Reisetipps Mexiko

Sehenswertes Mexiko

Region: San Miguel de Allende

Casa de Don Ignacio Allende

Der Freiheitskämpfer Ignacio Allende y Unzaga (1779-1811) wurde in diesem barocken Wohnhaus geboren, das auch Exponate zur Unabhängigkeitsbewegung und präkolumbische Fundstücke zeigt. Di-So 10-14 und 16-18 Uhr | Cuna de Allende 1 | Plaza de Allende, Südwestecke

Convento La Concepción

Das weitläufige Kloster aus dem 18. Jh. beherbergt die Kunstschule Nigromante. Ein Kammermusikfestival findet jährlich in der ersten Augusthälfte statt. Hernández Macías 75

Instituto Allende

Die Casa de Solariega (1734), ein ehemaliger spanischer Landsitz, ist heute Sitz der Kunstakademie, die auch Sprach- und Sommerschulkurse für Jugendliche anbietet. Schöne Gärten, ein Café und eine gut bestückte Bibliothek lohnen den Besuch. Ancha de San Antonio 20 | Tel. 01415/1520190 | Fax 1524538 | www.instituto-allende.edu.mx

Plaza de Allende

Auf dem Hauptplatz der Stadt erschließt sich der Zauber von San Miguel. Nehmen Sie Platz auf einer der eisernen Bänke, beschattet von Lorbeerbäumen, und genießen Sie den Logenblick auf Kolonialgebäude des 17. Jhs. und das Geschehen.

San-Francisco-Kirche

Die kleine Plazuela San Francisco wird beherrscht von dem im 18. Jh. im Churriguerastil erbauten Gotteshaus; es gilt unter Kunsthistorikern als eines der besten Beispiele dieser mexikanischen Stilrichtung. Im Inneren neoklassizistische Ausstattung und wertvolle Gemälde. Plazuela de San Francisco

San-Miguel-Kirche/La Parroquia

San Miguel aus rosafarbenem Stein, mit üppig-skurrilen Formen, ist die wohl einzige Kirche Mexikos, die von einem indianischen Baumeister und nach dem Vorbild des Ulmer Münsters umgebaut wurde (um das Jahr 1890). Plaza de Allende

Region: Querétaro

Acueducto de Querétaro

Um Wasser von der 2 km entfernten Quelle herbeizuschaffen, mussten 74 gewaltige Rundbögen, teilweise bis zu 30 m hoch, errichtet werden. Das Wahrzeichen der Stadt wird abends prächtig illuminiert und kann vom Aussichtspunkt in der Calzada de los Arcos östlich des historischen Zentrums in seiner ganzen Länge betrachtet werden.

Casa de la Corregidora

Dieses Haus (Palacio del Gobierno) kennt in Mexiko jedes Schulkind. Hier lebte Josefa Ortiz, Corregidora genannt, die Frau des Bürgermeisters. Als sie hörte, dass die Pläne zum Widerstand gegen die Spanier verraten worden waren, warnte sie in der gleichen Nacht des Jahres 1810 Pater Hidalgo. Der ließ im Dörfchen Dolores die Kirchenglocken läuten und rief zum sofortigen Kampf gegen die Kolonialherren. Mo-Fr 9-21, Sa/So 10-14 Uhr | Andador 5 de Mayo/Pasteur (Plaza de Armas)

Casa de la Zacatecana

In dem Gebäude aus dem 17. Jh. werden mehr als 600 Kunstobjekte - Gemälde, Skulpturen, Uhren - aus drei Jahrhunderten gezeigt. Di-So 10-18 Uhr | Independencia 59 | www.museolazacatecana.com

Convento de la Cruz

Die Klosteranlage (16. Jh.) mit sieben Innenhöfen gehört zu den ältesten kirchlichen Bauwerken Mexikos und ist heute Kulturzentrum. Di-Fr 9-14, Sa 9-16 Uhr | Avenida Independencia | östlich des Zentrums

Museo Regional

Im Ausgangsort der mexikanischen Unabhängigkeitsbewegung ein Museum, das ausführlich über die Geschehnisse informiert. Untergebracht im ehemaligen Kloster San Francisco. Di-So 9-19 Uhr | Corregidora Sur 3/Plaza Obregón

Region: Huatulco

Meer und Natur

Zu besichtigen im eigentlichen Sinn gibt es in Huatulco nicht viel, wenn man von den Stränden, dem Unterwasserleben und der Natur absieht.

Bahía de Chachacual

Eine als Naturschutzgebiet ausgewiesene Bucht an der Mündung eines Flusses: Ein Weg führt durch den Küstenwald, in dem Baumriesen, in den Himmel ragen. In einer kleinen Siedlung leben schwarze Familien, Nachfahren jener Sklaven, die die Spanier ins Land brachten.

Region: Taxco

Museo de Arte Virreinal

Das einstige Domizil Alexander von Humboldts beherbergt heute ein Museum für religiöse Kunst. Di-So 10-17 Uhr | Juan Ruiz de Alarcón 12

Museo Guillermo Spratling

William Spratling, ein US-Professor, half dem Silberhandwerk in Taxco um 1930 wieder auf die Sprünge.. Zu sehen sind historische Gegenstände aus Silber ebenso wie Spratlings Sammlung präkolumbischer Kunst. Di-So 9-17 Uhr | Porfirio Delgado 1 | Plazuela Juan Ruíz de Alarcón hinter der Kathedrale

Santa-Prisca-Kirche

Die Sandsteinbasilika - weithin sichtbar dank ihrer 48 m hohen Zwillingstürme - zählt zu den schönsten Barockkirchen Mexikos. Das Innere ist mit Gold verziert. Plaza Borda

Zócalo

Benannt ist die Plaza Principal nach dem reichen Gönner der Stadt (Plaza Borda). Sie ist umgeben von kolonialen Palästen, darunter der Palacio Borda, der 1759 für Don José erbaut wurde (heute Kulturinstitut).

Region: Mazatlán

Acuario

Das größte Aquarium Mexikos vermittelt einen Eindruck von der faszinierenden Vielfalt der pazifischen Unterwasserwelt. Tgl. 9-18 Uhr | Deportes 111 | Eintritt 5 US-$

Mirador

Die Felsenspringer von Acapulco sind berühmter, aber ihre Kollegen in Mazatlán stürzen sich ebenso wagemutig in die Fluten. Olas Altas/Paseo Claussen

Region: Ixtapa/Zihuatanejo

Hotel-Hopping

Mangels traditioneller Sehenswürdigkeiten betreibt man in Ixtapa Hotel-Hopping. Entlang der weißen Playa Palmar liegen die Hotels, und da in Mexiko alle Strände öffentlich sind, schlendert man am Wasser von Adresse zu Adresse, vergleicht Foyers und Pools der Anlagen, nimmt hier einen café de olla, da eine piña colada - ab 16 Uhr ist Happy Hour.

Marina Ixtapa

Ein Mikrokosmos schicker Bars und Designerboutiquen zwischen Kanälen, Booten und Yachten. Das Vorzeigeprojekt der Westküste verfügt auch über einen 18-Loch-Platz, entworfen von Golfpapst Robert Trent Jones.

Museo Arqueológico de la Costa Grande

Ausgrabungen zeigten, was Archäologen vermuteten: Zihuatanejo war präkolumbischer Pilgerort, Heiligtum früher Könige. Zahlreiche Ausgrabungsfunde, auch Exponate der Taraskenkultur. Di-So 10-18 Uhr | Zihuatanejo | Paseo del Pescador | an der Kanalmündung

Region: Chihuahua

Catedral

Den frühen Reichtum Chihuahuas demonstriert die im 18. Jh. mit Silbersteuern erbaute Barockkirche, im Inneren überreich ausgestattet mit Kunstwerken. Plaza Principal (auch Plaza de Armas)

Centro Cultural Quinta Gameros

Das Haus bietet die seltene Gelegenheit, sich einmal ein großbürgerliches Wohnhaus von innen anzusehen. Das Gebäude eines mexikanischen Bergbauingenieurs ist ausgestattet mit erlesenen Möbeln, zum Teil aus dem Art nouveau. Dazu eine Ausstellung über die in der Umgebung von Chihuahua siedelnden Mennoniten. Di-So 11-14 und 16-19 Uhr | Paseo Bolívar 401/Calle 4 | www.quintagameros.uach.mx

Museo de la Revolución

„Quinta Luz“ - auf den Namen seiner dritten, kurz zuvor verstorbenen Frau taufte Francisco (wegen seines Bauchs „Pancho“ genannt) Villa seinen 50-Zimmer-Palast. Neun Jahre nahm der Revolutionsheld hier Quartier, bis er 1923 in Chihuahua erschossen wurde. Di-Sa 9-13 und 15 bis 17, So 9-17 Uhr | Calle 10 Norte Nr. 3014

Palacio del Gobierno

Gewaltige murales von Piña Mora zur Geschichte des Bundesstaates zieren diesen Ende des 19. Jhs. erbauten Palast, der während des Unabhängigkeitskrieges zum Schauplatz einer Hinrichtung wurde: Das Grab und ein Denkmal erinnern noch heute an Pater Hidalgo. Mo-Fr 8-20, Sa/So 10-14 Uhr | Plaza Hidalgo

Teatro de los Héroes

Mit 1400 Plätzen ist das modern gestaltete Theater das Renommierobjekt des Bundesstaates. In den Grünanlagen vor dem Gebäude treffen sich junge Leute, picknicken Familien. Mo-Fr 9-13 Uhr | División del Norte/Calle 23

Region: Puerto Vallarta

Isla del Río Cuale

Die 5 ha große Insel lockt mit zahlreichen Freiluftcafés und -restaurants sowie Kunstgewerbeläden. Immer findet irgendwo eine Dichterlesung oder ein Jazzabend statt.

Region: Tijuana

Mexitlán

200 maßstabsgetreue Modelle der bedeutendsten Bauwerke und archäologischen Stätten Mexikos. Tgl. 9-17 Uhr | Avenida Benito Juárez 8991

Region: Los Cabos

El Arco

Die der Küste vorgelagerte Felsformation mit einem natürlichen Tor an der Stelle, wo Pazifik und Golf von Kalifornien zusammentreffen, ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Bogen lässt sich vom Festland aus erkennen, darüber hinaus werden am Hafen Bootstouren angeboten.

Estero de San José

Um diese Süßwasserlagune mit ausgedehnten Sümpfen konzentriert sich ein Vogelschutzgebiet (über 250 Arten, darunter blaue Pelikane und Goldadler). Ein Spaziergang führt zum nahen Fischerdorf La Playita, das zum Ferienresort ausgebaut wird. Bahía de San José del Cabo

Faro de Cabo Falso

Die Ruinen des alten Leuchtturms (erbaut 1890) und ein Schiffwrack von 1912 liegen 5 km südwestlich von Cabo San Lucas in den Dünen 200 m über dem Meer. Reisebüros organisieren Touren, und an den Stränden der Stadt werden Pferde für einen Ritt zum Faro Viejo angeboten.

Walbeobachtungstouren

Mit kleinen Booten nähert man sich den Grauwalen bis auf wenige Meter, vorausgesetzt, es ist Saison. Denn nur im Winterhalbjahr pflügen die sanften Meeresbewohner durch die warmen Gewässer von Baja California, um sich fortzupflanzen. Die Bootstouren können in den großen Hotels, in Reisebüros oder im Hafen von Cabo San Lucas (35-70 US-$) gebucht werden.

Region: Campeche

Baluartes/Festungsanlagen

Auf Resten der alten Wehrmauer, die auf 2,5 km die Altstadt umgab und durch Bastionen unterbrochen wird, kann man noch heute spazieren. Die historischen Bauwerke können ebenfalls besichtigt werden; die Umgebung des (teilweise zerstörten) Baluarte de Santiago (Calle 8 nördlich des Zentrums) wurde zum Botanischen Garten Xmuch Haltún.

Centro Cultural Casa 6

Der koloniale Reichtum der Stadt spiegelt sich im heutigen Kulturzentrum mit Café, einem spanischen Herrenhaus, das meisterhaft restauriert wurde. Die maurische Fassade besteht aus handgefertigten Fliesen. Ausstellungen, Kunst und Folklore. Tgl. 9-21 Uhr | Plaza Principal | Südseite

Mansión Carvajal

Eines der kolonialen Prachthäuser der Stadt mit überwältigender Fassade, maurischen Bögen und viel Schmiedeeisen. Calle 10 Nr. 14 | zwischen Calles 51 und 53

Tukulna

Prächtiger Stadtpalast mit hohen Balkendecken und reich dekorierten Räumen, die heute als Laden für Kunsthandwerk aus dem Staat Campeche dienen. Calle 10 Nr. 333 | zwischen Calles 59 und 61

Region: Veracruz

Acuario de Veracruz

Eines der landesweit besten Aquarien mit etwa 100 Becken. Tgl. 9-19 Uhr | Bulevar Camacho | Playón de Hornos | Eintritt 5 US-$ | www.acuariodeveracruz.com

Castillo de San Juan de Ulúa

Tonnenweise wurden Gold und Silber zu Zeiten der Spanier auf die Schiffe verladen - kein Wunder, dass die Gewässer vor Veracruz Ziel von Piraten waren. Auf der lang gestreckten Koralleninsel Gallega im Hafen errichteten die Spanier deshalb eine Festung, Schauplatz zahlreicher Schlachten. Im dunkelsten Verlies saß Benito Juárez ein. Di-So 10-17 Uhr | über einen Damm (Verlängerung der Avenida Ulúa) oder per Fähre ab Malecón | Bus ab Plaza de la República

Museo de la Ciudad

Die wechselvolle Geschichte der Stadt in eindrucksvollen Exponaten. Di-So 10-18 Uhr | Zaragoza 397

Plaza de Armas

Das Wohnzimmer der Stadt, auch Plaza de la Constitución genannt, ein tropisch anmutender Platz, umgeben von Palmen und üppig blühenden Gewächsen. Unter Arkaden (portales) sitzt man in den Abendstunden zusammen, isst in den zahlreichen Freiluftrestaurants und Cafés, untermalt von den Klängen der Marimbaspieler. Der Platz ist umringt von historischen Gebäuden, darunter die prachtvolle Kathedrale (La Parroquia) von 1734.

Plaza de la República

Den schmalen, lang gezogenen Platz säumen öffentliche Gebäude des 19. Jhs.: Zollhaus (Aduana Marítima), Hauptpostamt (Correo y Telégrafo) mit üppig gestalteter Fassade und der kachelverzierte Bahnhof (Estación de Ferrocarriles). Größtes Gebäude ist das an der Westseite liegende Registro Civil. Gegenüber dem Hafen

Region: Cozumel

Lagune Chankanaab

Um die Lagune herum wurde ein Naturpark angelegt. Im glasklaren Wasser lassen sich tropische Fische in allen Farben ausmachen. Tgl. 7-17 Uhr | etwa 9 km südlich von San Miguel | Eintritt 10 US-$

Museo de la Isla de Cozumel

Das in unmittelbarer Nähe der Schiffsanlegestelle von San Miguel in den Achtzigerjahren eingerichtete Museum zeiponate zur Kultur der Maya. Ein beliebtes Restaurant (€) mit Plätzen im Freien befindet sich im ersten Stock auf der Dachterrasse des Gebäudes. Tgl. 9-17 Uhr | Avenida Rafael Melgar/Calle 6 Norte | Eintritt 3 US-$

Region: Cancún

Aquabus

Ein Aquabus verkehrt auf der Lagune (tgl. 9-23 Uhr im Stundentakt) zu zwölf Haltestellen, einfache Fahrt 3 US-$.

Acuario Interactivo

Aufwendig gestaltetetes Aquarium mit vielen Attraktionen auf mehreren Ebenen, darunter Delphinschwimmen und Haifütterung. Tgl. 9-19 Uhr | Paseo Kukulcán km 12,5 | Eintritt 12 US-$ | www.interactivedolphins.com

Ruinas El Rey

Die archäologische Stätte mit 47 Gebäuden aus der nachklassischen Epoche (1200-1500) wurde gut restauriert, die Fundstücke sind im Museum ausgestellt. In der Anlage entdeckt man viele Leguane und tropische Vögel. Tgl. 8-18 Uhr | Paseo Kukulcán km 19

Region: Isla Mujeres

El Garrafón

Beliebter Meeresnationalpark im Südwesten der Insel, Paradies für Schnorchler (Verleih von Brillen und Flossen, Restaurant und Snackbar. Tgl. 9-17 Uhr | Carretera Garrafón km 6 | Punta Sur | Eintritt ab 15 US-$ | www.garrafon.com

Region: Mexiko-Stadt

Autobús Turístico

Der Autobús Turístico (www.turibus.com.mx) fährt täglich von 9 bis 21 Uhr im 35-Minuten-Takt zwischen Zócalo und Chapultepec 24 Sehenswürdigkeiten an, Ein- und Aussteigen nach Belieben. Tageskarte 100, Sa/So 115 Pesos

AlamedaPark

Mexiko-Stadt hat viele bezaubernde Plätze, einer der nettesten ist dieser Park. Sonntags pilgern die Hauptstadtbewohner mit Kind und Kegel und einem Picknickkorb in die Großstadtoase, wo Artisten, Luftballonverkäufer und Musiker um die Aufmerksamkeit des Publikums wetteifern. Kinder spielen Ball, die Erwachsenen genießen die beschauliche, etwas altmodisch anmutende Atmosphäre. Natürlich auch unter der Woche schön. Centro Histórico | Metro: Bellas Artes

Basílica de Guadalupe

Am 9. Dezember 1531 soll dem Indio Juan Diego auf dem Hügel Tepeyac die Jungfrau Maria erschienen sein. Die dunkelhäutige Mutter Gottes trug dem Jungen auf, beim Bischof um die Errichtung einer Kirche nachzusuchen. „La Morena“, die Dunkelhäutige, trug erheblich zur Missionierung der indianischen Bevölkerung bei und gilt heute als Schutzheilige Mexikos. Jeweils am 12. Dezember strömen Gläubige aus dem ganzen Land zur Wallfahrtskirche, und täglich besuchen Hunderte von Pilgern den Ort. In der während der Siebzigerjahre neu errichteten Basilika befindet sich in einem Glasschrein der Umhang des Juan Diego. Calzada Guadalupe | Metro: Basílica

Catedral Metropolitana

Die Ausmaße dieser Kathedrale sind gewaltig. Man muss sich Zeit nehmen für die Besichtigung: für die kunstvollen Steinmetzarbeiten um die Portale, für den von Jerónimo de Balbás geschaffenen, überreich verzierten Altar der Könige (Altar de los Reyes), für das von Juan de Rojas geschnitzte Chorgestühl aus Zedernholz. Das schwere Bauwerk sinkt inzwischen „schief“ in den Untergrund und wird aufwendig abgestützt. Tgl. 8-20 Uhr | Zócalo | Metro: Zócalo

Chapultepecpark

Der riesige Park hat viel zu bieten: kleine Wälder, mit Booten bestückte Seen, einen botanischen Garten, weitläufige Rasenflächen sowie einen Zoo. Auf einem Hügel liegt das Schloss Chapultepec, heute ein historisches Museum. Das Monumento a los Niños Héroes am Eingang erinnert an sechs junge Kadetten, die 1847 ihren Widerstand gegen die bis nach Mexiko-Stadt vorgedrungenen US-Truppen mit dem Tod bezahlten. Reforma/Melchor Ocampo | Metro: Chapultepec

Museo Nacional de Antropología

Bereits vor dem Eingang des Anthropologischen Museums wartet auf den Besucher ein 8 m hoher Monolith des Regengottes Tláloc. Das 1964 fertiggestellte Museum gilt als eines der weltbesten. Während man in den ersten Sälen eine Einführung in die mittelamerikanische Anthropologie erhält, sind die übrigen jeweils einer präkolumbischen Kultur vorbehalten. Besuchermagnet ist der im Saal 7 befindliche Sonnenstein der Azteken. Di-So 9-19 Uhr | Paseo de la Reforma/Calzada Gandhi | Metro: Chapultepec | www.mna.inah.gob.mx

Museo de Arte Popular

Für Freunde des mexikanischen Kunsthandwerks: farbenfrohe Keramiken, Glas- und Holzarbeiten, Silberschmuck, Pappmaché und vieles mehr, dargeboten in einem Art-déco-Gebäude. Di-So 10-17 Uhr | Revillagigedo 11/Indepencia | Metro: Juárez | www.map.org.mx

Museo Frida Kahlo

Das Haus, in dem die populäre Malerin von 1929 bis 1954 mit ihrem Ehemann Diego Rivera lebte, ist heute ein Museum. Di-So 10-18 Uhr | Londres 247/Allende | Metro: Coyoacán | www.museofridakahlo.org

Museo Casa León Trotsky

Nachdem Leo Trotzki, Organisator der Oktoberrevolution und Gründer der Roten Armee, bei Josef Stalin in Ungnade gefallen war, gewährte ihm Präsident Lázaro Cárdenas 1937 auf Bitten von Diego Rivera Asyl. Er wohnte zunächst bei dem Künstlerpaar Rivera/Kahlo, baute dann ein Wohnhaus zu einer Festung um. Vergeblich: Trotzki wurde 1940 von einem Agenten Stalins getötet. Sein Haus, in dessen Patio er bestattet ist, kann besichtigt werden. Di-So 10-17 Uhr | Río Churubusco 410/Viena | Metro: Coyoacán

Museo Rufino Tamayo

Am östlichen Ende des Chapultepecparks finden Sie die Privatsammlung des berühmten Malers mit eigenen Werken und solchen von Picasso, Miró, Toledo und anderen. Di-So 10-18 Uhr | Metro: Chapultepec | www.museotamayo.org

Plaza de las Tres Culturas

Die an den Ruinen einer präkolumbischen Tempelanlage angebrachte Gedenktafel erinnert an den 13. August 1521, an dem Hernán Cortés Tenochtitlán eroberte: „Es war weder Sieg noch Niederlage, sondern die schmerzhafte Geburtsstunde Mexikos und seines mestizischen Volkes.“ Auf die Kolonialzeit verweist die 1609 erbaute Kirche Santiago Tlatelolco, das heutige Mexiko verkörpern Hochhäuser. Metro: Tlatelolco

Templo Mayor

Bereits Cortés wusste über den Haupttempel der Azteken zu berichten, dass dieser „höher ist als die Kathedrale von Sevilla“. Heute sind die Grundmauern der Pyramide weitgehend freigelegt. Daneben erläutern Ausgrabungsfunde die Geschichte der Azteken. Di-So 9-18 Uhr | nordöstlich des Zócalo | Metro: Zócalo

Torre Latinoamericana

Das Restaurant im 42. Stockwerk gewährt einen umfassenden Rundblick. Der Architekt des 1958 errichteten und 177 m hohen Turmes rühmt dessen erdbebensicheren Fundamente. Tgl. 9-22 Uhr | Madero/Lázaro Cárdenas | Metro: Bellas Artes | Fahrstuhl ca. 4 Euro

Zócalo

Jedes Jahr am Vorabend des Unabhängigkeitstages, am 15. September, füllt sich der riesige, unbebaute Platz mit bis zu 1 Mio. Menschen. Mit 240 m Seitenlänge ist der Zócalo einer der größten Plätze der Erde. Einst schlug hier das Herz von Moctezumas Reich: Hier stand der Haupttempel des alten Tenochtitlán. Auf dessen Trümmern ließ Hernán Cortés den Platz und die ersten umliegenden Gebäude erbauen, heute Plaza de la Constitución genannt. Metro: Zócalo

Region: Acapulco

Felsenspringer

Die auf unzähligen Acapulcoplakaten spektakulär vom 42 m hohen Quebradafelsen kopfüber in eine enge Meeresbucht stürzenden clavadistas können täglich live erlebt werden. Die beste Sicht auf die mit Flutlicht erhellte Szenerie eröffnet sich von den Terrassen des Restaurants La Perla (im Hotel Glorias | Tel. 01744/4831155 | €€€). Ein teurer Spaß mit ziemlich schlechtem (Zwangs-)Essen, aber nirgends sieht man besser. Tgl. 20.15, 21.15, 22.30 Uhr sowie 13 Uhr Sondervorstellung | Eintritt Treppe 2,50 US-$, Büfett 20 US-$ | am westlichen Rand der Altstadt

Fuerte de San Diego

Das Ende des 18. Jhs. von den Spaniern erbaute Fort sollte die Stadt vor Piratenüberfällen schützen. Heute fungiert es als historisches Museum mit einer Ausstellung über die Geschichte der Piraterie im Pazifik. Di-So 10-18 Uhr | Costera M. Alemán beim Malecón Fiscal

Region: Palenque

Museo de Palenque

An der Straße zu den Ruinen liegt das neue Museum von Palenque mit Fundstücken aus der Anlage. Leider wurden die schönsten und wichtigsten Objekte nach Mexiko-Stadt gebracht. Carretera Ruinas km 6 | Di bis So 9-17 Uhr

Ruinas de Palenque

Der Rundgang durch die Tempelanlage sollte möglichst früh beginnen, weil es in Palenque mittags sehr schwül wird. Regenjacke und Insektenschutzmittel gehören im Sommer zur Besichtigung dazu. Zu dem berühmten Tempel der Inschriften (Templo de las Inscripciones), 21 m hoch, führt eine steile Treppenanlage über acht Plattformen, ein bequemer Aufgang verläuft an der Rückseite. Fünf Eingänge zieren den Tempel, an dessen mittlerer Wand 617 Hieroglyphen prangen. Diese gaben dem äußerst eindrucksvollen Gebäude seinen Namen.

Ein 1949 entdeckter Schacht führte den mexikanischen Archäologen Alberto Ruz Lhuillier durch das Innere der Pyramide zu einer unter der Erdoberfläche gelegenen Krypta (nur zu bestimmten, wechselnden Zeiten). In einem steinernen Sarkophag lag der Priesterherrscher Pacal (615-683 n. Chr.) begraben. Man darf die restaurierte Treppe hinuntersteigen und sich die berühmte Abdeckplatte aus Stein ansehen.

Ein wundervoller Blick ergibt sich vom Eingangsbereich des Tempels auf den gegenüberliegenden Großen Palast (El Palacio). Dieser ist der größte Gebäudekomplex der Anlage. Auf einer über 100 m langen Plattform gruppieren sich zahlreiche Bauten um vier Innenhöfe. Ein über 15 m hoher Turm (Observatorium) kann von Schwindelfreien erklommen werden. Im gesamten Palastbereich, der auch Wohn- und Baderäume umfasst, sind Reste von Stuckdekorationen und Farbbemalungen zu erkennen. Hinter dem Palast stößt man auf den unterirdischen Aquädukt der Maya, mit dem der Otulum kanalisiert worden war.

Jenseits des Flusses liegen auf Hügeln drei zauberhafte Bauten. Der Tempel der Sonne (Templo del Sol) verfügt über einen sehr gut erhaltenen Dachkamm (crestería). Seinen Namen erhielt das 692 errichtete Gebäude von einem Sonnenrelief, das die Rückwand des Tempels ziert.

Kehrt man ans andere Ufer des Flusses zurück, findet man auf dem weiteren Weg durch die Zeremonialstätte die Nordtempel, fünf Gebäude in einer Reihe. Davor liegt ein spektakulärer Bau, der Tempel des Grafen (Templo del Conde), benannt nach dem österreichischen Mayaforscher Graf Friedrich von Waldeck, der mehrere Jahre mit seiner Gefährtin auf dem Dach des gut erhaltenen Bauwerks campierte. Als man 1994 unter dem Tempel XIII (westlich neben der Pyramide der Inschriften) einen weiteren Sarkophag aus dem Jahr 700 mit dem Skelett einer Person mit einer Jademosaikmaske und Edelsteinschmuck entdeckte (La Reina Roja), werden die Ausgrabungen verstärkt fortgesetzt. Man vermutet, dass der zentrale Platz von Palenque die Nekropole der Herrscher gewesen sein könnte. Tgl. 8-18 Uhr

Region: Villahermosa

Cicom

Das Centro de Investigación de las Culturas Olmeca y Maya steht bei Anthropologen ganz oben auf der Hitliste. Viele Wissenschaftler widmen sich hier der Erforschung der Olmeken- und Mayakultur und schufen auf vier Etagen mit dem Museo Regional de Antropología Carlos Pellicer Cámara eine der angesehensten präkolumbischen Sammlungen. Di-So 9-18.30 Uhr | Avenida Carlos Pellicer 511 | am Flussufer

Parque Museo La Venta

Bei Erdölbohrungen 1938 stießen Arbeiter im 130 km entfernten La Venta auf eine Sensation. 3000 Jahre alte Monumentalskulpturen der Olmeken aus Basalt und Granit traten ans Tageslicht, das Vermächtnis der vermutlich ältesten Hochkultur Amerikas: 25 t schwere und bis zu 2,70 m hohe Riesenhäupter mit fremdartigen Gesichtszügen, aufgeworfenen Lippen und breiten Nasen. Neben kleinfigürlichen Darstellungen wurden auch Gräber und Opferstätten ausgegraben, Altäre in Form von weit geöffneten Rachen. Von La Venta wurden die Kolosse nach Villahermosa gebracht. Auf einem großen Gelände schuf der landesweit angesehene Poet Carlos Pellicer Cámara ein Freilichtmuseum von Weltrang. 33 der Monumentalskulpturen wurden in einer Art tropischem Naturpark aufgestellt. Ein Zoo zeigt die Tiere des Dschungels, dazu eine große Vogelvoliere. Tgl. 8-16 Uhr | Avenida A. Ruíz Cortínes

Region: Oaxaca

Andador Macedonio Alcalá

Vom Zentralplatz zieht sich eine Fußgängerzone nach Norden, die von zahlreichen kolonialen Gebäuden gesäumt wird. Einige beherbergen Restaurants und Geschäfte. Beachtenswert sind besonders die Juristische Fakultät der Universität, die Bibliothek und das kleine Museum für zeitgenössische Kunst. Zwischen Zócalo und Santo-Domingo-Kirche

Casa Benito Juárez

Der in einem kleinen Dorf bei Oaxaca geborene Zapoteke und 1858 zum mexikanischen Präsidenten gewählte Benito Juárez verbrachte in diesem Haus einige Jugendjahre bei einer wohlhabenden Familie. Das Museum vermittelt einen interessanten Einblick in den Lebensstil des 19. Jhs. Di-Sa 10-19, So 10-17 Uhr | García Vigil 609/Carranza

Museo de las Culturas de Oaxaca

Ein unbedingtes Muss: Im stilvollen Rahmen eines ehemaligen Dominikanerklosters sind archäologische Exponate und eine ethnografische Sammlung untergebracht, die einen nachhaltigen Eindruck vom Leben der vergangenen und gegenwärtigen Indiovölker vermitteln. Der eigentliche Schatz des Museums sind die im Grab 7 in Monte Albán entdeckten mixtekischen Grabbeigaben aus Jade und Gold. Di-So 10-20 Uhr | links neben der Domingo-Kirche

Museo Rufino Tamayo

Der große mexikanische Maler der Moderne war ein Liebhaber und Sammler präkolumbischer Kunst. Einen Großteil seiner Schätze übergab er dem Staat Oaxaca. In fünf Sälen des ehemaligen Inquisitionshauses befinden sich die von Tamayo nach ästhetischen Gesichtspunkten zusammengestellten Objekte. Mi-Sa 10-14 und 16-20, So 10-15 Uhr | Avenida Morelos 503

Plaza Principal

Ein verkehrsberuhigter Zócalo, umgeben von Cafés und Arkadenrestaurants; auf der Rundbühne täglich Konzerte. Den Palacio de Gobierno schmückt ein Wandgemälde zur Geschichte Oaxacas des berühmten Mexikaners Arturo García Bustos. Die Kathedrale (aus grünem Serpentin) beherbergt einen Altar aus griechischem Marmor und mehrere spanische Gemälde des 16. und 17. Jhs.

Santo-Domingo-Kirche

Die von zwei mächtigen Türmen flankierte Fassade der ab 1575 erbauten Barockkirche zeigt Heilige des Dominikanerordens. Erst im Kircheninneren kommt die barocke Pracht zur Entfaltung. Tgl. 7-13 und 16-20 Uhr | Alcalá/Gurrión

Region: San Cristóbal de las Casas

Museo de la Medicina Maya

Die Ausstellung gibt eine Einführung in die Arten und Wirkungsweisen der indigenen Heilkräuter und -pflanzen, auch in europäischen Sprachen; mit kleinem Museumsshop. Avenida Salomón González Blanco 10 | nördlich der General Utrilla jenseits des Marktes links | Di-Fr 10-14, Sa/So 10-16 Uhr

Na-Bolom-Museum

Die Witwe des Mayaforschers Frans Blom, Gertrude Duby-Blom, leitete bis zu ihrem Tod 1993 nicht nur das bemerkenswerte Haus des Jaguars, ein ethnologisches und archäologisches Museum, das der indianischen Kultur von Chiapas gewidmet ist, sondern genoss darüber hinaus auch einen hervorragenden Ruf als einfühlsame Porträtistin der Lakandonen. Tgl. 11.30 und 16.30 Uhr | Guerrero 33/Calzada Frans Blom | www.nabolom.org

Plaza 31 de Marzo

Um den Zócalo der Stadt gruppieren sich einige schöne koloniale Gebäude, das Rathaus (Palacio Municipal) mit Touristeninformation sowie die Kathedrale. Das Haus des Stadtgründers Diego de Mazariegos aus dem 16. Jh. (Ecke Avenida Insurgentes) beherbergt heute ein Hotel. Die ebenfalls aus dem 16. Jh. stammende Kathedrale Nuestra Señora de la Asunción besitzt einige wertvolle Barockaltäre, reiche Holzschnitzarbeiten sowie Gemälde von Correa und Cabrera.

Santo-Domingo-Kirche

Die kunsthistorisch bedeutsamste Kirche der Stadt (Mitte des 16. Jhs.) beeindruckt bereits von außen durch ihre kompakte, wuchtige Fassade im mexikanischen Barock mit einem Habsburger Doppeladler. Vergoldete Altäre im Inneren. General Utrilla

Region: Mérida

Casa de Montejo

Für einige ist die 1549 erbaute Residenz (heute eine Bank) das schönste koloniale Gebäude Mexikos. Beachten Sie die platereske Fassade mit dem Wappen der Montejos und die sonnigen Innenhöfe. Mo-Fr 9-17, Sa 9-12 Uhr | Südseite des Zócalo

Catedral San Ildefonso

Die ab 1561 aus den Steinen einer an dieser Stelle befindlichen Mayapyramide erbaute Barockkirche ist eine der ältesten Mexikos. Interessant ist die Holzskulptur „Cristo de las Ampollas“ (Christus der Brandblasen) in der Kapelle. Ostseite des Zócalo

Museo de Antropología

Das Museum beherbergt Exponate zur Kultur der Maya und anderer präkolumbischer Völker. Wertvoll sind vor allem die aus dem Heiligen Cenote in Chichén Itzá geborgenen Opfergaben. Di-Sa 9-20, So 8-14 Uhr | Paseo Montejo/Calle 43

Museo de Arte Popular

Das kleine Volkskunstmuseum bietet einen recht umfassenden Einblick in yucatekische Trachten und Kunstgewerbe. Wer an den typischen Produkten Méridas interessiert ist, kann sich hier umfassend über die Herstellungstechniken informieren. Di-Sa 9-20, So 9-14 Uhr | Calle 59 Nr. 441/Calle 50

Palacio del Gobierno

Im Festsaal des Regierungspalasts befinden sich mehrere großartige Malereien von Fernando Castro Pacheco. Auf dem Balkon treffen sich die Fotografen, um von hier aus einen Schnappschuss von Kathedrale und Zócalo zu ergattern. Tgl. 8-20 Uhr | Nordseite des Zócalo

Region: Guadalajara

Degollado-Theater

In dem klassizistischen Gebäude, dessen goldüberladenes Inneres mit funkelnden Kristalllüstern erhellt wird, werden Opern, Operetten und Konzerte sowie (sonntags vormittags) Aufführungen des „Grupo Folklórico“ geboten. Mo-Sa 10-13 Uhr | Belén/Degollado

Instituto Cultural Cabañas

Im wunderschönen Ambiente des ehemaligen Waisenhauses aus dem Jahr 1805 mit 23 Innenhöfen sind heute die Werke von José Clemente Orozco, dem großen mexikanischen Maler und Muralisten, ausgestellt. Höhepunkt der Sammlung ist das weltbekannte Bild „Mensch in Flammen“. Di-So 10-18 Uhr | Hospicio 8 | am Ende der Plaza Tapatía, zwischen República und Allende

Kathedrale

Das Zentrum der Stadt beherrscht die Kathedrale aus dem 16. Jh. Als die Zwillingstürme der Kirche bei einem Erdbeben Anfang des 20. Jhs. zerstört wurden, erneuerte man diese in byzantinischem Stil. Tgl. 8-20 Uhr | Alcalde/Hidalgo

Museo Regional

In einem Gebäude des 18. Jhs. sind in zahlreichen durch Patios miteinander verbundenen Räumen Exponate zur präkolumbischen Geschichte sowie zur spanischen Kolonialzeit ausgestellt. Di-So 10-18 Uhr | Hidalgo/Liceo 60 (an der Plaza de la Liberación)

Palacio de Gobierno

Das Gebäude von 1643 kann sich zahlreicher historischer Ereignisse rühmen. So gelang es dem mexikanischen Präsidenten Benito Juárez, sich vor den französischen Truppen hierher zu flüchten. Im Treppenaufgang des barocken Palastes befindet sich ein mural (großformatiges Wandgemälde) von Orozco, in dem er dem mutigen Kampf des Paters Hidalgo für die mexikanische Revolution ein Denkmal setzte. Mo-Fr 9-15 und 16-19, Sa/So 10-12.30 Uhr | Morelos/Pino Suárez (Plaza de Armas)

Plazas

Die Kathedrale wird umgeben von vier wunderschönen plazas. Auf der Seite des Portals liegt die Plaza de los Laureles, der Platz der Indischen Lorbeerbäume. Zwischen Kathedrale und Palacio de Gobierno liegt die Plaza de Armas mit einer viktorianischen Rundbühne. Auf der anderen Seite der Kirche stößt man auf die Rotonda de los Hombres Ilustres, eine gepflegte Grünanlage mit lebensgroßen Bronzestatuen von Männern, die sich um die Stadt verdient gemacht haben. Schließlich liegt hinter der Kathedrale die Plaza de la Liberación mit kolonialen Brunnen und einem Standbild von Hidalgo.

Region: Guanajuato

Alhóndiga de Granaditas

„Mexikos Bastille“ genannt: ein festungsartiger Getreidespeicher von enormer Größe, in dem während des Unabhängigkeitskampfes eine bedeutende Schlacht tobte. José Martínez, einem jungen indianischen Minenarbeiter, verdanken die Aufständischen ihren Sieg. Er setzte ein Tor der Alhóndiga, in die sich die royalistische Armee zurückgezogen hatte, in Brand und ermöglichte so den Rebellen den Zugang. Es war nur ein vorläufiger Sieg für Pater Hidalgo, denn später nahmen die Spanier die Anführer gefangen und exekutierten sie. Ihre Köpfe wurden zehn Jahre lang an den vier Ecken der Alhóndiga zur Schau gestellt. Heute ist das Bauwerk eine Gedenkstätte und beherbergt auch ein Regionalmuseum mit Dokumenten zum Unabhängigkeitskampf und zur Silbergewinnung. Di bis Sa 10-14 und 16-18, So 10-12 Uhr | 28 de Septiembre/Mendizabal

Jardín de la Unión

Unter den Arkaden, Markisen und Lorbeerbäumen des zentralen Platzes spielt sich das öffentliche Leben ab. Bis tief in die Nacht wird in den umliegenden Restaurants getafelt.

Museo Casa Diego Rivera

Pilgerort für Kunstinteressierte: Das Geburtshaus des großen Malers, ein Stadthaus im typischen Guanajuatostil, ist öffentlich zugänglich. Und als Dreingabe sind knapp Hundert seiner Werke ausgestellt. Di-Sa 10-19, So 10-15 Uhr | Positos 47

Museo Iconográfico de Quijote

In Guanajuato lebt der spanische Dichter Miguel de Cervantes weiter. Die Stadt begeht jedes Jahr im Oktober das Cervantes-Festival mit Theateraufführungen sowie Jazz und klassischer Musik. Das Museum, ein vornehm restaurierten Kolonialgebäude, zeigt Bilder und kostbare Erstausgaben von Don Quijote. Die Exponate aus drei Jahrhunderten sind eine Schenkung des 1941 nach Mexiko emigrierten Spaniers Eulalio Ferrer. Di-Sa 10-18.30, So 10-15 Uhr | Manuel Doblado 1 | www.guanajuato.gob.mx/museo

Museo de las Momias

Durch Glasscheiben starren 119 Mumien den Betrachter an: aufrecht stehend, in Gruppen versammelt oder im Glaskasten liegend und zum Teil noch mit Stofffetzen bekleidet. Die meisten stammen aus der Zeit der Wende zum 20. Jh. Vermutlich sind es die mineralreiche Erde und die trockene Luft Guanajuatos, die für eine schnelle Mumifizierung der Leichen sorgten. Tgl. 9-18 Uhr | Cementerio Municipal, Explanada del Panteón | Tepetapa (nordwestlich des Zentrums)

El Pípila

Einen Panoramablick auf die Stadt hat man von dem gewaltigen, rosafarbenen Denkmal, das die Stadtoberen für José Martínez, genannt El Pípila, errichten ließen. Am besten, man lässt sich nachmittags (gutes Fotografenlicht) mit dem Taxi hinauffahren, genießt die Aussicht und wandert anschließend über den Fußweg hinab in die Stadt. Carretera Panorámica | südöstlich der Stadt

Teatro Benito Juárez

Das pompöse, 1903 eröffnete Theater muss man gesehen haben: Dorische Säulen tragen das Dach, von dem huldvoll die neun Musen blicken. Drinnen herrschen Gold, Stuck und Plüsch. Di-So 9-14 und 17-19 Uhr | Sopeña (Südseite des Jardín de la Unión)

Universidad

Über eine lange Treppe erreicht man das auffällige Universitätsgebäude. Es wurde erst 1955 an der Stelle eines Jesuitenkollegs in maurisch inspiriertem Stil erbaut und bietet einen schönen Blick über die Altstadt. Nebenan liegt die Compañía-Kirche (1765). Positos

Region: Morelia

Acueducto Colonial

Vom Vorzeigepark der Stadt, dem üppig angelegten Bosque Cuauhtémoc, verläuft über 1,5 km der historische Aquädukt (1785 erbaut). Einst lieferte er den Bewohnern das Wasser aus den Bergen. Seine 230 bis zu 9 m hohen Bögen aus rosa schimmerndem Sandstein werden nach Sonnenuntergang angestrahlt.

Casa de la Cultura

1619 als Karmeliterkloster erbaut, gehört das Bauwerk zu den ältesten und beeindruckendsten der Stadt und ist heute Zentrum kunstinteressierter Studenten. Gemäldegalerie, Kunst- und Maskenausstellungen. Di-So 10-20 Uhr | Avenida Madero Oriente

Casa Natal de José María Morelos

Im Geburtshaus des Freiheitskämpfers werden zahlreiche Erinnerungsstücke und historische Dokumente aufbewahrt. Tgl. 9-20 Uhr | Corregidora 113/Avenida García Obeso

Catedral

Ihre barocke Fassade erhielt die 1640 errichtete Kathedrale erst im 18. Jh., im Inneren gilt sie als ein Musterbeispiel des mexikanischen Churriguerastils. Besonders prächtig sind die großen Türen. Zwischen Plaza de los Mártires und Plaza de Armas

Museo de Arte Colonial

Koloniale Möbel und mexikanische Kolonialkunst des 16.-18. Jhs. in einem alten Herrenhaus, dazu eine Ausstellung antiker Kreuze sowie Skulpturen aus dem für Morelia typischen rötlichen Stein. Mo-Fr 10-14 und 17-20, Sa/So 10-14 und 16.30 bis 19 Uhr | Benito Juárez 240

Museo del Estado

Interessante Ausstellungen zur indianisch geprägten Kultur Michoacáns. Mo-Fr 9-14 und 16-20, Sa/So 9-14 und 16-19 Uhr | Guillermo Prieto 176

Museo Regional Michoacano

Das überreich dekorierte Herrenhaus (18. Jh.) beherbergt ein Museum zur Geschichte des Bundesstaates mit präkolumbischen Exponaten sowie eine Kunstgalerie mit Kolonialmöbeln. Di-Sa 9-19, So 9-14 Uhr | Allende 305/Avenida Abasolo

Palacio del Gobierno

Der 1732 erbaute Palast mit einer auf den ersten Blick verwirrenden Anordnung von Treppenaufgängen, Patios und Arkaden ist geschmückt mit zahlreichen murales des mexikanischen Künstlers Alfredo Zalce. Mo-Sa 8-19 Uhr | Avenida Madero Oriente

Plaza de los Mártires

Der Hauptplatz der Stadt, umstanden von kolonialen Palästen, Arkadengängen und Lorbeerbäumen, sprüht vor Leben. Von hier erkundet man zu Fuß die Stadt; die Straßen gehen im Schachbrettmuster in alle Himmelsrichtungen ab. Die in Ostwestrichtung verlaufende Avenida Madero ist die Lebensader der Altstadt. Nahezu alle Sehenswürdigkeiten liegen ganz in ihrer Nähe.

Region: Puebla

Casa del Alfeñique

Bereits das Äußere ist sehenswert. „Mandelkuchenhaus“ nennen es die Einwohner, weil es ganz mit rotbraunen Kacheln verziert ist. Prächtige Stuckornamente umgeben die Fenster und Türen. Das Haus beherbergt das Museo Regional, u.a. mit regionalen Trachten. Di-So 10-17 Uhr | Avenida 4 Oriente 418/Calle 6 Norte

Casa de la Cultura

Das ehemals bischöfliche Palais beherbergt heute ein Kulturzentrum und die Biblioteca Palafoxiana, die älteste ganz Lateinamerikas. Mit mehr als 50000 Bänden, alten Globen und Landkarten, antiken Marmorfußböden und geschnitzten Regalen aus Edelholz. Di-So 10-17 Uhr | Avenida 5 Oriente 5 | zwischen 16 de Septiembre und 2 Sur

Casa de Muñecas

Das „Puppenhaus“ ist eines der auffälligsten Häuser der Stadt. Der für Puebla typische Zuckerbäckerstil fand hier seine höchste Vollendung. Calle 2 Norte/Avenida Camacho (Nähe Zócalo)

Catedral

Die Schatzkammer der Stadt ist eine der kunsthistorisch bedeutendsten Kirchen des Landes. Im Inneren viel Marmor und Onyx sowie mit Blattgold verzierte Altäre. Südseite des Zócalo

Convento de Santa Mónica

Dutzende Ausstellungsräume dokumentieren das heimliche Leben der Augustinerinnen. Trotz Säkularisierung und Verbot im 19. Jh. betrieben die Nonnen die Klosteranlage bis in die Dreißigerjahre des 20. Jhs. Di-So 10-16 Uhr | Avenida 18 Poniente/Calle 5 de Mayo

Museo Bello

Ausstellung antiker Talavera-Kacheln aus vier Jahrhunderten in einem Haus, das auch eine Kunstgalerie beherbergt. Di-So 10-17 Uhr | Calle 3 Sur/Avenida 3 Poniente

Santo-Domingo-Kirche

In der Stadt der Kacheln wurden auch die Kirchen dementsprechend ausgestattet. Das Innere des 1569 errichteten Bauwerks ist mit blauen und gelben Mosaikkacheln verziert. 5 de Mayo/Avenida 6 Oriente