Reisetipps USA West

Praktische Hinweise USA West

Abkürzungen

Ave. - Avenue; AZ - Arizona; Blvd. - Boulevard; Dr. - Drive; CA - California; CO - Colorado; Grove/Pine Sts. - Grove St. Ecke Pine St.; KS - Kansas; Hwy. - Highway; MT - Montana; Mt. - Mount; NM - New Mexico; NV - Nevada; OR - Oregon; Rd. - Road; Rds. - Roads; SD - South Dakota; St. - Street bzw. Saint; Sts. - Streets; TX - Texas; UT - Utah; WA - Washington; WY - Wyoming

Anreise

Nonstopflüge in den Westen der USA werden von Lufthansa in Kooperation mit United Airlines angeboten (Flugzeit rund 10-12 Stunden). Die anderen amerikanischen Airlines bieten gute Umsteigeverbindungen über ihre Drehkreuze im Osten. Preise: je nach Saison 600-1400 Euro, viele Sondertarife.

Vor der Landung müssen die Formulare für Einreise (immigration) und Zoll (customs) ausgefüllt werden. Wichtig: Bei Umsteigeflügen müssen Sie das Gepäck an der baggage claim area abholen, durch den Zoll bringen und es danach am connecting baggage counter für den Weiterflug abgeben.

Auskunft

Viele US-Bundesstaaten und -Großstädte unterhalten Infobüros in Europa, die auf Anfrage Material versenden. Die Adressen erfahren Sie bei: Visit USA Committee Germany e.V. | Uferstr. 47 | 55116 Mainz | www.vusa-germany.de

Vor Ort helfen die staatlichen Tourism Offices, die Visitor Centers und - in den kleinen Orten - die Chambers of Commerce weiter. Meist findet man bereits an den Flughäfen oder an den Staatsgrenzen entlang der Autobahnen gut ausgestattete Welcome Centers.

Camping

Empfehlenswert sind die weit verbreiteten Plätze der Kette KOA. Wildes Campen ist zwar (außer in den Nationalparks) nicht verboten, wird aber in besiedelten Gebieten nicht gern gesehen.

Reisende mit Zelt oder Wohnmobil können fünf Monate vorab für zahlreiche Nationalparks mit Kreditkarte reservieren unter Tel. 001/518/885-3639 | www.recreation.gov, Buchung von State Parks unter www.reserveamerica.com.

Diplomatische Vertretungen

Konsulate und Honorarkonsulate gibt es in zahlreichen Metropolen.

Deutsches Generalkonsulat

6222 Wilshire Blvd. | Suite 500 | Los Angeles, CA 90048 | Tel. 323/930-2703 | Fax 930/2805 | www.germany-info.info

Österreichisches Generalkonsulat

11859 Wilshire Blvd. | Suite 501 | Los Angeles, CA 90025 | Tel. 310/444-9310 | Fax 477/9897 | www.austria-la.org

Schweizerisches Generalkonsulat

11766 Wilshire Blvd. | Suite 1400 | Los Angeles, CA 90025 | Tel. 310/575-1145 | Fax 575/1982 | www.eda.admin.ch/la

Einreise

Für Deutsche, Österreicher und Schweizer genügt für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ein maschinenlesbarer Reisepass. Für neu ausgestellte Pässe sind auch biometrische Daten erforderlich. Neu ausgestellte Kinderpässe erfordern zudem ein Visum - besser ist es, für Kinder einen regulären Pass zu beantragen. Seit Januar 2009 muss das Einreiseformular bereits vorab im Internet ausgefüllt werden. Weitere Auskünfte: http://german.germany.usembassy.gov, www.travelauthorization.org/esta.html. Bei Umsteigeverbindungen müssen alle Zoll- und Passformalitäten am ersten Flughafen in den USA erledigt werden.

Geld & Kreditkarten

US-Banken lösen zwar gegen Gebühr Reiseschecks ein, doch nur Großfilialen wechseln auch europäische Währungen. Die können Sie meist nur in den Wechselstuben der großen Flughäfen sowie (zu schlechtem Kurs) in manchen großen Hotels tauschen. Für die Reisekasse nehmen Sie eine Kreditkarte (Mastercard, Visa), mit der auch kleine Beträge an Tankstellen und in Läden zu bezahlen sind, und etwas US-Bargeld für die Ankunft. Weiteres Bargeld können sie mit EC-Karte und Geheimzahl an den meisten Bankautomaten ziehen. Reiseschecks in US-Dollar werden überall in Läden und Restaurants akzeptiert.

Gesundheit

Die ärztliche Versorgung in den USA ist im Allgemeinen sehr gut - und sehr teuer. Schließen Sie daher unbedingt eine Auslandskrankenversicherung ab! Medikamente gibt es in der pharmacy und im drugstore, die teils rund um die Uhr geöffnet sind.

Inlandsflüge

Fast alle amerikanischen Fluggesellschaften bieten bis zu 40 Prozent verbilligte Visit-USA-Tarife und Rundflugtickets (coupon airpasses) für Inlandsflüge an, die aber vor der Reise in Europa gebucht werden müssen!

Internet/Wlan

Amerikas Westen ist bestens vernetzt. Der Anschluss in Businesshotels kostet meist 8-15 $ pro Tag, oft steht aber ein kostenlos zu nutzender Computer in der Hotellobby. Für den eigenen Laptop finden Sie in vielen Hotels und Internetcafés WLAN (WiFi, wireless network), teils sogar kostenlos. Zum Emails-Checken gibt es Webcomputer in Coffeeshops oder Büroläden wie Kinko's für 2-3 $/10 Min.

Gute Websites: www.mapquest.com, www.nps.gov, www.discoveramerica.com, www.visitcalifornia.com, www.byways.org

Klima & Reisezeit

Entsprechend den gewaltigen Dimensionen des Landes herrschen in den USA ähnlich ausgeprägte Klimaunterschiede wie zwischen Nordafrika und Schweden. Die beste Reisezeit für die Rockies und den Nordwesten ist der Sommer - dann haben allerdings auch die Amerikaner Schulferien. In den wüstenhaften Südwesten, nach Kalifornien und Texas reist man am besten im Frühjahr oder Herbst. Da anders als in Europa eine Klimabarriere wie die Alpen in Nordamerika fehlt, sind die Winter in den Rockies und den Prärien meist weitaus kälter als bei uns, aber auch viel trockener.

Masse & Gewichte

1 inch = 2,54 cm

1 foot = 30,48 cm

1 mile = 1,6 km

1 acre = 0,4 ha

1 gallon = 3,79 l

1 pound = 453,6 g

Mietwagen

Zur Automiete genügt der nationale Führerschein, selten wird der internationale Führerschein verlangt. Es ist meist preisgünstiger, den Wagen vorab im Reisebüro zu buchen (Steuern, Versicherung inklusive). Auch sollten Sie das Auto möglichst am selben Ort wieder abgeben, da sonst hohe Rückführgebühren fällig werden. Mietwagen sind vor allem in Kalifornien recht preisgünstig (ab 50 $/Tag, 250 $/Woche, Kilometer inklusive). Das Mindestmietalter beträgt 21 bzw. 25 Jahre. Neben den großen Mietwagenfirmen gibt es preisgünstige Regionalfirmen, die für einen Stadtbesuch durchaus sinnvoll, aber für eine Rundfahrt nicht zu empfehlen sind.

Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die Überlandstraßen sind nach einem Nummernsystem klassifiziert. Anschnallen ist Pflicht. Die Höchstgeschwindigkeit wird von den einzelnen Staaten festgesetzt: auf Landstraßen meist 55 mph (88 km/h), in Orten 25-35 mph (35-50 km/h), auf Autobahnen 65-75 mph (105 bis 120 km/h).

Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Ausnahmen: An Ampeln darf man auch bei Rot nach rechts abbiegen, auf Autobahnen auch rechts überholen. Schulbusse mit blinkender Warnanlage dürfen dagegen überhaupt nicht passiert werden - auch nicht aus der Gegenrichtung. Außerdem gibt es sogenannte 3-way- oder 4-way-stops, Kreuzungen mit Stoppschildern, an denen jedes Fahrzeug halten muss. Wer zuerst an der Kreuzung gehalten hat, darf zuerst weiterfahren. Der amerikanische Automobilclub AAA hilft auch den Mitgliedern ausländischer Clubs (Mitgliedsausweis!): Tel. 800/222-4357.

Notruf

Fast überall in den USA gilt die Notrufnummer 911, gebührenfrei von jedem Telefon anwählbar. Nur in manchen ländlichen Gegenden gibt es andere, am Münztelefon vermerkte Notrufe. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an den Operator: 0 wählen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Routennetze der Greyhound-Überlandbusse und Amtrak-Züge sind für längere Sightseeingreisen zu weitmaschig, aber die größeren Orte lassen sich gut erreichen. Auskunft über die Netzkarten von Greyhound (Discovery Pass) und Amtrak (USA Railpass/California Rail Pass) in Reisebüros oder unter www.greyhound.com, www.amtrak.com.

Öffnungszeiten

Läden sind überwiegend Mo-Sa 9.30-18 Uhr geöffnet, Malls 10 bis 21 und So 12-17 Uhr. Große Drugstores und Lebensmittelsupermärkte sind auch abends und an Wochenenden offen, teilweise sogar rund um die Uhr. Museen sind meist 9-17 und So 13-17 Uhr geöffnet, Mo jedoch häufig geschlossen.

Post

Postämter haben Mo-Fr 9-17 Uhr geöffnet, größere auch Sa 9-12 Uhr. Das Porto für Luftpostbriefe und Postkarten nach Europa beträgt 94 Cents. Von Großstädten aus ist eine Karte etwa 4 bis 6 Tage nach Europa unterwegs, aus ländlichen Regionen 3 bis 4 Tage länger.

Steuern

In den meisten Staaten wird auf alle Einkäufe eine Verkaufssteuer (4 bis 7 Prozent) aufgeschlagen. Diese sales tax wird erst beim Kauf hinzugerechnet, ist also z.B. auf der Speisekarte oder auf dem Preisschild im Laden noch nicht berücksichtigt. Im Hotel wird teilweise eine Übernachtungssteuer von einigen Prozent aufgeschlagen.

Strom

Netzspannung: 110 Volt, 60 Hertz. Einen Steckdosenadapter für den (umschaltbaren!) Fön oder Rasierapparat sollten Sie mitbringen.

Telefon & Handy

Alle Telefonnummern in den USA sind 7-stellig, dazu kommt in einigen Großstädten und für Ferngespräche noch eine 3-stellige Vorwahl, der area code. Bei Ortsgesprächen wählen Sie nur die Nummer, bei Ferngesprächen zusätzlich eine 1 vor Vorwahl und Nummer.

Ortsgespräche vom öffentlichen Fernsprecher kosten 25-50 Cent, bei Ferngesprächen gibt nach dem Wählen eine Computerstimme die Gebühr an. Vorsicht: Im Hotel werden oft horrende Aufschläge berechnet. Preiswerter sind für Anrufe von öffentlichen Fernsprechern oder vom Hotel die an Kiosken erhältlichen prepaid phone cards.

Bei Telefonproblemen hilft der Operator 0 weiter, er vermittelt auch R-Gespräche (collect calls). Über die in den USA gebührenfreien Nummern mit der Vorwahl 800, 866, 877 oder 888 reserviert man Hotels oder Mietwagen.

Triband- und Quad-Handys aus Europa funktionieren auch in den USA, aber nur in dichter besiedelten Regionen und gegen Aufpreis (bis 1,50 Euro/Min.). Für eine längere Reise können Sie vor Ort bei Netzbetreibern wie CellularOne auch eine amerikanische prepaid Sim-Karte kaufen.

Vorwahl nach Deutschland: 011-49, Österreich: 011-43, in die Schweiz: 011-41, dann die Ortsvorwahl ohne die erste Null und die Rufnummer wählen. Vorwahl in die USA: 001

Zeitzonen

Westküste: Pacific Standard Time, Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -9 Std., Rocky Mountains, Südwesten: Mountain Time, MEZ -8 Std., Prärien: Central Time, MEZ -7 Std.

Vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November gilt die Sommerzeit mit einer Zeitverschiebung von plus einer Stunde.

Zoll

Gegenstände für den persönlichen Gebrauch sind zollfrei. Pflanzen und frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Erlaubt sind pro Erwachsenen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak sowie 1,1 l Spirituosen und Geschenke in einem Wert von bis zu 100 Dollar.

In die EU zollfrei eingeführt werden dürfen: 1 l Alkohol über 22 Prozent, 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 50 g Parfüm oder 250 g Eau de Toilette und andere Artikel im Gesamtwert von 175 Euro.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.zoll.de.

Kaffee

1,50 Euro im Coffeeshop

Bier

2,50-4,50 Euro ein Glas in der Bar

Hamburger

1-4 Euro im Fastfoodlokal

Steakdinner

12-22 Euro Steak mit Salat, Baked Potato und Maiskolben

Eintritt

45 Euro in den Vergnügungspark

Benzin

2,60 Euro Bleifrei je Gallon (3,78 l)