Reisetipps New York

Bloss nicht! New York

Nachts allein im Park

New York, und v. a. Manhattan, ist heute nicht mehr wirklich gefährlicher als Berlin. Dennoch sollten Sie auf ein Portemonnaie mit viel Bargeld verzichten, es nicht auf der Straße für andere sichtbar öffnen, keinen wertvollen Schmuck tragen und Ihre Handtasche quer über die Brust tragen. Auf Bettler oder Drogenhändler reagiert man am besten gar nicht. Versuchen Unbekannte, Sie in ein Gespräch zu verwickeln, kann das ein Ablenkungsmanöver sein. Der Diebstahl wird von einer zweiten Person begangen. Bloß nicht nach Einbruch der Dunkelheit in Parks oder auf unbelebten Straßen spazierengehen.

Ohne Ausweis ausgehen

Bei einigen Sehenswürdigkeiten gehört der Check des Passes zur Sicherheitskontrolle. Auch viele Bars wollen Ihre ID (sprich ei-die) zur Identifikation am Eingang sehen, selbst wenn Sie deutlich sichtbar über 21 Jahre alt sind.

Dem Jetlag nachgeben

Geben Sie sich nach der Ankunft nicht einfach der Müdigkeit hin. Die Zeitverschiebung kompensiert man innerhalb von drei Tagen. Nach der Ankunft (von Europa aus fast immer nachmittags europäischer Zeit) empfiehlt es sich, einige Stunden wach zu bleiben. Was macht man aber um 5 oder 6 Uhr morgens in New York? Man besucht den Fisch- oder den Fleischmarkt, hört Jazz bei Small's, trinkt in einem kleinen Eckladen den ersten Kaffee oder schaut sich als Einstimmung auf die US-Lebensart das Frühstücksfernsehen an.

Auf den Prominententrick hereinfallen

Signierte Fotos mit Lobeshymnen aufs Lokal hängen in jeder Pizzeria. Sardi's, Gallagher's Steak House und alle Restaurants, in denen Gäste busweise abgefüttert werden, sollten Sie auf jeden Fall meiden. Abzuraten ist auch von Musikkneipen à la Michael's Pub (dort spielt Woody Allen montags ab und zu Klarinette). Die Chancen, ihn morgens beim Spaziergang im Central Park zu sehen, sind größer.

In falsche Taxis steigen

An Flughäfen und vor Hotels bieten Fahrer ohne Lizenz mit dem Wort „Taxi“ ihre Dienste an. Sie sind selten versichert und verlangen überhöhte Preise ebenso wie Wagen, die man in der Stadt heranwinkt und die sich als Limousinenservice anbieten. New Yorker benutzen solche gypsy cabs, aber sie wissen, welcher Preis auszuhandeln ist.

Denken, dass niemand Deutsch versteht

In New York leben Amerikaner, die an deutschen Unis studierten, Auswanderer der zweiten Generation, die unsere Sprache von den Eltern lernten und Inder, die in Deutschland gearbeitet haben. Da kann es bei Gesprächen etwa über Personen in der U-Bahn zu überraschenden Kommentaren kommen.