Reisetipps San Francisco

Bloss nicht! San Francisco

Auto parken ohne

Ohne - das heißt, ein Auto abstellen, ohne den Gang einzulegen, ohne die Parkbremse zu ziehen und ohne die Räder so einzuschlagen, dass sie zum Kantstein weisen (Reifen bergab nach rechts, bergauf nach links). Die Polizei verteilt gnadenlos Strafzettel, wenn die Räder nicht eingeschlagen sind.

Selber läuten

Die Glockenseile der Cable Cars sind nur für gripman und conductor. Wenn Sie aussteigen wollen, rufen Sie laut und deutlich: „Next stop, please!“.

Rauchen

Die Gesundheitswelle ist an der Westküste noch höher geschwappt als an der Ostküste, und San Francisco ist eine der Städte, wo man sie rigoros beachtet. In Restaurants und Bars ist das Rauchen verboten.

Zum Tisch stürzen

Es ist eine weit verbreitete Sitte, dass selbst in einfachen Gaststätten ein Hinweisschild hinter dem Eingang steht, das auffordert: Please wait to be seated. Ein host oder eine hostess führen alle Gäste zu den freien Tischen, wenn diese gesäubert und frisch gedeckt sind. In manchen Restaurants wird Ihnen angeboten, zu einem Drink an der Bar Platz zu nehmen. Den zahlen Sie dann auch dort, bevor es an den Tisch geht. Auf keinen Fall aber darf man wie in Europa lauern und sich auf einen frei werdenden Tisch stürzen oder sich einfach zu jemandem dazusetzen. Die Strafe ist, dass die Kellner Sie schlicht ignorieren.

Heldentum an den Tag legen

Sollten Sie einmal überfallen werden: Leisten Sie auf keinen Fall Widerstand! Diejenigen, die Sie bedrohen, sind oft geübte Kämpfer, die teils auch vor Gewalttaten nicht zurückschrecken. Vorsichtsmaßnahme: Die Handtasche quer über die Brust nehmen oder einen Rucksack bzw. eine Gürteltasche tragen. Zeigen Sie Wertsachen nicht demonstrativ, und verzichten Sie lieber auf einen Abendspaziergang durch San Franciscos Parks.

Die Schuhwahl zu locker nehmen

Klar, die Amerikaner sind entspannt. Doch in vielen Clubs und Bars checkt der Türsteher das Schuhwerk - besser, Sie haben feste Lederschuhe im Gepäck.

Beim Trinkgeld knauserig sein

In Deutschland rundet man das Trinkgeld oft auf einen glatten Betrag auf, in den USA sind 15 Prozent des Rechnungsbetrags Standard. Bedienungen verdienen oft nur einen Hungerlohn und sind nur selten über den Arbeitgeber krankenversichert. Bei besonders gutem oder schlechtem Service entsprechend mehr oder weniger geben.