkauf - die Amerikaner lieben es, einzukaufen

Ein Einkaufsbummel in den USA ist sehr angenehm - der Kunde ist hier wirklich König. Auch wenn Sie nichts kaufen, werden Sie mit einem freundlichen „Please come again“ verabschiedet. Schuhe, Freizeitklamotten und Sportartikel wie Golf- und Tennisschläger, Kosmetik oder auch Vitaminpillen sind in Amerika meist günstiger. Vorsicht allerdings, die europäischen Zöllner kennen mittlerweile den Wert eines Golf-Sets, das man von drüben mitbringt. Achtung auch bei Geräten mit einem Steckdosenanschluss: Sehen Sie genau nach, ob die Elektronik umschaltbar ist und auch 220 Volt verarbeiten kann.

Geschäfte sind meist Mo-Sa 10-18 Uhr geöffnet, die großen Malls von 10-21 und So 12-17 Uhr. Große Drugstores und Lebensmittelsupermärkte sind auch abends und an den Wochenenden offen, teilweise sogar rund um die Uhr.

Indianische Souvenirs

Die Sioux und andere Stämme im Norden fertigen Mokassins, aufwendige Perlenstickereien und Lederarbeiten. Die Pueblo-Indianer in New Mexiko stellen großartige Keramik her, jedes Pueblo in einem eigenen, unverwechselbaren Stil. Die Navajo in Arizona sind bekannt für ihre Webteppiche, für Silberschmuck und Sandbilder, die Hopi für kunstvoll geschnitzte Kachina-Puppen. Am besten ist, direkt im Reservat bei den Künstlern zu kaufen. Gute, gesicherte Qualität bekommen Sie aber auch in den gift shops der Museen, in den renommierten Galerien und im Südwesten auch in den Trading Posts am Rand der Reservate.

Made in America

Souvenirs sind natürlich überall im Angebot: T-Shirts, Baseballkappen und andere Kleinigkeiten. Vieles davon ist allerdings „Made in China“. Aber es gibt auch Authentisches. Alles, was mit der Cowboy-Kultur zusammen hängt, kommt meist aus Amerika: Stetson-Hüte, handgefertigte Stiefel oder Gürtelschnallen etwa. Beliebt sind auch andere Produkte der Regionen: Kaktusmarmelade aus Arizona oder kleine Kakteen (in Gärtnereien gezogen), Süßigkeiten mit Pecan-Nüssen aus den Südstaaten, Ahornsirup aus Neuengland, beef jerky (eine Art Dörrfleisch) oder Chilisoßen aus New Mexico. Oder wie wäre es mit dem Samenkorn eines Redwood-Baums aus Kalifornien oder einer hübschen Kleinskulptur?

An Wochenenden finden in vielen kleineren Orten mit künstlerischem Flair vor allem in Kalifornien und Neuengland so genannte arts and crafts fairs statt. Auf diesen Kunsthandwerksmärkten bekommen Sie - neben viel Kitsch - auch hübsche Töpferwaren, Schmuck und andere Mitbringsel von regionalen Künstlern.

Outlet Shopping

Die Outlet-Center nutzen die günstigeren Mieten und Personalkosten im Hinterland entlang der großen Interstate-Autobahnen und verkaufen Produkte zahlreicher Markenfirmen wie Donna Karan, Levi's oder Tommy Hilfiger zu Rabattpreisen. Zwar sind die Waren manchmal zweite Wahl oder aus der Kollektion des letzten Jahres, aber bei deutlich reduzierten Preisen stört das wenig. Tipp: Oft gibt es bei der Information des jeweiligen Outlet ein Couponbuch mit weiteren Vergünstigungen.

Shopping Malls

Überall in und um die Städte erwarten große Malls die Kunden - klimagekühlt, mit 100 oder 150 Boutiquen und Kaufhäusern. Und immer ist irgendwo ein sale, ein Ausverkauf. An den großen Feiertagswochenenden greift die Reduzierungswelle auf fast alle Geschäfte über - und der Einkaufsbummel schlägt dann leicht in Kaufrausch um. Für die Amerikaner sind diese Einkaufspaläste aber auch Treffs, wo man am Wochenende die Zeit verbummelt, wo sich Jugendliche am Nachmittag treffen und oft auch die Senioren in den Coffeeshops sitzen. Meist gibt es in den Malls auch einen food court - eine eigene Halle mit Fastfoodlokalen aber auch chinesischen, griechischen oder indischen Imbissständen.

Region: St. Louis

Union Station

Der eindrucksvolle Bahnhof von 1894 an der Ecke Market St./18th St. ist heute Einkaufszentrum mit einem Dutzend Restaurants.

Region: Los Angeles

Malls und Einkaufsstraßen

Die großen Malls sind ein Erlebnis: der Santa Monica Place (3rd St./Broadway) etwa oder The Grove (W. 3rd. St./Fairfax Ave.) mit dem Farmer's Market. Zum Bummeln sind die von Boutiquen und verrückten Läden gesäumte Melrose Avenue in West Hollywood, die Third Street in Santa Monica und die Main Street in Venice zu empfehlen.

Region: Portland

Shopping in Portland

Ein Besuch lohnt sich in der Innenstadt um den Pioneer Courthouse Square und die Old Town. Von März-Dez. ist am Wochenende Künstlermarkt unter der Burnside Bridge.

Region: San Diego

Horton Plaza

Sehr sehenswert ist die Horton Plaza in der Innenstadt, ein postmodernes, architektonisch eindrucksvolles Freiluft-Shoppingcenter.

Region: Atlanta

Lenox Square/Phipps Plaza

Eine riesengroße Mall. Was es in New York gibt, gibt's auch hier: Macy's, Abercrombie & Fitch, Calvin Klein, Tiffany und Dutzende andere Boutiquen und gehobene Warenhäuser. Tgl. 9-21 Uhr, unterschiedliche Geschäftszeiten für einzelne Läden | Peachtree/Lenox Rds.

Region: Santa Fe

Kunsthandwerk und mehr

Vom geschnitzten heulenden Koyoten bis zur bildenden Kunst: Rings um die Plaza finden Sie vor allem Kunsthandwerks- und Souvenirläden, die oft auch guten Indianerschmuck führen. Von den Indianern selbst kaufen können Sie unter den Arkaden des Palace of the Governors. Die besten Kunstgalerien befinden sich an der Canyon Road.