Reisetipps München

Essen & Trinken München Biergärten, Bistros und Gourmettempel

Die Traditionalisten lieben ihre Weißwurst pur, die jungen Wilden mischen Bayerisch mit Kreolisch - München macht's möglich

Die bayerische Küche besteht nicht nur aus Leberkäs und Weißwurst, Schweinsbraten und Knödel, so köstlich sie auch alle sind. Doch die Küche Bayerns, also auch die seiner Hauptstadt, ist vielfältiger, anspruchsvoller - und auch eigenartiger, als man sich das gemeinhin vorstellt.

Die Edelgastronomie erlebt zurzeit eine Baisse. Einige der besten Adressen der Stadt mussten schließen - zum einen wegen Mangels an zahlungskräftigem Publikum, zum anderen aber auch, weil ein paar junge Wilde die Szene erobert haben.

Natürlich hat sich hier in den vergangenen Jahren - wie überall - französische, asiatische und italienische Kochkunst etabliert. Dennoch werden die heimischen Spezialitäten vom Kalbsbries bis zum sauren Lüngerl nicht vergessen. Essen wie ein Münchner? Zum Beispiel Fleisch: In ganz Bayern beliebt sind - trotz der Gefahr von Schwermetallanreicherung, BSE und Gicht - Innereien. Das Kalbshirn (paniert und gebacken) kann köstlich zart sein, die Nieren von Schwein und Kalb werden entweder sauer (mit Essig) oder gebraten angeboten, das Kalbslüngerl nach stundenlangem Kochen mit Knödel gereicht.

Zum Beispiel Fisch: Dank der Sauberkeit der bayerischen Seen (mittlerweile hat auch der Chiemsee wieder Trinkwasserqualität) ist das Angebot, wenngleich nicht sehr variantenreich, reichlich. Berühmt sind die Renken vom Starnberger See, aber auch die Forelle aus der Zucht (seltener aus dem Gebirgsbach) steht auf fast jeder Karte.

Ein paar Tipps zum Lesen der oft außen neben der Eingangstür angebrachten Speisekarte: Steht dort „Schweinebraten“ statt „Schweinsbraten“, ist das Restaurant zumindest kein sehr bayerisches. Wird das Bier in 0,33-Liter-Gläsern angeboten, ist der norddeutsche Einfluss bereits gefährlich dominant. Heißt es „Kalbsmedaillon und Pommes de terre“, zahlt man viel Geld für sehr unmünchnerisches Essen.

Die Münchner Kellner und Kellnerinnen sind, zumindest in den „echten“ Wirtshäusern, oft ein wenig grantig. Einzelabrechnungen sind hier kein Problem. Der Gast erhöht die Rechnung für die Bedienung um bis zu zehn Prozent, erwartet wird mindestens eine Aufrundung. Es ist üblich, nach dem Zahlen den Tisch ziemlich flott zu verlassen.

Aufgschmalzene Brotsuppe

früher ein Armeleuteessen, heute in der edlen regionalen Küche zu finden. In Brühe eingeweichte Brotreste werden angeröstet und mit der Suppe aufgegossen.

Ausgezogene

Schmalzgebäck mit einem Durchmesser von 12 bis 20 cm. Wurde früher v. a. zu Erntedank und an hohen Festtagen gebacken. Heute gibt's die „Kirchweihnudel“ bei jedem Bäcker.

Böfflamott

kommt wie vieles in Bayern aus dem Französischen und heißt im Original Bœuf à la mode. Ochsenfleisch wird mit zwei Kälberfüßen vier Stunden geschmort.

Leberkäs

in der Semmel Überlebensstrategie für gestresste Schnellesser. Es ist weder Leber noch Käse darinnen, sondern ein Geheimnis aus Rind-, Schweinefleisch und vielem mehr.

Obatzda

„Batz“ bedeutet Lehm, Dreck. Der Obatzda ist ein reifer Camembert, der mit Butter, Zwiebeln, Gewürzen und etwas Bier verrührt wird.

Rindsrouladen mit Rahmkarfiol

Starkoch Eckart Witzigmann macht die Rouladen mit einer Nürnberger Bratwurst in der Mitte. Muss nicht sein, es geht auch mit Mangold, Senf, glasigen Zwiebeln und etwas Speck. Karfiol heißt übrigens auf Deutsch Blumenkohl.

Saure Nieren mit Röstkartoffeln

Ungesund, aber köstlich. Nieren gründlich waschen und eine halbe Stunde in Milch legen. Am Schluss einen Schuss Zitronensaft dazugeben, gekochte Kartoffeln langsam in der Pfanne rösten.

Schweinsbraten

den Braten mit Salz, Pfeffer und Kümmel einreiben, die Schwarte in Rauten schneiden, eine geviertelte Zwiebel mit Schale mitbraten, mit dunklem Weißbier übergießen. Dazu gibt's meistens Knödel. Vorsicht, wenn auf der Speisekarte Schweinebraten steht statt Schweinsbraten.

Serviettenkloß

Knödelteig wird in eine Serviette oder ein Küchentuch gedreht und 30 Minuten in siedendem Wasser gar gekocht.

Münchner Biergärten

Fast alle Biergärten schließen um 23 Uhr; wenn nicht anders erwähnt, sind sie auch alle täglich geöffnet.

Augustinerkeller

Legendär für seinen Stammtisch, an dem Münchens berühmtester Spaziergänger Sigi Sommer seinen Platz hatte. Hier werden Biergartenkultur und das frisch gezapfte Bier (das aus einem kühlen Holzfass kommt) gepflegt. | Arnulfstr. 52 | Tel. 594393 | www.augustinerkeller.de | S-Bahnhof und Tram 16, 17 Hackerbrücke

Aumeister

Im Norden des Englischen Gartens. Angenehm bei Hitze, dank der schönen Bäume. Nur einen Katzensprung (zwei U-Bahn-Stationen) entfernt liegt die Allianz-Arena. | Mo geschl., im Sommer tgl. | Sondermeierstr. 1 | Tel. 325224 | www.aumeister.de | U 6 Studentenstadtund 15 Minuten zu Fuß

Chinesischer Turm

Hier treffen sich Punks und Promis auf ein Hofbräu-Bier. | Englischer Garten 3 | U 3/6 Giselastraße | Bus 54/154 Chinesischer Turm

Zum Flaucher

Gutbürgerlicher Freilufttreff in der Nähe der Sonnenanbeter vom Flaucherkies, ideal für einen Ausflug in den Tierpark. | Biergarten tgl. | Isarauen 8 | Tel. 7232677 | www.zumflaucher.de | U 3 Brudermühlstraße

Hofbräukeller

Oase der Ruhe am Isarhochufer. Viel junges Publikum und dezente Preise. Kinderbetreuung. | Innere Wiener Str. 19 | Tel. 4599250 | www.hofbraeukeller.de | U 4/5 Max-Weber-Platz

Kaisergarten

Schwabings schickste Frischlufttränke nennt sich ganz unbescheiden Schank- und Speisemeisterei. Hier treffen sich Menschen, die keine Probleme damit haben, im Designergewand ihr Spanferkel zu ordern. | Kaiserstr. 34 | Tel. 34020203 | www.kaisergarten.com | U 3/6 Münchner Freiheit

Königlicher Hirschgarten

Größter, schönster, nettester, münchnerischster Biergarten. Und das soll so bleiben. Drum: nicht weiterempfehlen ...! | Hirschgarten 1 | Tel. 17999119 | www.hirschgarten.de | Tram 17/16 Steubenplatz | Bus 51 Hirschgartenallee

Paulaner am Nockherberg

Bekannt durch das „Politiker-Derblecken“ (-Verhöhnen) zum Starkbieranstich in der Fastenzeit. 1999 abgebrannt und in edlem Ocker neu erstanden. Klassischer Biergarten gehobener Preisklasse. | Hochstr. 77 | Tel. 4599130 | www.nockherberg.com | Tram 27 Ostfriedhof

Seehaus

Hier gilt sehen und gesehen werden. Trotz Schaulaufen ist der Biergarten direkt am Kleinhesseloher See ganzjährig en vogue und wunderschön. | Kleinhesselohe 3 | Tel. 3816130 | U 3/6 Münchner Freiheit

Waldwirtschaft

Weltberühmt geworden als Auslöser der Biergartenrevolution. Die Wawi erfreut das Publikum und ärgert die Nachbarn mit Dixie zum Bier. Die Preise sind der noblen Umgebung von Großhesselohe durchaus angepasst. | Großhesselohe | Georg-Kalb-Str. 3 | Tel. 74994030 | www.waldwirtschaft.de | S 7 Großhesseloheund 15 Minuten zu Fuß

Aroma Kaffeebar

Es gibt hier nur 20 Sitz- und 20 Stehplätze. Doch dieses enge Minicafé ist der Inbegriff des Glockenbach-Charmes. Einmal angekommen, gilt es sich nur zwischen etlichen selbst kreierten Kaffeesorten und hausgemachten Kuchen oder Keksen zu entscheiden. | Tgl. | Pestalozzistr. 24 | U 1/2/3/6 Sendlinger Tor

Café am Beethovenplatz

Hier gibt es Chopin zu Schokoladentorte und Mozart zu Mozzarella. Man speist gut, trinkt viel und wird angenehm studentisch umsorgt. | Tgl. | Goethestr. 51 | U 3/6 Goetheplatz

Friesische Teestube

Klein, aber gemütlich und plüschig wie in Omas Wohnzimmer. Über 150 (!) Sorten Tee und ein wirklich gutes (und auch noch preiswertes) Frühstück. | Tgl. | Pündterplatz 2 | Bus 53 Pündterplatz

Café Glockenspiel

Szenetreff mit bestem Blick auf den Marienplatz und das Rathaus, dazu abgefahrene Drinks. | Tgl. | Marienplatz 28 | U/S-Bahnhof Marienplatz

Café Haidhausen

Das besondere Frühstück (bis 16 Uhr), zum Beispiel mit dem viel versprechenden Namen „Romeo und Julia“. | Tgl. | Franziskanerstr. 4 | Tel. 6886043 | S-Bahnhof Rosenheimer Platz

Jasmin

Schon in den 1950ern ein angesagter Treffpunkt, und die Einrichtung hat sich seitdem nicht verändert. Die Szene bleibt dem Café treu. | Tgl. | Steinheilstr. 20 | U 2 Theresienstraße

Opera

Freiluft-Kaffee-Pflanze an der glamourösen Maximilianstraße in der Residenzpost. Wer ohne Ferrari kommt, kann zuschauen, wie man selbigen im Halteverbot parkt. Bester Blick auf den Platz vor der Oper. Die Preise sind der prominenten Lage entsprechend. | Tgl. | Maximilianstr. 2 | Tram 19 Nationaltheater

Sarcletti

Münchens bestes Eis. Im Sommer Schlange stehen. | Tgl. | Nymphenburger Str. 155 | U 1 Rotkreuzplatz

Skylounge

Seit Januar 2007 bietet das Tagescafé mit der vollverglasten Brücke in 60 m Höhe zwischen den Wolkenkratzern des Telekom-Centers einen atemberaubenden Blick über München. Hier kann man bei Föhn bis zu den Alpen blicken! | Tgl. 9.30-17 Uhr | Dingolfinger Str. 7 | www.skylounge-munich.de | S-Bahnhof Leuchtenbergring

Zappeforster

Zusammengesetzt aus den Nachnamen der Besitzer und mittlerweile kultverdächtig - dank der leckeren Frühstückswaffeln mit Zwetschgen- oder Kirschkompott. Die Bergtapete passt so schön ins Ambiente dieses Cafés, dass man glaubt, frische Alpenluft einzuatmen. Einfallsreiche Tageskarte. | Tgl. | Corneliusstr. 16 | U 1/2 Fraunhoferstraße

Boettner

Eine Gourmetinstitution, die ans Platzl umgepflanzt wurde und dennoch nichts von ihrer Qualität verloren hat. Die Küche ist klassisch traditionell mitteleuropäisch (und berühmt für perfektes Meeresgetier), die Weinkarte erlesen und das Preisniveau absolut gerechtfertigt. Hier isst auch Kritikerpapst Joachim Kaiser oft und gerne. | So geschl. | Pfisterstr. 9 | Tel. 221210 | U/S-Bahnhof Marienplatz

Cocoon

Kühne Küche, zum Beispiel Spargelsuppe mit Chili und Gambas. Das purpurne Licht lässt den schicken Gourmettempel strahlen. | So und Mo geschl. | Christophstr. 3 | Tel. 25541966 | U 5 Lehel

Ederer

Vom Restaurant Glockenbach hat sich Karl Ederer leider verabschiedet. Doch nach dem Umzug in die Stadtmitte wird auch hier - wie im alten Haus - gehobene regionale Küche mit französischem Touch geboten. | So geschl. | Kardinal-Faulhaber-Str. 10 | Tel. 24231310 | www.restaurantederer.de | U/S-Bahnhof Marienplatz

G

Der Gourmettempel von Holger Stromberg besticht durch exzentrische Kreationen (beispielsweise Langustinen & Wurst). Wer hier an dem riesigen Aquarium vorbei durch die Lounge schreitet, dem weht mehr als nur ein Hauch Weltstadtflair entgegen. | So, Mo geschl. | Geyerstr. 52 | Tel. 74747999 | www.g-munich.de | U 3/6 Goetheplatz

Lenbach

Tempel der Schickis, hier speisen auch Prominente. Maik Haltenhof kocht wild, extravagant und ohne Scheu vor Improvisationen. Pompös, aber auch ein Abenteuer. | So geschl. | Ottostr. 6 | Tel. 5491300 | www.lenbach.de | U/S-Bahnhof Stachus

Makassar

Mediterranes im Glockenbachviertel. Der Küchenchef war Schiffskoch bei Meeresforscher Jacques Cousteau. Er hat auch ein Händchen für scharf gewürzte kreolische Küche. | So geschl. | Dreimühlenstr. 25 | Tel. 776959 | www.makassar.de | Bus 152 Ehrengutstraße | Bus 131 Röcklplatz

Rubico

Immer voll und voll angesagt. Das Rubico entzückt mit allerlei raffiniert dekorierten und zubereiteten Speisen - meist mediterran inspiriert und stets mit einem Schuss Originalität. Kommen Sie unbedingt abends! Erst dann entfalten die Lichtkompositionen ihre volle Wirkung und bescheinen das helle Holz und das Milchglas perfekt. | So und Mo geschl. | Klenzestr. 62 | Tel. 20207828 | U 1/2 Fraunhofer Straße

Terrine

Auch wenn der Stern weg ist: Hier liegt der Freund französischer Küche immer noch richtig, wenn er den Laden überhaupt findet (versteckt in der Amalienpassage) und dann auch noch einen Platz ergattert. Der junge Küchenchef Jakob Stüttgen gibt sich zusammen mit Sommelier Benjamin Karsunke (die Vinothek ist einen Blick wert!) alle Mühe, den Stern zurückzuholen. | So und Mo geschl. | Amalienstr. 89 | Tel. 281780 | www.terrine.de | U 3/6 Universität

Vinaiolo

Chefkoch Marco Pizzolato bevorzugt geheimnisvolle Gerichte aus Venetien, dem Friaul und der Champagne. Und weil der Name des Lokals Weinhändler bedeutet, ist auch trinktechnisch alles vom Feinsten. Manchem ist es fast zu fein. | Tgl. | Steinstr. 42 | Tel. 48950356 | www.vinaiolo.de | S-Bahnhof Rosenheimer Platz

Barista

Mittlerweile einer der angenehmsten Orte in den Fünf Höfen. Hier trinkt man bestens, sitzt im Sommer an der ruhigen Straße und stellt fest, dass das Sprichwort „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ auch auf hohem Niveau Gültigkeit hat. | Tgl. | Kardinal-Faulhaber-Str. 10 | Tel. 20802180 | Tram 19 Theatinerstraße

Blauer Bock

Aus dem schlechtbürgerlichen Wirtshaus wurde dank Chef Jörg Bachmeier ein lukullischer Diamant. Der „Feinschmecker“ lobte die regionale Küche in höchsten Tönen, und auch der Wein kann sich trinken lassen. | So geschl. | Tel. 45222333 | www.restaurant-blauerbock.de | Sebastiansplatz 9 | U/S-Bahnhof Marienplatz

Brenner

Das dreigeteilte Restaurant (Bar, Pastaküche, Grill) in der denkmalgeschützen Säulenhalle heißt so, weil jenseits des Brenner Italien beginnt. Es ist sicher der gemütlichste Platz in den sonst eher kühlen Maximilianhöfen. Die Küche ist biologisch ausgerichtet, der Fisch ist phantastisch, aber am gemütlichsten sitzt man im Pastabereich. | Tgl. | Maximilianstr. 15 | Tel. 4522880 | www.brennergrill.de | Tram 19 Kammerspiele

Eisbach - Bar & Küche

Die ganze Küchenwelt in einem Topf. Asiatisches wird mit Amerikanischem und europäischen Würztechniken kombiniert. Ideal auch für einen Snack nach dem Theater. | Tgl. | Marstallplatz 3 | Tel. 22801680 | www.eisbach.eu | Tram 19 Kammerspiele

El Español

Ausgezeichnet mit dem Gastro-Award für die beste spanische Küche der Stadt, überrascht das Restaurant mit dem rustikalen Ambiente immer wieder: montags mit würziger Paella, donnerstags mit rassigem Flamenco (nichts für romantische Stunden zu zweit) und sonntags mit über 50 Sorten Tapas. | Tgl. | Pariser Str. 46 | Tel. 488496 | www.elespanol-muenchen.de | U/S-Bahnhof Ostbahnhof

Geisel's Vinothek

Genießer pilgern ins Bahnhofsviertel. Hier zaubert man sich lukullisch nach Mediterranien. Und das auch noch zu durchaus annehmbaren Preisen. 400 Weine stehen auf der Karte der Vinothek, die zum Hotel Excelsior gehört. | Tgl. | Schützenstr. 11 | Tel. 55137140 | www.geisel-hotels.de | U/S-Bahnhof Hauptbahnhof

Il Grappolo

In vino veritas, diese lateinische Weisheit kann man unweit der Uni direkt auf ihren Gehalt überprüfen, in einem der nettesten italienischen Restaurants, das eher ein Wohnzimmer für maximal 50 Leute ist. | So geschl. | Adalbertstr. 28 | Tel. 396241 | U 3/6 Universität

Mangostin

Biergarten mit ziemlich originalen asiatischen Küchenvarianten. Draußen Wan-Tan-Suppe unter Kastanien, drinnen ein japanisches und ein thailändisches Restaurant sowie eine Cocktailbar. Obwohl etwas abseits gelegen (aber ideal nach dem Tierparkbesuch), hat sich das Mangostin fest in Münchens Feinschmeckerszene etabliert. | Tgl. | Maria-Einsiedel-Str. 2 | Tel. 7232031 | www.mangostin.de | U 3 Thalkirchen

Parkcafe

Bis 2007 war in den Räumen einer der bekanntesten Clubs Münchens zu finden, dann zog ein bayerischmodernes Wirtshaus mit Bar und Lounge ein. Zwischen Holzvertäfelungen, Parkettboden und Kristalllüstern werden nun bayerische Tapas sowie urtypische Schmankerln serviert. | Tgl. | Sophienstr. 11 | www.parkcafe089.de | U/S-Bahnhof Stachus

Prinz Myshkin

Das wunderschöne hohe Gewölbe (ein altes Bierlager) und die riesigen Fassadenfenster geben Münchens edelstem Vegetariertempel ein weltstädtisches Flair. | Tgl. | Hackenstr. 2 | Tel. 265596 | www.prinzmyshkin.com | U/S-Bahnhof Marienplatz

Punto Di Vino

Italienische Küche, u.a. aus dem Friaul. Man teste die strangolapreti (Priesterwürger) und denke an Don Giovanni bei einem Glas Marzemino. | So geschl. | Sendlinger Str. 62 | Tel. 26023101 | www.puntodevino.de | U 1/2/3/6 Sendlinger Tor

Reitschule

Treffpunkt der nadelgestreiften Wirtschafts- (u. ä.) Studenten. Am besten genießt man die Atmosphäre an einem Nachmittag unter der Woche nach einem Spaziergang durch den Englischen Garten. Im Sommer sind die Plätze auf der Panorama- und der Grillterrasse sehr begehrt - besser reservieren. | Tgl. | Königinstr. 34 | Tel. 3888760 | www.cafe-reitschule.de | U 3/6 Giselastraße

Retters

In dem verglasten Lokal direkt am Viktualienmarkt stehen mittags und abends verschiedene Menüs mit teils ausgefallenen Kombinationen auf der Karte. Zusätzlich zur Küche ist das Retters aber auch eine Weinhandlung (Mo-Sa 11-19 Uhr). Wer will, kann den beim Essen gekosteten Tropfen also gleich mit nach Hause nehmen. | So, Mo geschl. | Frauenstr. 10 | Tel. 23237923 | www.retters.de | S-Bahnhof Isartor

Roma

Einer der ältesten Promitreffs Münchens. Dekor und Speisen sind gewöhnungsbedürftig, die Atmosphäre ist einmalig. | Tgl. | Maximilianstr. 31 | Tel. 227435 | www.romamunich.de | Tram 19 Kammerspiele

Ruffini

Qualität zu fairen Preisen. Café und Weinhaus, Laden und Kooperative. Hier frühstückt der arrivierte Künstler neben dem Rundfunk-DJ. Im Sommer genießen alle die Dachterrasse. | Mo geschl. | Orffstr. 22 | Tel. 161160 | www.ruffini.de | U 1 Rotkreuzplatz

Rusticana

Das etwas folkloristisch geratene Ambiente wird wettgemacht durch Münchens beste Spareribs. | So geschl. | Grillparzerstr. 5 | Tel. 4703887 | www.rusticana.de | U/S-Bahnhof Ostbahnhof

Seven Fish

Der Szene-Wallfahrtsort für die Freunde von Thai-Tuna und Dorade. Der Grieche bietet Fische aus allen sieben Weltmeeren in perfektem Meerdesign, jenseits von Kitsch, sondern mit viel Stil. | Tgl. | Gärtnerplatz 6 | Tel. 23000219 | www.sevenfish.de | U1/2 Frauenhoferstraße

Shalimar

Ein wenig versteckt liegt dieses Kleinod der indischen und pakistanischen Küche. Wer eintritt, fühlt sich bei gedämpftem Licht zwischen Teakmöbeln und goldenen Statuen wirklich in den Orient versetzt. In der Lounge kann man sich stilecht in einem Kissenberg niederlassen und nach dem Essen eine Shisha am Tisch rauchen. | Tgl. | Morassistr. 16 | Tel. 21020676 | S-Bahnhof Isartor

Spatenhaus an der Oper

Edle bayerische Kochtradition. Herrlicher Blick von den beiden Stuben im ersten Stock und von der Terrasse auf den Max-Joseph-Platz und die Oper. | Tgl. | Residenzstr. 12 | Tel. 2907060 | Tram 19 Nationaltheater | U/S-Bahnhof Marienplatz

Sushi + Soul

Kein Japaner in München ist beim jungen Szenevolk beliebter. Daher herrscht in den Räumen täglich ausgelassene Stimmung. Gegessen wird entweder an langen Tafeln oder stilecht auf dünnen Futon-Kissen auf dem Boden sitzend. Es lohnt sich früh zu kommen und an der Bar noch einen der japanischen Cocktails zu probieren (Happy Hour tgl. bis 20 Uhr). | Tgl. | Klenzestr. 71 | Tel. 2010992 | www.sushi-soul.de | U 1/2 Frauenhoferstraße

Tokami

Wer in München einen Japaner fragt, wo er gerne isst, erhält als Antwort entweder Hofbräuhaus oder Tokami. Bei Letzterem handelt es sich um das Restaurant eines einheimischen Japaners. Sushi, Sashimi, Tempura werden in höchster Qualität angeboten. Direkt neben dem Edeljapaner liegt eine günstigere Take-Away-Dependance. | Tgl. | Theresienstr. 54 | Tel. 28986760 | U 2 Theresienstraße

Vinorant Alter Hof

Das Gemäuer diente im 13. Jh. Ludwig dem Bayern als Kaiserburg. Nun haben der Gastronom Michael Schottenhamel und Ex-Sternekoch Peter Kinner darin eine fränkische Weinschänke mit Restauration installiert. Nach der Bar (mit Fingerfood) geht es in den Galgenkeller und dann in den Einsäulensaal, allesamt Orte für vorzügliche Köstlichkeiten, vor allem aus der Küche Nordbayerns. | Tgl. | Alter Hof 3 | Tel. 24243733 | U/S-Bahnhof Marienplatz

Augustiner Restaurant

Trotz touristisch günstiger Lage ist dies eine immer noch recht ursprüngliche „Bierhalle“ mit qualitätvollem Essen. Man reicht hier Bier der ältesten Brauerei Münchens und ist stolz auf die Münchner Gaststättentradition seit 1328. | Tgl. | Neuhauser Str. 25-27 | Tel. 23183257 | U/S-Bahnhof Marienplatz oder Stachus

Bernard & Bernard

Vielleicht der französischste Franzose München. Die kleine Crêperie (und mehr) hat die Modernisierung der Gegend ohne Schaden überlebt und ist für manche sogar das Ebenbild eines kleinen gallischen Dorfes, in dem … Man probiere nur mal den Salat Vendeenne! | Tgl. | Innere Wiener Str. 32 | Tel. 4801173 | Tram 18 Wiener Platz

Franziskaner Fuchsenstuben

Ehrwürdige Gaststätte mit Betonung auf „Gast“. Hier werden mit die besten Weißwürscht zum Frühstück serviert. Empfehlenswert: Spanferkel, in Malzbier gebraten. | Tgl. | Perusastr. 5 | Tel. 2318120 | Tram 19 Theatinerstraße

Gast

Etwas ganz Neues für den verwöhnten Münchner: Er muss sich sein Essen selbst abholen. Im farbenfrohen Restaurant im Kulturzentrum Gasteig bereiten die Köche hinter großen Glasscheiben und vor aller Augen den Favoriten zu (Pasta, Asiatisches oder Pizza), bezahlt wird am Ende der Mahlzeit per Chipkarte. | Tgl. | Rosenheimer Str. 5 | Tel. 480982720 | www.gast-muenchen.de | S-Bahnhof Rosenheimer Platz

Gaststätte Grossmarkthalle

Ein Fall für Kenner bayerischer Küche. Hier speisen normalerweise die Arbeiter des Namensgebers, weswegen das Lokal schon um 7 Uhr öffnet und um 17 Uhr (Sa bis 13 Uhr) dichtmacht. Hier gibt es bei Gott die besten Münchner Weißwürste. Und der Schweinsbraten steht ihnen in nichts nach. | So geschl. | Kochelseestr. 13 | U 3/6 Implerstraße | Bus 131 Gotzinger Platz

Hofbräuhaus

„In München steht ein …“ Na, das kennt ja jeder. Hier gibt es zu Weißwürsten hausgemachten süßen Senf, jede Menge Bier, Touristen und Münchner mit Besuch. Musikkapellen sorgen für echt bayerische Stimmung. | Tgl. | Am Platzl 9 | Tel. 2901360 | www.hofbraeuhaus.de | U/S-Bahnhof Marienplatz

NO MI YA

Münchens witzigster Japaner, der eigentlich ein Bayer ist. „Des is koa Restaurant, sondern a Wirtshaus“, sagt Wirt Ferdinand Schuster, und Koch Toshi Kusaba pflichtet bei. Hier gibt es Sashimi zu Unertl-Weißbier und ab und zu bayerische Musik live. | Tgl. | Wörthstr. 7 | Tel. 4484095 | U/S-Bahnhof Ostbahnhof | Tram 15/19/25 Wörthstraße

Café Schmock

Die Betreiber haben eine Marktlücke entdeckt: In diesem wunderbaren Altbau bieten sie, neben klassischen Cocktails und einer erlesenen Zigarrenkiste hinter der Bar, israelisch-arabisch-internationale Küche. Das Fleisch stammt von ordnungsgemäß geschächteten Tieren. | Tgl. | Augustenstr. 52 | Tel. 52350535 | www.schmock-muenchen.de | U 2 Theresienstraße

La Tazza d‘Oro

Auf die Italobar im Herzen des Schwabinger Shoppingwahns kann man getrost „die goldene Tasse“ (so die deutsche Übersetzung) heben. Preislich aus einer anderen Zeit, verzaubert vor allem die Pasta, die äußerst frisch schmeckt. Am Abend wird es gesellig - hoch die Tassen! | So geschl. | Hohenzollernstr. 13 | Tel. 333837 | U 3/6 Giselastraße

Weisses Brauhaus

Uriges bayerisches Wirtshaus mit derb-grantigen, aber fixen Kellnerinnen und den himmlischsten Semmelknödeln auf Erden. | Tgl. | Tal 7 | Tel. 2901380 | U/S-Bahnhof Marienplatz

Walter & Benjamin

Erlesene Weine aus renommierten Anbaugebieten, dazu Dienstag bis Samstag eine kleine, feine Küche. | So geschl. | Rumfordstr. 1 | Tel. 26024174 | S-Bahnhof Isartor

Acquarello

Berühmt für seine veredelte italienische Landküche und Trüffelgerichte. Einer der besten modernen Italiener der Stadt, zu Recht mit einem Stern geehrt. Bei den dolci wünscht man sich einen zweiten Magen. | Tgl. | Mühlbaurstr. 36 | Tel. 4704848 | www.acquarello.com | U 4 Böhmerwaldplatz

Käfer-Schänke

Als Tempel der Spesenritter, bei aller Achtung vor manchem Gericht, das wohl typischste Neu-Münchner Lokal überhaupt. À la carte Suppe ab 7 Euro, Hauptgericht ab 24 Euro. | So geschl. | Prinzregentenstr. 73 | Tel. 4168247 | www.feinkost-kaefer.de | U 4 Prinzregentenplatz

Landersdorfer & Innerhofer

Mitten in der Stadt finden Sie hier einen Hort bayerisch-österreichischer Kochrevolution, die da heißt: gute alte Schule, neu interpretiert. | Sa und So geschl. | Hackenstr. 6-8 | Tel. 26018637 | www.landersdorferundinnerhofer.de | U/S-Bahnhof Marienplatz

Schuhbecks in den Südtiroler Stuben

Sterne-Koch Alfons Schuhbeck zaubert mit Produkten aus der Region seine bundesweit bewunderten Schmankerl. 3-Gänge-Mittagsmenü 73 Euro, 7-Gänge-Abendmenü 118 Euro. | So geschl. | Am Platzl 6 + 8 | Tel. 2166900 | U/S-Bahnhof Marienplatz

Schwarz & Weiz

Kulinarischer Mittelpunkt des Luxushotels Dorint Sofitel Bayerpost. Dank raffinierter Architektur speist man abends wie in einer Kathedrale. Ebenso göttlich: die klassisch-internationale sowie asiatisch-moderne Einflüsse verbindende Cuisine. Separater À-la-carte-Bereich. Hauptspeise ab 18 Euro. | Tgl. | Bayerstr. 12 | Tel. 599480 | U/S-Bahnhof Hauptbahnhof

Tantris

Münchens ältester Sternetempel. Souveräne Küche großen Stils. Mittagsmenü ab 62 Euro, Abendmenü ab 120 Euro. | So und Mo geschl. | Johann-Fichte-Str. 7 | Tel. 3619590 | www.tantris.de | Bus 54, 144 Parsivalplatz