Reisetipps Rom
Bloss nicht! Rom
Ballermann in Rom
Viele Römer sind entsetzt, dass ihr weltberühmtes Centro Storico immer mehr zur Partymeile für Sauftouristen degradiert wird. Respektieren Sie die Bedürfnisse der Altstadtbewohner, Kultur und Einzigartigkeit der Ewigen Stadt, und verwechseln Sie Rom nicht mit dem Ballermann-Strand auf Mallorca.
Falsche Krokodile kaufen
Das grüne Reptil am Hemd sieht echt aus, der Preis ist verführerisch. Doch die gefälschten Lacoste-Leibchen, Rayban-Brillen oder Gucci-Täschchen könnten Sie teuer zu stehen kommen. 3000 Euro Strafe musste jüngst eine Touristin für ein gefaktes Täschchen vom Straßenhändler bezahlen. Das Original im Laden wäre billiger gewesen.
In der Bar rauchen
Seit 2005 hat Italiens Gesundheitsminister den blauen Dunst aus Restaurants, Bars und öffentlichen Gebäuden verscheucht und Verstöße mit hohen Geldbußen belegt. Nehmen Sie Ihren Kaffee einfach mit nach draußen vor die Bar.
Im Hotel frühstücken
Für die meisten Römer besteht die prima colazione, das Frühstück, nur aus einem espresso und ein paar Keksen. Das deutsche Frühstück mit Käse, Wurst, Müsli und Eiern wäre ihnen viel zu deftig. Dementsprechend dürftig ist auch das Hotelfrühstück. Gehen Sie am besten in die Bar an der Ecke, essen Sie wie alle Italiener im Stehen ein cornetto, ein Hörnchen, und trinken Sie einen Cappuccino dazu.
Immer an Grün glauben
Wenn Ihnen römische Ampeln grünes Licht geben, heißt das noch lange nicht, dass Sie als Fußgänger gefahrlos die Straße überqueren können. Rote Ampeln scheinen trotz hoher Strafen für viele Italiener noch immer nur Empfehlungscharakter zu haben. Am besten kreuzen Sie die Fahrbahn im Windschatten eines Römers, der sich aufmerksam, aber zielsicher durch die Blechlawine schiebt.
An fahrbaren Getränkeständen kaufen
Achtung, an den fahrbaren Getränkeständen und Souvenirläden vor ausgesprochenen Touristenattraktionen wird fleißig draufgeschlagen. Eine kleine Flasche Wasser oder Cola kostet da schon mal 3 bis 4 Euro.
Im Restaurant einzeln bezahlen
Die deutsche Sitte, gemeinsam essen zu gehen, aber getrennte Rechnungen zu verlangen, stößt häufig auf Stirnrunzeln. Sind die Deutschen so geizig, dass keiner den anderen einladen mag? Eleganter Kompromiss: verlangen Sie nach Landessitte eine einzige Rechnung und teilen den Betrag erst hinterher auf.
Quelle: www.marcopolo.de. Der sueddeutsche.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo. Autorenliste
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