Reisetipps USA Ost

Praktische Hinweise USA Ost

Anreise

Boston, New York, Philadelphia, Atlanta, Orlando, Miami und Chicago sind die wichtigsten Flughäfen für Flüge aus Europa. Alle großen Airlines, darunter Lufthansa, Delta Airways, British Airways und United Airlines, fliegen sie täglich an. Die Flugpreise variieren je nach Reisezeit und Wochentagen. Generell lässt sich davon ausgehen, dass innerhalb der Woche und außerhalb der Hauptreisezeiten wie Weihnachten, Ostern, Sommer- und Herbstferien gültige Tickets erheblich preiswerter sein können. Verbindungsflüge innerhalb der USA lassen sich in der Regel günstiger von daheim aus buchen.

Auskunft

Es gibt leider kein für die gesamten USA zuständiges Fremdenverkehrsamt. Jeder Bundesstaat, jede touristisch interessante Stadt oder Region unterhält in Europa eine eigene Präsenz. Unter www.usa.de gibt es ausführliche Infos über jeden einzelnen der Bundesstaaten im Osten der USA.

Auto

Das amerikanische Straßennetz gehört zu den besten der Welt. Die Tempolimits betragen 55 Meilen/h (88 km/h) auf Landstraßen, 35 Meilen/h (50 km/h) in Ortschaften und 65-75 Meilen/h (105-120 km/h) auf Autobahnen (Interstates) und werden vor allem in Ballungsgebieten streng kontrolliert. Die Verkehrsregeln sind weitgehend identisch. Ausnahmen: An Ampeln darf bei Rot rechts abgebogen werden, und auf Autobahnen können Sie auch rechts überholen. An so genannten 4-way-stops (Kreuzungen mit vier Stoppzeichen) hat derjenige Vorfahrt, der zuerst die Kreuzung erreicht. Unbedingt einzuhalten sind die Gebote rund um die gelben Schulbusse. Diese dürfen bei blinkender Warnanlage auch vom entgegenkommenden Verkehr nicht passiert werden.

In den Großstädten sind kostenfreie Parkplätze eine Rarität. Parkhäuser sollten Sie den von etlichen Ge- und Verbotsschildern gezierten Parkplätzen vorziehen, denn die Abschleppdienste sind allgegenwärtig und extrem teuer. Bei einer Panne können ADAC-Mitglieder mit kostenloser Hilfe der American Automobile Association (AAA) rechnen (Mitgliedsausweis!).

Banken, Kreditkarten & Geld

Banken sind Mo-Fr 9-15 Uhr und in den Großstädten oft auch samstagvormittags geöffnet. Dort können Sie Reiseschecks (ausgestellt auf US-Dollar) einlösen und - in Großstädten mit nennenswertem Tourismus - Fremdwährung gegen Dollar eintauschen. Gut vertreten sind auch Bankautomaten für EC- und Kreditkarten. Unterwegs sollten Sie Bargeld (für kleinere Einkäufe), Reiseschecks (als Reisekasse) und Kreditkarte (für Hotels und Restaurants, Mietwagen und zum Tanken) mit sich führen. Visa, Diners Club und Mastercard sind am gängigsten.

Die amerikanische Währung ist der Dollar (= 100 Cent). Es gibt Banknoten zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar sowie Münzen zu 1 (penny), 5 (nickel), 10 (dime), 25 (quarter) und 50 Cent.

Bus

Das klassische Transportmittel für Rucksackreisende sind die Busse des legendären Überlandunternehmens Greyhound. Auskünfte über Preise, Sonderangebote und das Streckennetz gibt es bei ISTS-Reisen in München (Tel. 089/272710), beim WTC Reisebüro in Wien (Tel. 01/8957427) bei Promar in Zürich (Tel. 01/2955960) und auf der Greyhoundhomepage www.greyhound.com. Links zu den Fahrplänen der regionalen Busgesellschaften unter www.usa.de.

Camping

Zahlreiche Campingplätze liegen am Stadtrand oder entlang viel befahrener Highways und Interstates. Die schönsten Plätze finden Sie aber in den National und State Parks. Sie sind in der Regel mit Waschräumen, Toiletten und einem Laden ausgerüstet und bieten - je nach Lage - Gelegenheit zum Schwimmen, Paddeln oder Wandern. Die Übernachtungspreise hängen von der Ausstattung des Campingplatzes ab und liegen bei 10-40 $. Ein gleich bleibendes Niveau garantieren die zur KOA-Kette gehörenden Plätze.

Deutsche Botschaft

4645 Reservoir Rd., NW Washington D.C. | Tel. 202/298-4000 | www.germany.info/relaunch/index.html

Österreichische Botschaft

3524 International Court NW, Washington D.C. | Tel. 202/895-6700 | www.austria.org

Schweizer Botschaft

2900 Cathedral Av. NW, Washington D.C. | Tel. 202/745-7900 | www.swissemb.org

Einreise

EU-Staatsbürgern genügt für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen der rote, maschinenlesbare Europapass, gültig mindestens bis zur gebuchten Ausreise. Seit Oktober 2005 werden Reisepässe mit digitalem Foto ausgestellt. Vorher ausgestellte Pässe ohne digitales Fotos werden akzeptiert, solange sie maschinenlesbar sind. Familien benötigen für jedes einzelne Familienmitglied (auch für Babys) einen eigenen Pass. Seit Januar 2009 gilt darüber hinaus das Elektronische Reisegenehmigungsverfahren Esta, ein vom Department of Homeland Security auf den Weg gebrachtes, automatisiertes System zur Überprüfung der Einreiseberechtigung. Diese Online-Registrierung ist seit Januar zwingend für alle visafrei Einreisenden aus Deutschland, Österreich und die Schweiz und muss bis spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt online beantragt werden. Eine Esta-Genehmigung berechtigt allerdings noch nicht zum Eintritt. Die endgültige Entscheidung trifft der Zollbeamte. Eine deutsche Version des Esta-Genehmigungsverfahrens gibt es unter https://esta.cbp.dhs.gov. Weitere Informationen finden sich online unter http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/esta-faqs.html

Gesundheit

Besondere Impfungen sind für die USA nicht vorgeschrieben. Verschreibungspflichtige Medikamente für den persönlichen Gebrauch dürfen eingeführt werden. Das Gesundheitswesen in den USA ist gut, aber teuer (Auslandskrankenversicherung abschließen!). Vor Ort können Medikamente in der pharmacy und im drugstore gekauft werden.

Internet

Florida: www.visitflorida.com, www.miamiherald.com

Florida Keys: www.fla-keys.com

Georgia: www.georgia.org

Illinois: www.enjoyillinois.com

Louisiana: www.louisianatravel.com

Maryland: www.mdisfun.org

Massachusetts: www.massvacation.com

Neuengland: www.discovernewengland.org

Pennsylvania: www.visitpa.com

South Carolina: www.discoversouthcarolina.com

North Carolina: www.visitnc.com

Tennessee: www.tnvacation.com

Virginia: www.virginia.org

Washington D.C.: www.washington.org

Internetcafés & Wlan

Internetcafés sind in den USA inzwischen eine aussterbende Art. Cafés, Restaurants, Flughäfen, Hotels, Bahnhöfe, Büchereien und die meisten anderen, öffentlich frequentierten Orte gehen immer mehr davon aus, dass man mit dem eigenen Laptop wireless unterwegs ist. In der Regel weist ein kleiner Sticker im Schaufenster darauf hin. Hat man Glück, ist die Benutzung gratis.

Klima & Reisezeit

Die gewaltigen Dimensionen des Landes bringen extreme Klimaunterschiede mit sich. Neuengland genießt warme Sommer, kalte, schneereiche Winter und im Herbst den wegen seiner Laubfärbung berühmten Indian Summer. Hier ist wegen der Schneeschmelze einzig vom Frühjahr als Reisezeit abzuraten. New York City hingegen ist ein Ziel für jede Jahreszeit, allerdings kann der Hochsommer in der Stadt drückend schwül werden. Das ganze Jahr hindurch finden Sie auch in den Südstaaten und im Mississippi-Tal ein angenehmes Klima, wobei es in den Küstenniederungen und am Golf von Mexiko schwül-heiß werden kann. Frühjahr und Herbst sind hier die empfehlenswerten Reisezeiten. Das Gebiet der Großen Seen sollten Sie wegen des ausgeprägten Kontinentalklimas am besten während der Sommermonate bereisen, wohingegen für Florida der Winter die Hauptreisezeit ist.

Masse & Gewichte

1 inch = 2,54 cm, 1 foot = 30,48 cm, 1 mile = 1,61 km, 1 pint = 0,5 l, 1 gallon = 3,79 l, 1 pound = 453,6 g

33° F. = 0° C., 50° F. = 10° C., 68° F. = 20° C., 95° F. = 35° C.

Bekleidungsgrößen Damen: 6 = 36, 8 = 38, 10 = 40, 12 = 42 etc.

Bekleidungsgrößen Herren: 36 = 46, 38 = 48, 40 = 50 etc.

Mehrwertsteuer

Achtung beim Shoppen: An der Kasse wird stets zusätzlich die Mehrwertsteuer (sales tax) aufgeschlagen. Sie variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat und kann bis zu 7 Prozent betragen.

Mietwagen

Zur Automiete genügt der nationale Führerschein. Kleinere Firmen - und Streifenpolizisten in ländlichen Gegenden - verlangen manchmal auch den internationalen Führerschein. In der Regel ist es günstiger, den Wagen bereits im Reisebüro von zu Hause aus zu buchen, Steuern und Versicherungen sind dann inklusive. Beim Mieten vor Ort wird die Vollkaskoversicherung (loss/damage waiver) zusätzlich mit mindestens 20 $ pro Tag berechnet. Mietwagen werden in den Kategorien small, midsize und full size angeboten, die Preise pro Tag beginnen bei 26 $ bzw. 187 $ pro Woche. Das Mindestmietalter ist 21, in manchen Staaten 25 Jahre. Wollen Sie den Wagen an einem anderen Ort abgeben, müssen Sie mit einer drop-off-charge, mit der die Firma ihre Rückführkosten ausgleicht, rechnen.

Notruf

Fast überall in den USA gilt gebührenfrei von jedem Telefon die Notrufnummer 911. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an den Operator: 0 wählen.

Post

Postämter haben Mo-Fr 9-17 Uhr geöffnet, größere auch Sa 8.30-12 Uhr. Ein Luftpostbrief nach Europa kostet 84, eine Postkarte 50 Cent.

Strom

Die Netzspannung beträgt 110 V, für alle mitgebrachten Elektroartikel ohne automatische Umschaltung ist ein Adapter nötig.

Telefon & Handy

Alle Telefonnummern in den USA sind siebenstellig. Für Ferngespräche wird die dreistellige Vorwahl (area code) des Ortes vorgewählt. Bei Ortsgesprächen wählen Sie nur die Nummer, bei Ferngesprächen innerhalb eines Vorwahlbereichs lediglich eine 1 vor der Nummer. Vorwahl nach Deutschland: 01149, in die Schweiz: 01141, nach Österreich: 01143, danach die Ortsvorwahl ohne die 0 und dann die Rufnummer. Vorwahl in die USA: 001.

Ortsgespräche aus der Telefonzelle kosten 25-35 Cent und sind zeitlich unbegrenzt. Bei Ferngesprächen teilt eine Computerstimme die Gebühr für die ersten drei Minuten mit. Für Telefonate vom Hotelzimmer aus werden horrende Gebühren berechnet! Preiswerter ist es mit einer Telefonkreditkarte (z.B. AT&T Telephone Card), die europäische Kreditkarteninhaber kostenlos beantragen können. Die Gespräche werden dann direkt über die Kreditkarte abgerechnet. Sie können beim Operator, wählbar unter 0, auch einen collect call (R-Gespräch) beantragen. Zudem gibt es in den USA die kostenlosen Nummern mit der Vorwahl 800, 866, 877 oder 888, über die Sie Hotels oder Mietwagen reservieren können.

Wer mobil telefonieren möchte, sollte sich bei seinem Netzbetreiber nach Roamingabkommen mit amerikanischen Partnern erkundigen. Wegen unterschiedlicher Standards funktionieren unter Umständen ältere Handymodelle nicht.

Trinkgeld

Trinkgeld heißt auf amerikanisch tip und ist nicht im Preis enthalten. In Restaurants lässt man daher 15 Prozent des Rechnungsbetrags vor Steuern auf dem Tisch liegen. Zimmermädchen bekommen mindestens 1 $ pro Tag bzw. 5 $ pro Woche. Gepäckträger rechnen mit 1 $ pro Gepäckstück, Taxifahrer mit 15 Prozent der zu zahlenden Fahrkosten.

Zeitzonen

Neuengland, Ostküste und Florida haben Eastern Time (MEZ -6 Stunden). Für das Mississippi-Tal und von Chicago aus westwärts gilt hingegen die Central Time (MEZ -7 Stunden). Sommerzeit: 2. Märzsonntag bis 1. Novembersonntag.

Zoll

Pflanzen, Wurst, Obst und andere frische Lebensmittel dürfen nicht in die USA eingeführt werden. Erlaubt sind pro Erwachsenen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak sowie 1,1 l Spirituosen, dazu Geschenke bis zu einem Wert von 100$. In die EU und die Schweiz zollfrei mitgebracht werden dürfen: 1 l Spirituosen, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren, 50 g Parfüm oder 250 g Eau de Toilette und andere Artikel im Gesamtwert von 430 Euro/300 Franken. www.zoll.de, www.ezv.admin.ch

Kaffee

Ab 1,35 Euro für einen „regular coffee“

Bier

3,50 Euro für ein Glas Bier

Snack

Ab 2,70 Euro für ein Sandwich

Menü

Ab 22 Euro für ein dreigängiges Menü

Benzin

Ca. 50 Cent pro Liter normal (www.gasbuddy.com)

Museen

4,50-18 Euro für eine Eintrittskarte