Reisetipps Los Angeles

Sehenswertes Los Angeles Wolkenkratzer, Strände und Kultur

In Los Angeles finden Sie die ganze Vielfalt der Welt auf engstem Raum

Am besten erkundet man die Stadt mit dem Auto. Entlang der endlosen Boulevards und Freeways erschließen sich zuerst die berühmten Klischees: Millionärsvillen wechseln sich ab mit Mega-Malls und Gettos, den ewig blauen Himmel verdeckt nichts außer ein paar Palmen und riesigen Plakatwänden, die den neuesten Hollywood-Kassenschlager ankündigen.

Es lohnt sich definitiv, neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch die weniger berühmten Ecken dieser Stadt anzusteuern. Am besten fängt man dabei in Downtown an, der quirligen Keimzelle dieser Megastadt. Eine Erkundungstour durch Downtown ist wie eine Reise durch Europa, Südamerika und Asien, dessen Immigranten hier eine neue Welt aufgebaut haben. Steigen sie in den DASH (Minibus), der Sie von einer Sehenswürdigkeit oder von einem Shoppingparadies zum nächsten bringt.

Wer sich noch nicht sofort mit dem Auto auf die Freeways wagen mag, kann auf dem Sunset Boulevard, der bei Pueblo de Los Angeles anfängt und 37 km westlich in Pacific Palisades am Meer endet, einmal quer durch die Stadt cruisen. Der „Boulevard der Träume“, wie Sunset auch genannt wird, windet sich durch die unterschiedlichsten Stadtteile von Los Angeles und vermittelt einen Endruck der sozialen und landschaftlichen Vielfalt. Interessante Berührungspunkte sind Hollywood, West Hollywood, Beverly Hills, Westwood und Brentwood. Die Fahrt ist ein erstes Schnuppervergnügen, das neugierig darauf macht, jedes Stadtviertel ausgiebiger zu erkunden.

Spätestens seit der Eröffnung des Getty Centers 1997 hoch oben in den Santa Monica Mountains kommt man auch zum Museumsbesuch nach Los Angeles. Mit über 300 Museen, die überwiegend von privaten Spenden am Leben erhalten werden, kann man sich hier an Kunst sattsehen. Klassisches ist ebenso vertreten wie Völkerkundliches und Zeitgenössisches. L.A.s Museen sind gefüllt mit den Privatkollektionen wohlhabender Sammler, die ihre Schätze verleihen, verschenken und vererben. Jüngstes Beispiel ist die Erweiterung des Los Angeles County Museum of Art (LACMA), in dessen Broad Museum Künstler aus der zweiten Hälfte des 20. Jhs. aus der Sammlung von Gönner Eli Broad ausgestellt werden. Quellen des Wissens sind Museen wie das National History Museum mit seinen Dinosauriern oder das California Science Center, in dem interaktiv biologische und physikalische Wunder erkundet werden können. Über die ganze Stadt verstreut gibt es namhafte Galerien, die weltbekannte Künstler und die neue Avantgarde vertreten. Informationen zu aktuellen Ausstellungen finden Sie unter www.artscenecal.com.

Abgesehen von der Hochkultur, der Malerei und vorzüglichen Opernaufführungen und Konzerten ist L.A. natürlich als Film- und Unterhaltungshauptstadt der Welt bekannt. In der Tat hat man bei einem Besuch die Chance, eines seiner Leinwandidole in Fleisch und Blut zu erblicken. Dieses ist die Stadt, in der Will Smith, Paris Hilton, Madonna & Co. nicht nur arbeiten, sondern auch leben. Und manchmal sieht man sie auch auf der Straße, z.B. beim Shopping auf dem Robertson Boulevard.

Bradbury Building

Der arbeitslose Designer George H. Wyman, der nie zuvor ein Haus gebaut hatte, nahm den Bauauftrag an, nachdem sein toter Bruder es ihm bei einer Séance befohlen hatte. Anregung fand er in Edward Bellamys Novelle „Looking Backward“ von 1887, die als Utopie die Zivilisation im Jahr 2000 beschreibt. Leider starb Wyman, bevor das Haus 1893 fertig wurde. Das Innere ist ein Kunstwerk aus Marmor, Eisen, Holz und Glas. In vielen Filmen, u.a. in „Blade Runner“ und „Chinatown“, diente das Haus als Kulisse. So geschl. | 304 S. Broadway/W. Third St.

California Plaza

Wasserfälle und Amphitheater auf dem Watercourt, wo im Sommer Openairkonzerte stattfinden. In den Grünanlagen zwischen den Glas- und Betonriesen stehen Skulpturen, das Wasser aus den Brunnen hat einen kühlenden Effekt. Hier wurde der Film „Batman Forever“ gedreht. California Plaza 350 S. Grand Ave., zw. W. 4th/W. 3rd St.

Caltrans District 7 Headquarters

Das spektakuläre Gebäude hat $ 190 Mio. gekostet und den Architekten Thom Mayne zum Superstar gemacht. „Wetterfühlige“ Architektur, die der Umwelt gut tut: An der Fassade angebrachte Panele aus Metall rotieren mit dem Himmel, lassen das Licht hinein, aber die Hitze draußen. Bei Sonnenschein erscheint das Gebäude fensterlos, bei Wolken wird der Bau transparent. Durch die viergeschossige Lobby ziehen sich ewig lange Neonröhren, die an die Streifen von Autolichtern auf den Freeways erinnern - perfekt für die Zentrale der Transportation Agency, die hier 2004 ihren neuen Sitz einnahm. 100 S. Main St./W. 1st St.

Cathedral of our Lady of the Angels

2002 wurde Downtown die drittgrößte Kathedrale der Welt eröffnet. Der betont schlichte Bau des spanischen Architekten José Rafael Moneo fasst bis zu 3000 Besucher, und nochmal 6000 finden draußen auf dem Kirchhof Platz. Es gibt ein Mausoleum und eine Gruft, die zusammen über 6000 Dahingeschiedene aufnehmen können. Das Relief auf den fast 10 m hohen Bronzetüren - entworfen von dem in L.A. lebenden Bildhauer Robert Graham - symbolisiert vierzig Kulturen, u.a. die der Ureinwohner von L.A. Freies Orgelkonzert jeden Mi 12.45-13.15 Uhr, Öffnungszeiten tgl. 6.30-18 Uhr | 555 W. Temple St. | zw. Grand Ave./Hill St. | www.olacathedral.org

Chinatown

Das erste Chinatown in Amerika entstand hier in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. und beherbergte damals fast ausschließlich chinesische Arbeiter, die zum Eisenbahnbau gekommen waren. Um 1900 lebten Tausende in dem Getto mit Opiumhöhlen, Prostitution und Glücksspielen, Geschäften, Restaurants und Theatern. In den 1930ern musste das Viertel dem Bau der Grand Central Station weichen. Heute leben die meisten Chinesen in den Vororten, Chinatown hat nur noch ca. 9600 Einwohner und liegt etwas nordwestlich von seinem Ursprungsort. Es gibt einige sehr gute Restaurants und kleine Läden, in denen man Ginseng, getrocknete Haifischflossen, grünen Tee, Brokatslipper, Kimonos, Fächer und Spielzeug kaufen kann. Touren Sa/So | $ 18 | Treffpunkt Big China Seafood Restaurant | 911 N Broadway/College St. | Reservierung Tel. 1/323-721-0774 | www.chinatowncenter.com

City Hall

Das Wahrzeichen der Stadt - und Arbeitsplatz von Superman in der Fernsehserie aus den 1950ern - wurde Ende 1920 fertiggestellt. Das 27 Stockwerke hohe Art-déco-Schmuckstück mit dem pyramidenartigen Dach auf der Turmspitze war bis 1957 das einzige Gebäude, das das Höhenlimit von 13 Stockwerken überschritt, und bis 1959 das höchste Gebäude in Downtown. Vom Observation Deck hat man einen wundervollen Blick auf den 24 km entfernten Mount Wilson. 200 N. Spring St. | zw. West 1st/W. Temple St.

El Pueblo de Los Angeles

Der „Geburtsort“ von L.A. beherbergt einige der ältesten erhaltenen Häuser, z.B. Avila Adobe von 1818. Das aus ungebrannten Lehmziegeln bestehende Gebäude (E10 Olvera St. | südwestl. von E. Macy St.) ist eingerichtet wie ein Ranchhaus des 19. Jhs. | (tgl. 10-17 Uhr). Auf der Olvera Street (zwischen Main und Alameda St.) reihen sich Stände mit mexikanischen Souvenirs und Kunsthandwerk aus Silber, Leder und Ton sowie süßen Leckereien.

First Interstate World Center

Das höchste Gebäude westlich vom Mississippi wurde 1990 von Henry N. Cobb entworfen. Der etwas über 309 m hohe Wolkenkratzer, der wie eine römische Säule in den Himmel ragt, hat 73 Stockwerke. Hier haben viele Anwälte ihre eleganten Büros. In dem Film „Independence Day“ wurde der Wolkenkratzer völlig zerstört, in der Realität steht er jedoch unversehrt an Ort und Stelle. 633 W. Fifth St. | zw. S. Grand Ave./Hope St., gegenüber der Central Library

Grand Central Market

Der größte Markt der Stadt bietet seit 1917 exotische Waren an. An den Essensständen findet man zwischen Tacos und Grillhähnchen auch Lammköpfe und Bullenhoden. Mo-Sa 9 bis 18, So 10-17 Uhr | 317 S. Broadway | zw. 4th/3rd St.

Little Tokyo

Ein kleines Stück Japan mitten im amerikanischen Westen. Nach dem verheerenden Erdbeben in San Francisco 1906 siedelten sich viele Japaner in Los Angeles an, wo heute die größte japanische Übersee-Gemeinde lebt. Im Shopping-Zentrum Japanese Village Plaza gibt's einen exotischen Supermarkt, Kuriositäten und Kunstimporte sowie kleine und preiswerte Restaurants mit authentischen japanischen Gerichten wie Sushi, Reisnudeln und Shabu Shabu (zwischen E. 1st St. und 2nd St./Ecke Central Ave.). Das Japanese American Museum (369 E. 1st St./Central Ave. | www.janm.org) widmet sich einem dunklen Kapitel in der US-Geschichte: Während des Zweiten Weltkriegs wurden über 100000 Amerikaner japanischer Abstammung wegen ihrer Herkunft aus dem Feindesland in Lagern interniert. Besucher können auch Origami (die Kunst des Papierfaltens) lernen und japanische Kunst anschauen. Entlang 1st und 2nd St., zwischen S. Los Angeles St. und S. Central Ave.

Los Angeles Central Public Library

Der 1930 von Carleton Winslow Sen. und Bertram Goodhue erbaute Beaux-Arts-Komplex mit byzantinischen, ägyptischen und romanischen Einflüssen ist eine echte Augenweide. Nach einem Brandanschlag, dem 1986 zwanzig Prozent der Bücher zum Opfer fielen, wurde das Gebäude restauriert und 1993 neu eröffnet. Heute ist es die drittgrößte Bibliothek Amerikas. Im ersten Stock lohnt sich der Blick auf die Wandmalereien, die Kaliforniens Geschichte erzählen. Hier kann man auch kostenlos ins Internet und seine E-Mails abfragen. 630 West 5th St. | zw. Flower/Grand St. | www.lapl.org

Museum of Contemporary Art (MOCA)/Geffen Contemporary

1979 befanden die Stadtväter, dass Los Angeles ein Museum für zeitgenössische Kunst bräuchte. Während der Bauarbeiten zum MOCA wurden in einem alten Lagerhaus in Little Tokyo, das der Architekt Frank O. Gehry aufgemöbelt hatte, die ersten Ausstellungen gezeigt. Nach der Eröffnung des MOCA 1995 behielt man die Lagerhallen bei. Die Dependance erhielt den Namen Geffen Contemporary, nachdem der Entertainmentmogul und Kunstsammler David Geffen $ 5 Mio. gespendet hatte. Das Haupthaus, eine rote Steinpyramide des Architekten Arata Isozaki, bietet Avantgarde, Conceptional und Minimalist Art. Die Kollektionen setzen sich zusammen aus den besten Stücken des abstrakten Expressionismus und der Pop Art von 1940 bis heute - zu sehen sind u.a. Robert Rauschenberg, Jasper Johns, Mark Rothko und Franz Kline. Do-Mo 11-17 Uhr, $ 8 (für beide Museen), Do abends (17-20 Uhr) Eintritt frei | 250 S. Grand Ave. | Bunker Hill; Geffen Contemporary: 152 N. Central Ave./First St. | Tel. 1/213-6266222 | www.moca.org

Museum of Neon Art

In der Dunkelheit blitzt und flimmert es. Elektrische Kunst und Stadtgeschichte. Die schrille Sammlung von Neonschildern ist das weltweit einzige Museum seiner Art. Von Juni bis Oktober werden jeden Samstagabend die sogenannten Neon Cruises veranstaltet - dreistündige Touren im Doppeldeckerbus durch Downtown und Hollywood entlang alter und neuer Neonschilder. Do-Sa 12-19, So 12-17 Uhr | Eintritt $7 | 136 W., 4th St. | zwischen Spring und Main St. | www.neonmona.org

Union Station

Architektonisches Schmuckstück im Missionsstil und Zeuge des Glamours alter Zeiten, in denen Hollywoodstars wie Marlene Dietrich noch mit dem Zug reisten. Der 1939 erbaute Bahnhof, ausgelegt mit Marmorböden und überzogen von kathedralenartigen Decken, wurde von den Architekten John und Donald Parkinson entworfen. Heute fahren hier die Amtrak-Fernzüge und Nahverkehrszüge des Metro-Rail- und Metrolink-Systems ab. Gleich dahinter liegt das Gateway Transit Center (Cesar E. Chavez Ave./Vignes St.), der Hauptsitz der Metropolitan Transportation Authority. Interessant sind die Wandmalereien zur Entwicklung von Los Angeles vom späten 19. Jh. bis in die Gegenwart. 800 N. Alameda St. | zwischen E. Macy St. und Santa Ana Freeway

Walt Disney Concert Hall

Das Zuhause der Los Angeles Philharmonic. Ein $-50-Mio.-Geschenk der verstorbenen Lillian Disney (Walt Disneys Ehefrau) gab den Anstoß für die insgesamt $ 274 Mio. teure Ergänzung zum Music Center, die im Oktober 2003 eingeweiht wurde. Die Harmonie von Form, Ästethik und Akustik war eine Herausforderung für den Architekten Frank O. Gehry: Hier gibt es keine einzige gerade Wand. Das Gebäude gleicht einer Ansammlung von geblähten Segeln aus glänzendem Edelstahl, die Himmel und Wetter reflektieren. Die 2265 Sitze fassende Halle ist nicht nur einmalig in der Gestaltung, sie hat auch eine tolle Akustik. 135 North Grand Ave/First St. | www.disneyhall.com

Westin Bonaventure Hotel

Einen schönen und kostenlosen Blick über Downtown hat man vom gläsernen Fahrstuhl des Hotels, das von John Portman entworfen und 1976 gebaut wurde. Der Fahrstuhl saust außen am Gebäude in atemberaubender Fahrt 35 Stockwerke rauf und runter. Oben angekommen, sollte man das Restaurant Top of Five besuchen, das sich langsam dreht, und bei einem der tollen Cocktails den Blick über die Stadt genießen. 404 South Figueroa St. | zw. 4th/5th St.

Capitol Records Tower

Der runde, zwölfstöckige Turm von 1956 ist ein Wahrzeichen von Hollywood. Er sieht aus wie ein Stapel alter Vinylschallplatten. Das Blinklicht auf dem Dach morst „Hollywood“. 1750 N. Vine St./Yucca St., zw. Franklin Ave./Hollywood Blvd.

El Capitan Theatre

Gegenüber vom Kodak Theatre funkeln Tausende von Lampen an der Fassade des 1926 im spanischen Kolonialstil errichteten Prachtbaus. Heute ist das einstige Theater, das noch immer eine Aura von altem Hollywood-Glamour besitzt, ein Kino, in dem das Disney-Studio seine Filme zeigt. 6838 Hollywood Blvd.

Ennis Brown House

Quadratisch, eckig, trotzig wie ein Mayatempel sitzt das Frank-Lloyd-Wright-Haus seit 1924 hoch oben in den Hügeln von Los Felíz. Nach dem letzten Erdbeben 1994 mussten 3500 neue Blöcke nachgefertigt werden, das Stück zu $ 250. Bemerkenswert sind die auch von Wright entworfenen blauen Glasfenster. Besichtigung Di, Do, Sa 11, 13, 15 Uhr | 20 $ | 2655 Glendower Ave. | zw. Bryn Mawr Rd./N. Catalina St. | Los Feliz | Tel. 1/323-660-0607 | www.ennisbrownhouse.org

Fahey/Klein Gallery

Zeitgenössische und vintage-Fotografie des 19./20. Jhs. Hier hängen Werke der besten Fotografen der Welt wie Irving Penn, Herb Ritts, Horst, Allen Ginsberg, Alfred Stieglitz, Man Ray u.a. Außerdem wechselnde Ausstellungen. Di-So, 10-18 Uhr | 148 N. La Brea | zw. 1st St./Beverly Blvd. | Los Angeles | www.faheykleingallery.com

Grauman's Chinese Theatre

Der chinesische Phantasiebau mit Pagoden und Tempeln von Filmimpresario Sidney Grauman erlebte seit der Fertigstellung 1927 viele Premieren. Auf dem Vorplatz sind Hand- und Fußabdrücke von Stars, z.B. Humphrey Bogart und Marilyn Monroe, einzementiert. 6925 Hollywood Blvd. | zw. Orchid Ave./N. Orange Dr. | www.manntheatres.com

Griffith Park

Der größte Stadtpark der Nation (fünfmal so groß wie New Yorks Central Park) ist ein Geschenk des Millionärs Griffith J. Griffith. 30 Jahre lang war das Gelände teilweise Müllhalde. Seit 1896 hat sich die Landschaft durch Feuer, Trockenheit und Überflutungen immer wieder verändert. Es gibt 90 km Wander- und Radwege. Einer der schönsten ist der Ferndell Trail, der an heißen Tagen Kühle spendet. Den Namen hat er von den 140 Farnarten, die hier gedeihen. Nicht selten sieht man Rehe und Hirsche. Wer mag, setzt sich aufs Pferd; es gibt mehrere Ställe im Park. Ein besonderes Erlebnis sind die nächtlichen Moonlight Rides von der Sunset Ranch (Tel. 1/323-469-5450), auf denen man Kojoten hört und wo das Knacken im Gebüsch die Phantasie auf Hochtouren bringt. In der südöstlichen Ecke neben dem Los-Felíz-Eingang ist das Kinderparadies mit Ponyreiten und Karussells. Sportfans können sich auf 24 Tennis- und vier Golfplätzen, mehreren Fußballfeldern und im riesigen Swimmingpool austoben. Im Greek Theatre finden im Sommer Openairkonzerte statt. Außerdem befinden sich hier das Observatorium und Planetarium, das Autry Museum of Western Heritage und der Los Angeles Park Zoo. Der Park ist umgeben von drei Freeways: Golden State (I-5), Ventura (I-134) und Hollywood (I-101). Es gibt mehrere Eingänge, am besten ist 4730 Crystal Springs Drive vom I-5 Fwy., wo die Rangerstation Karten und Informationen bereithält.

Hollywood forever-Cemetery

Zwischen den Gräbern alter Hollywood-Glamour, modernstes Hightech, Traditionen aus aller Welt und eine junge Partyszene. Die berühmtesten Toten auf diesem eleganten Friedhof sind Rudolph Valentino und Jane Mansfield. Dazwischen liegen auch Normalsterbliche, Einwanderer aus der Ukraine, Deutschland oder Mexiko. An Wochenenden ehren Mexikaner ihre Verstorbenen traditionsgemäß mit Picknick auf den Gräbern und Tequilaschnaps. An den Lifestories Kiosks, die über das Gelände verteilt sind, kann man die liebevoll zusammengetragenen Lebensgeschichten der hier begrabenen Menschen - ob berühmt oder nicht - am Computerbildschirm anschauen. Die jüngst Verstorbenen teilen ihre Lebensweisheiten in Video-Interviews mit der Nachwelt. Im Sommer tummelt sich an jedem Samstag und Sonntag das Partyvolk. DJ's legen Technobeats auf, zwischen den Gräbern wird getanzt, und auf die Mauern des Mausoleums werden Hollywood-Filmklassiker projeziert. Decke, Snacks und eine Flasche Wein (Alkohol ist hier nicht verboten, weil es sich um Privatgelände handelt) garantieren ein tolles Erlebnis. 6000 Santa Monica Blvd./Beachwood Dr. | www.hollywoodforever.com | Info zu Filmvorführungen und DJ's: www.cinespia.org

Hollywood Sign

Das berühmte Markenzeichen Hollywoods mit seinen 15 m hohen Buchstaben steht hoch oben über dem Beachwood Drive. Als es 1923 errichtet wurde, um den Immobilienhandel in den Hills zu fördern, hieß es noch Hollywoodland, 1949 wurde das „land“ abmontiert. Den besten Blick hat man von der Ecke Sunset Blvd./Bronson Ave. Man kann vom Griffith Park aus auch zum Zeichen hinaufklettern. Der Spaziergang (8 km hin und zurück) lohnt sich auch wegen der tollen Aussicht auf die Stadt. Den Bronson Canyon Park-Eingang nehmen und bis zum Ende des Canyon Drive fahren (der letzte Parkplatz links ist kostenfrei). Gehen Sie auf dem Brush Canyon Drive steil bergauf und folgen sie dann der kurvigen Straße links, bis Sie über dem Hollywood-Zeichen stehen. Zurück geht's auf demselben Weg.

Hollywood & Vine Metro Station

Der einst berühmtesten Kreuzung der Welt, wo die Stars in den Anfängen Hollywoods flanierten, wurde mit dieser U-Bahn-Station ein Denkmal gesetzt. Alte Filmspulen dekorieren die Decke, ausgestellt sind u.a. zwei Filmprojektoren aus den 1930er-Jahren. Der Fußboden sieht aus wie die yellow brick road aus „Der Zauberer von Oz“. Hollywood Blvd./Vine St.

Kodak Theatre

Das Kodak Theatre, neues Zuhause der Oscar-Verleihung, ist seit Ende 2001 das Kronjuwel des Hollywood und Highland Entertainment Complex mitten im historischen Herzen von Hollywood. Der $ 94 Mio. teure Bau der New Yorker Rockwell Group bietet state-of-the-art-Technologie, die Theater- und Ballettaufführungen, Shows, Musicals und Konzerte zu einem einmaligen Genuss für Augen und Ohren macht. Die Bestuhlung kann je nach Anlass von 2200 auf 3500 Plätze erweitert werden. Funkelnde Glasperlen und Kronleuchter glittern: Man weiß, dass man in Hollywood ist. Tgl. Touren | $ 15 | 6801 Hollywood Blvd./Highland | Tel. 1/323-308-6300 | www.Kodaktheatre.com

Melrose Avenue

Eine der verrücktesten Einkaufsstraßen der Stadt: Hier sieht man, was morgen in ist. Hip-Restaurants, Cutting-Edge-Friseure, Boutiquen mit fluoreszierenden Kondomen, Räucherstäbchen, Plastikstiefeln und Stretchkleidern sowie Secondhandläden. Zw. Fairfax/La Brea Ave.

Mulholland Drive

Er bildet die über 35 km lange Grenze zwischen L.A. und dem San Fernando Valley. Der Drive windet sich vom Cahuenga Pass in Hollywood bis zum Leo Carrillo State Beach am Pazifik und bietet viele wunderschöne Aussichtspunkte auf das Valley, die Stadt und die teuren Häuser von Stars wie z.B. Kevin Costner. Die Eröffnung 1924 wurde mit Rodeo und Karneval auf der Vine Street zelebriert. Den Namen stammt von dem Iren William Mulholland, der den ersten Aquädukt für die Stadt entwickelte.

Walk of Fame

1960 dachte sich die Hollywood Chamber of Commerce die größte PR-Aktion seit der Errichtung des Hollywood-Zeichens aus und begann entlang von Hollywood Boulevard und Vine Street die Namen berühmter Entertainer in pinkfarbenem Terrazzo zu verewigen. Neben Hollywoodstars findet man auch Musiker und Comic-Figuren wie Bugs Bunny und Kermit den Frosch. Viermal wurden Sterne schon gestohlen. Im Jahr 2005 filmten Überwachungskameras Unbekannte im Dunkel der Nacht, die Gregory Pecks Stern aus dem Bürgersteig sägten. Die Plakette wurde im Folgejahr ersetzt, die Diebe nicht gefasst. Ein nach Namen sortiertes Verzeichnis der Sterne mit Standortangaben findet man unter www.hollywoodchamber.net/icons/. Ein- bis zweimal im Monat werden neue Sterne enthüllt. Bei den Zeremonien kann man die Geehrten und prominente Kollegen aus der Nähe sehen. Termine ebenfalls auf der Webpage.

Beverly Hills Hotel

Wenn man sich die Übernachtung im Pink Palace am Sunset Boulevard nicht leisten kann, kann man zumindest durch die Hotelhallen schlendern und Fotos von Douglas Fairbanks und Mary Pickfort, Marilyn Monroe und der jungen Elizabeth Taylor (beim Besuch in der Kunstgalerie ihres Vaters in diesem Hotel) bewundern. Anschließend können Sie in der berühmten Polo-Lounge, in der schon so mancher Hollywood Powerplayer saß, essen oder in der Bar einen Drink nehmen. 9641 Sunset Blvd. | www.thebeverlyhillshotel.com

Farmers Market

Touristen, celebrities und „Normalos“ trifft man an den über 100 Essens- und Verkaufsständen, die mit Austern, Cajun Gumbo, frisch gepresstem Orangensaft, hausgemachter Erdnussbutter und Leckereien aus aller Welt locken. Tgl. ab 9 Uhr | 6333 W. 3rd St./Ecke Fairfax Ave. | www.farmersmarketla.com

Gagosian Gallery

Der aus L.A. stammende Larry Gagosian machte sein Glück in New York, bevor er zurückkam und die von Richard Meier (dem Architekten des Getty Centers) entworfene Galerie eröffnete. Zu den berühmtesten Künstlern seiner Sammlung zählen Richard Serra, Jennifer Bartlett und Frank Stella. Di-Sa 10-17.30 Uhr | Eintritt frei | 456 N. Camden Dr. | Beverly Hills | Tel. 1/310-271-9420 | www.gagosian.com

Hancock Park

Schicke Wohnanlage aus den 1920er-Jahren. Bis heute residieren hier die wohlhabendsten Familien der Stadt. Zäune sind verpönt, Telefon- und Stromleitungen ausnahmsweise unterirdisch verlegt, wodurch der Blick auf klassische L.A.-Architektur im XXL-Format ungetrübt ist. Zwischen Highland und Rossmore Ave.

La Brea Tar Pits & Page Museum

Vor 40000 Jahren bahnte sich hier Öl den Weg an die Oberfläche, bildete Tümpel und verwandelte sich in eine zähflüssige Masse, die zur Todesfalle für Tiere und Pflanzen der Eiszeit wurde. Den schwarzen Teer, der heute noch brodelt, kann man aus sicherer Entfernung sehen, bevor man im Museum die Funde besichtigt: Säbelzahntiger, Mammuts, Wölfe, Kamele, Mastodons, Bären, Vögel, Eidechsen, Reptilien etc. Durch die Scheiben des Labors kann man beobachten, wie die Funde gereinigt und zusammengesetzt werden. Ein Hologramm zaubert Fleisch und Kleidung auf die 9000 Jahre alte La-Brea-Frau, deren Skelett hier gefunden wurde. Mo-Fr 9.30-17, Sa/So 10-17 Uhr | $ 7, jeden 1. Di im Monat Eintritt frei | 5801 Wilshire Blvd. | östl. von Fairfax Ave. zw. S. Curson Ave./S. Ogden Dr. | Tel. 1/323-934-7243 | www.tarpits.org

Los Angeles County Museum of Art (LACMA)

Das größte Kunstmuseum an der Westküste besitzt eine Sammlung von 150000 Objekten. Der Gebäudekomplex beherbergt ständige und wechselnde Ausstellungen. Der Campus, der sich in einer umfangreichen Umbau- und Erweiterungsphase befindet, wurde gerade um das Broad Contemporary Art Museum ergänzt, einen 2008 fertig gestellten Entwurf des Architekten Renzo Piano, in dem amerikanische Kunst des 20. Jhs. gezeigt wird. Die Ausstellungsstücke sind Leihgaben von Kunstsammler Eli Broad. Atemberaubend sind zwei begehbare Stahl-skulpturen von Richard Serra, die das komplette Parterre einnehmen.

Im Ahmanson Building sind neben chinesischer und koreanischer Kunst Gemälde aus der Renaissance, niederländische und flämische Kunst des 17. Jhs. sowie amerikanische Kunst und Kunsthandwerk zu sehen. Besonders schön ist die islamische Sammlung, die sich auf dem gleichen Stockwerk wie die südostasiatische und indische Abteilung befindet. Die beiden Letzteren gehören mit 5000 Objekten zu den umfassendsten außerhalb Indiens. Im Hammer Building sind die Impressionisten und Postimpressionisten sowie deutsche Expressionisten untergebracht. Das Robert O. Anderson Building zeigt Kunst des 20. Jhs., u.a. von Matisse, Picasso, Braque, Kandinsky, Franz Kline, Willem de Kooning und Jackson Pollock, Pop-Art-Skulpturen von Claes Oldenburg und Andy Warhol, Minimalist Art und Skulpturen von Donald Judd oder Agnes Martin sowie einheimische Künstler wie Richard Diebenkorn und David Hockney. Im Gerald Cantor Sculpture Garden stehen u.a. 14 Rodin-Plastiken, und der Pavilion for Japanese Art enthält 300 Rollgemälde und Wandschirme aus der Edo-Periode (1615-1868) und über 550 netsuke (Kimonoverschlüsse).

Nebenan, im ehemaligen May Company Building, einem Art-déco-Bau aus den 1930er-Jahren, werden Sonderausstellungen gezeigt. Im Erdgeschoss hat das Southwest Museum eine Dependance mit einem Teil seiner Kollektion indianischer Kunst vom 19. Jh. bis zur Gegenwart. Freitagabends gibt's im Innenhof des Museums Jazzkonzerte bei freiem Eintritt. Mo/Di, Do 12-20, Sa/So 11-20, Fr 12-21 Uhr | $ 9, tgl. nach 17 Uhr sowie am 2. Di des Monats ganztägig Eintritt frei | 5905 Wilshire Blvd. | östl. von Fairfax Ave. | Tel. 1/323-857-6000 | www.lacma.org

Museum of Tolerance

Hier beleuchten interaktive Multimedia-Ausstellungen die Phänomene Rassismus und Vorurteile - z.B. die L.A. Riots von 1992 und die über 250 amerikanischen Hate-Groups. Mittelpunkt des zum Simon Wiesenthal Center gehörenden Museums ist der Holocaust, die Vernichtung der Juden durch die deutschen Nationalsozialisten. Am Eingang bekommt jeder Besucher einen Pass mit Foto und Namen eines Opfers: Beim Gang durch die Abteilung, die einem Konzentrationslager nachgebaut ist, erfährt man die Geschichte dieses Menschen und ob er den Völkermord überlebt hat. Mo-Do 11.30-17, Fr 11.30-15, So 11-19.30 Uhr | $ 10 | 9786 W. Pico Blvd./Roxbury Dr. | www.wiesenthal.com

Pacific Design Center

Von dem argentinischen Architekten Cesar Pelli entworfen und 1975 gebaut, hat der Blue Whale, wie das kobaltblaue Glasungeheuer auch genannt wird, die Gemüter erhitzt. Seinem Bau fielen fast alle der kleinen Geschäfte auf Melrose Avenue zum Opfer. Mit ca. 300 Showrooms ist es das größte Zentrum für Interieurdesign an der Westküste. 1988 kam ein zweites Gebäude, diesmal in dramatischem Grün, dazu. Die neueste Attraktion sind zwei Riesenskulpturen aus Stahl von der Designfirma Selber Perkins, die einen Stuhl (Seat of Design) und eine Lampe (Illuminating Design) darstellen und an der Ost- bzw. Westecke von Melrose Ave. stehen. Das Gebäude wächst weiter, derzeit um einen dritten Flügel in knallrot. 8687 Melrose Ave./San Vicente Blvd. | West Hollywood | www.pacificdesigncenter.com

Petersen Automotive Museum

Das 1994 vom Verleger Robert E. Petersen eröffnete Museum besitzt die größte Sammlung zur Autokultur in Amerika: historische Fahrzeuge wie das Ford-Modell T von Dick und Doof, futuristische und berühmte Autos aus Film und TV und über 100 seltene Rennwagen. Besucher gehen durch Straßenszenen der 20er- und 30er-Jahre. Die Ausstellungen wechseln oft, Kinder haben Spaß im Autosimulator oder auf dem Feuerwehrauto. Di-So 10-18 Uhr | $ 10 | 6060 Wilshire Blvd./Fairfax Ave. | Tel. 1/323-930-2277 | www.petersen.org

Robertson Boulevard

Erste Adresse, wenn man in Hollywood Stars sehen will. Zwischen Melrose Avenue und Third Street kann man die jüngsten, hippsten Edeltrends der Stadt aufspüren. Vor dem legendären Restaurant Ivy tummeln sich an jedem Tag der Woche Trauben von Paparazzi. Auf der Terrasse, die den Boulevard überblickt, speist fast immer irgendein Hollywood-Star. Sicheres Zeichen, dass ein Leinwandidol in unmittelbarer Nähe ist: rennende Fotografen und Kolonnen von SUVs, deren Fahrer sämtliche Verkehrsregeln brechen. Das ganze gepaart mit großem Geschrei - „Paris! Lindsay! Britney! Eva!“ - und Blitzlichtgewitter. Zwischen Beverly Blvd. und W. 3rd St.

Rodeo drive

Das Mekka für millionenschwere Selbstdarsteller. Im Parterre sind sämtliche Juweliere und Couture-Designer der Welt mit Showrooms vertreten. In den höheren Etagen werden Botoxpartys gefeiert, Nasen verkleinert und Brüste vergrößert. Nirgendwo auf der Welt gibt es eine so hohe Konzentration von Schönheits-Chirurgie-Praxen und Luxusläden. Das Ergebnis kann man auf dem Bürgersteig bewundern. Hier flanieren perfekt gestraffte California Beautys, an einem Arm die Designerhandtasche, am anderen ein Miniaturhündchen, das nicht selten ebenfalls in einer schicken Tasche getragen wird. Es lohnt sich, die Boutiquen von innen anzuschauen. Das Personal ist auch freundlich, wenn man nur mal gucken will. Zwischen Santa Monica Blvd. und Wilshire Blvd.

Schindler House & Mak Design Center for Art and Architecture

Hier lebte und arbeitete der in Wien geborenen Architekt R.M. Schindler. Er war 1910 nach Chicago ausgewandert, um für Frank Lloyd Wright zu arbeiten, und machte sich 1922 in Los Angeles selbstständig. Das Haus war als Lebens- und Arbeitsraum für zwei Paare konzipiert, mit Gemeinschaftsküche und einem Apartment für Gäste. Das Zuhause von Schindler und Ehefrau Pauline wurde zu einem der intellektuellen Mittelpunkte der Avantgarde-Kunst. 150 der 400 Schindler-Entwürfe, überwiegend kostengünstige Einfamilienhäuser für progressive Kunden, wurden während seiner Karriere auch errichtet. In Schindlers Tradition präsentiert das MAK Center, eine Nebenstelle des österreichischen Museums für Angewandte und Gegenwärtige Kunst, Ausstelllungen und Vorträge zu Architektur, Design und den Schnittstellen der Gegenwartskunst. Mi-So 11-18 Uhr | Eintritt $ 17 inkl. Tour, Fr 16-18 Uhr Eintritt frei | 835 N. Kings Rd. | West Hollywood | www.makcenter.org

Abbot Kinney Boulevard

Wenige Straßenblöcke vom Trubel am Strand entfernt findet der Alltag von Venice statt. Entlang der abwechslungsreichen Straße, die von kleinen, alten Holzhäusern und modernen Lofts gesäumt wird, laden kleine Boutiquen mit exquisitem Sortiment - zumeist Mode, Kunst und Designartikel - sowie nette Cafés zum Verweilen ein. Das Flair ist international und entspannt, Man trifft auf Auswanderer aus Europa und kreative Köpfe. In der Jin Patisserie wird selbst die Torte zur Kunst erhoben und mit Goldflocken und essbaren Blumen verziert. Die in Glasvitrinen entlang der Wände ausgestellten Törtchen und Pralinen sind eigentlich zu schön zum Essen, aber auch zu köstlich, um sie im Zen-inspirierten Garten des Cafés stehen zu lassen (Mo geschl. | 1202 Abbot Kinney Blvd. | www.jinpatisserie.com) Entlang des Abbot Kinney Boulevards findet auch das Nachtleben von Venice statt, hier gibt es etliche erstklassige Restaurants und ein paar Bars.

Bergamot Station & Santa Monica Art Museum

Im ehemaligen Straßenbahndepot von Santa Monica sind über 20 Galerien und Designstudios angesiedelt. Das Santa Monica Art Museum zeigt in wechselnden Ausstellungen kalifornische Künstler. Fast an jedem Wochenende laden Galerien zu Vernissagen ein. Prima zum people watching, während man genüsslich mit einem Glas Wein in der Hand über den Innenhof des Komplexes von einer Galerie zur nächsten zu schlendert. Mi-Sa 11-18 Uhr | 2525 Michigan Ave. | Info und Termine: http://www.bergamotstation.com/calendar.html

Palisades Park

Hoch oben über dem Pacific Highway in Santa Monica laden Bänke unter Palmen zum Blick übers Meer in die scheinbar endlose Ferne ein. Ocean Ave. | zw. Colorado Ave./San Vicente Blvd.

Santa Monica Pier

Der älteste Pier und Vergnügungspark an der Westküste, 1916 eröffnet und 1983 von einem Sturm zerstört, lockt nach seiner Renovierung mit Zuckerwatte und Popcorn, Schießbuden, Riesenrad und Achterbahn. In dem überdachten Hippodrom steht ein Karussell von 1916 mit 44 handgeschnitzten Pferdchen, das in dem Film „Der Clou“ mit Robert Redford und Paul Newman eine Hauptrolle spielte (Fahrt 50 Cents). Tgl. ab ca. 12 Uhr bis lange nach Sonnenuntergang

Segway Los Angeles

Spaß haben mit einer kalifornischen Erfindung für Fußfaule: Mit einem motorisierten Elektroscooter nach einem 25-minütigen Crashkurs aufrecht stehend über den Fahrradweg im Sand cruisen. Nach vorne lehnen zum Beschleunigen, zum Bremsen zurücklehnen, aufrecht stehend zum Halt kommen. $ 45 für Einführungskurs und 1-stündige Miete | 1660 Ocean Ave. | ein Block südlich vom Pier | Tel. 1/310-395-1395 | www.segwayla.com

Third Street Promenade

Die Fußgängerstraße ist eine Seltenheit im Autoparadies L.A.: Boutiquen, Buchläden, Kinos, Restaurants, Cafés. Am Wochenende haben manche Geschäfte bis Mitternacht geöffnet. Santa Monica | zw. Wilshire Blvd./Broadway

Venice Boardwalk

Hier hat der Charme der Sixties überlebt. Im Strom der flanierenden Menschen lustiges Treiben aus Straßenkünstlern, Schlangenbeschwörern, langhaarigen Hippies und kurz geschorenen Youngstern in Baggy-Jeans auf Skateboards. Gegenüber von der Polizeiwache (Ende von Windward Ave., am Haupteingang zum Strand) kann man an den Venice Public Art Walls im Sand von der Stadt regulierte Anarchie in Aktion erleben: Am Wochenende sprühen Graffiti-Künstler um die Wette und müssen sich so nicht an Häuserwänden austoben (www.veniceartwalls.com). Anschließend an einer der zahlreichen Mietstationen entlang des Boardwalk auf ein Fahrrad oder Rollerskates umsteigen und sich auf dem 22 Meilen langen Fahrradweg durch den Sand den Wind um die Nase wehen lassen (für ambitionierte Radfahrer, die die ganze Länge bestreiten wollen: www.labikepaths.com).

Venice canals

Ein Kanalsystem von 26 km Länge durchzog früher ganz Venice. Italienfan Abbot Kinney ließ um die Wende zum 20. Jh. im Marschgelände vor den Toren der Stadt ein amerikanisches Venedig errichten, dessen Kanäle er mit hübschen Ferienbungalows aus Holz säumte. Besucher kamen aus Downtown per Straßenbahn, die damals noch über Felder rollte. Sechs der Wasserwege sind noch erhalten, der Rest wurde schon bald nach seiner Erbauung wieder zugeschüttet und mit Asphalt überzogen. Entlang der Kanäle findet man neben zahlreichen einstigen Ferienbungalows imposante Beispiele moderner kalifornischer Architektur. Zwischen Ecke Pacific Ave./Venice Blvd. und Dell Ave./Washington Blvd.

Venice Renaissance Building und Binoculars

Ein 10 m hoher Clown im Ballerinakostüm von Jonathan Borofsky steht hoch oben auf dem Venice Renaissance Building. Gegenüber schmückt ein vier Stockwerke hohes Fernglas von Claes Oldenburg den Eingang zum früheren Chiat-Day-Mojo Building. 340 Main St./Rose Ave.

Brentwood & Pacific Palisades

Bevor der Sunset Boulevard im Westen am Pazifik endet, schlängelt er sich durch die ruhigen Wohngebiete mit prunkvollen Millionärsvillen. Ausnahme sind die beiden Museen der Getty-Stiftung, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind. In den Pacific Palisades fanden während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche europäische und deutsche Exilanten Zuflucht, darunter Thomas Mann, Bertolt Brecht und Lion Feuchtwanger.

Gamble House

Das japanisch angehauchte Feriendomizil von David und Mary Gamble aus Cincinnati (die Gambles von Procter & Gamble) wurde 1908 von Charles und Henry Greene im damals modernen Bungalow Style gebaut - ein handwerkliches Meisterwerk aus Teak- und Zedernholz, Eiche, Ahorn und Redwood. Wunderschön ist die Eingangstür, hinter der ein knorriger Baum aus Glas zu wachsen scheint. Flaches Schuhwerk ist erbeten. $ 10 | Do-So 12-15 Uhr, alle 15-20 Min. startet eine einstündige Tour | 4 Westmoreland Place | bei North Orange Grove | Pasadena | Tel. 1/626-793-3334 | www.gamblehouse.org

Getty Center

Es gibt mindestens drei gute Gründe, warum man - abgesehen von der Kunst an sich - diesen eine Milliarde Dollar teuren Superkomplex in den Hügeln von Brentwood besuchen sollte: das von Richard Meier entworfene Anwesen selbst, ein weißer Traum aus Glas, Stein und Metall, die herrlichen Gärten von Landschaftsdesigner Robert Irwin, die zum Verweilen einladen, und der unvergleichliche Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung. An klaren Tagen sieht man die Skyline von Downtown L.A., die Santa Monica und San Gabriel Mountains, die Palos-Verdes-Halbinsel und Santa Catalina Island. Wer den Sonnenuntergang im Sommer genießen möchte, sollte donnerstags oder freitags kommen, wenn das Museum länger geöffnet hat. Hier hängen neben van Goghs „Irises“, die das Museum für $ 53,9 Mio. kaufte, viele andere Gemälde europäischer Künstler, u.a. von Rubens, Monet und Rembrandt. Exquisite Möbel des 17./18. Jhs., antiker Schmuck, Porzellan, wunderschöne Bücher aus dem Mittelalter mit religiösen Motiven, zeitgenössische und historische Fotografie, Skulpturen. Es gibt wechselnde Ausstellungen und außerdem Aktivitäten wie Tanztheater, Multimedia-Aufführungen, Gartentouren und architektonische Führungen. Eine fünfminütige Fahrt, auf der man bereits die Aussicht genießen kann, bringt die Besucher hinauf zum Museum. Di bis Do, So 10-18, Fr/Sa bis 21 Uhr | Eintritt frei, Parken $ 7; Metro Bus 761 hält am Haupteingang auf dem Sepulveda Blvd.; 1200 Getty Center Drive, am San Diego Freeway (I-405), zw. Brentwood/Bel-Air | www.getty.edu

Getty villa

Gettys Sammlung von römischen, griechischen und etruskischen Antiquitäten, untergebracht in einer Römer-Villa auf einem Hügel über dem Pazifik. Jean Paul Getty ließ die originalgetreue Rekonstruktion der Villa dei Papiri im römischen Herculaneum, die 79 n. Chr. durch den Ausbruch des Versuv verschüttet wurde, 1974 errichten. Es war das erste Zuhause des Getty-Museums in Los Angeles, bevor das Getty Center errichtet wurde. Der Eintritt ist auch hier frei, allerdings müssen Tickets für die exakt gewünschte Besuchszeit im Voraus reserviert werden. Das geht entweder auf der Website oder telefonisch unter 1/310-440-7300. | Do-Mo 10-17 Uhr, Mi/Do. geschl. | Eintritt frei, Parken $8 | 17985 Pacific Coast Highway | Pacific Palisades | www.getty.edu

Huntington Arts Collection, Library and Botanical Gardens

Das ehemalige Zuhause von Eisenbahnmillionär Henry E. Huntington, dem Gründer der Pacific Electric Railway Company. Das Anwesen auf dem ca. 84 ha großen Grundstück umfasst eine mit seltenen Werken bestückte Bibliothek (u.a. das Manuskript von Benjamin Franklins Autobiografie, eine Gutenberg-Bibel sowie Shakespeare-Erstausgaben) und ein ausgezeichnetes Museum mit Gemälden des 18. und 19. Jhs. und erlesenen Möbeln. Bemerkenswert die schönen botanischen Gärten mit Azaleen und Kamelien und der Rosengarten, in dem 1000 verschiedene Sorten blühen. Ein bizarres Vergnügen bieten die riesigen Kakteen- und dichten Dschungelgärten. Meditative Ruhe strahlt der Japanische Zen Rock Garden mit Koi Pond und Bonsais aus. Im Rose Garden Room wird englischer Tee serviert (nur mit Reservierung | Tel. 1/626-683-8131 | Tee mit Sandwichbüfett $ 25). Mo geschl. | Eintritt Garten und Museen $ 15-20 | 1151 Oxford Rd./Allan Ave. | San Marino | Tel. 1/626-4052100 | www.huntington.org

Long Beach Aquarium of the Pacific

Im größten Aquarium der Welt kann man Seelöwen, Seehunde, weiße Haie und anderes Getier hautnah erleben. Babyhaie kann man sogar anfassen. $ 20,25, Parken $ 7 | tgl. 9 bis 18 Uhr | 100 Aquarium Drive | südlich vom West Shoreline Drive, Long Beach | www.aquariumofpacific.org

Malibu

Wochenend-Spielwiese für die Reichen und Berühmten, atemberaubend schöne Strände und Surferparadies. Erkunden Sie Malibu mit einer Spritztour über den Pacific Coast Highway in Richtung Norden; für das perfekte California Feeling mieten Sie dazu am besten ein Cabriolet.

Das Crosscreek Einkaufszentrum (Pacific Coast Hwy./Cross Creek Road), Malibus urige Mall im Stil einer Ranch ist der perfekte Ort, um Stars ganz privat zu sehen. Nicht selten beaufsichtigen Pamela Anderson & Co. ihre Kinder persönlich, wenn sie auf dem Spielplatz im Zentrum der Mall herumtoben. Oder sie holen sich morgens ganz leger in Yogahosen und Lammfellstiefeln, dem typischen Malibu-Look, ihre Koffeinspritze in einem der Coffee Shops.

Am Surfrider Beach (23000 Block des Pacific Coast Hwy.) beim Malibu Pier surfen die Profis, wie Christian Slater und big wave-Legende Laird Hamilton - spannend zum Zuschauen; für Anfänger sind die Wellen zu überfüllt und hart umkämpft. Aktuelle Ansagen zu Strömung und Wetter können unter der Tel. 1/310-457-9701 abgerufen werden. Paradise Cove, ein Privatstrand mit herrlichem Blick auf die Felsklippen im nördlichen Malibu, diente schon als Kulisse für zahlreiche Filme wie „Charlie's Angels“ und „Lethal Weapons 4“ sowie für TV-Serien wie „Baywatch“. Parken kostet $15, dafür gibt's aber Umkleidekabinen und Duschen. Die Wände des urigen Paradise Cove Beach Café sind mit Fotos aus den Anfängen Malibus dekoriert, als dort noch keine Millionenvillen, sondern Pferderanchen standen. Hier gibt's auch die einzige richtige Strandbar im gesamten L.A. County: im Sand werden Cocktails serviert (28128 Pacific Coast Hwy. | www.paradisecovemalibu.com). Auf dem PCH Richtung Norden, kurz vor der L. A. County Grenze, erreichen Sie Leo Carrillo State Beach. Hier ragen schöne Felsen aus dem Wasser und brechen die Wellen für perfektes Surfvergnügen. Der Campingplatz im angeschlossenen Canyon, mit Plätzen unter Sycamore Bäumen, ist ein tolles Naturerlebnis. Plätze müssen allerdings Monate im Voraus reserviert werden (35000 Pacific Coast Hwy. | http://www.reserveamerica.com | Tel. 1/800-444-7275 | $25 pro Nacht).

Manhattan Beach

Einer der schönsten Strände Südkaliforniens liegt südwestlich von Downtown. Die Volleyball Courts haben etliche Olympioniken hervorgebracht.

Marina del Rey

Zwischen Venice und dem Flughafen LAX liegt der größte, 1962 künstlich angelegte Yachthafen Amerikas, um den sich teure Apartmenthäuser reihen. Im Fisherman's Village (13763 Fiji Way) kann man an den Anlegern Boote besteigen. Im Angebot sind Hafenrundfahrten (Di-So 10-17 Uhr stündlich | $10) und Cocktail Cruises zum Sonnenuntergang (www.hornblowercruises.com) sowie Tagesausflüge auf dem Hochgeschwindigkeitskatamaran zur Insel Catalina Island ($72 | www.crownpacificcruises.com). Marina Boat Rentals (Tel. 1/310-574-2822) vermietet Jetskis, Kajaks, Motor-, Segel- und Tretboote. Die Cheesecake Factory (4142 Via Marina) ist berühmt für das ausgiebige Menü (mehr als 200 Gerichte) und Riesenportionen. Von der Sonnenterrasse hat man eine tolle Aussicht auf den Hafen. www.visitmarina.com

Norton Simon Museum

Multimillionär Norton Simon rettete 1974 das von der Schließung bedrohte Pasadena Art Institute und stattete es mit seiner eigenen Kunstsammlung aus. Heute ist sein Museum eines der wichtigsten Kunstmuseen Kaliforniens. Berühmt ist es für die komplette Serie der Bronzeskulpturen von Edgar Degas. Außerdem sind Werke von Rembrandt, Goya, Hals, Manet, Monet, Cézanne, Rousseau, Renoir, van Gogh, Picasso, Toulouse-Lautrec, Matisse u.a. sowie Gemälde aus der Renaissance, dem Barock und Rokoko, des weiteren kostbare Skulpturen aus Indien und Südostasien zu sehen. Neu sind das hübsche Teehaus und der Skulpturengarten. Mi-Mo 12-18, Fr bis 21 Uhr | $ 8 | 411 W. Colorado Blvd./Orange Grove in Pasadena, an der Freeway-Kreuzung I-210 (Foothill) und I-134 (Ventura) | www.nortonsimon.org

Palos Verdes

Der südlichste Zipfel der Bucht von Santa Monica ist ideal zum Beobachten von Grauwalen, die von Dezember bis März/April auf ihrem fast 10000 km langen Weg nach Alaska an der Küste vorbeiziehen.

Pasadena

Historisches Viertel am Fuß der San Gabriel Mountains, 16 km nordöstlich von Downtown, mit wunderschön restaurierten Wohnhäusern im Craftsman-Stil, der typischen kalifornischen Architektur des frühen 20. Jhs. Im Zentrum kann man gemütlich flanieren, essen und shoppen. Old Town Pasadena | zw. Pasadena Ave., Walnut and Arroyo Pwy./Del Mar

Pet Haven

Über 30000 verwöhnte Vierbeiner und ein Goldfisch haben hier ihre ewigen Jagdgründe gefunden, begraben unter Steinplatten mit ihren Fotos drauf oder unter riesigen Bronze- und Steinskulpturen, die sie zu Lebzeiten sicher angebellt oder angefaucht hätten. 18300 S. Figueroa St. | Gardena

Queen Mary

Die 1934 vom Stapel gelaufene „Queen Mary“ war das schnellste und größte Luxusschiff der Nordatlantikroute ihrer Zeit. Nach 1001 Atlantiküberquerungen liegt sie seit 1967 in Long Beach Harbor vor Anker und ist heute Hotel und Museum. Erfreuen Sie sich an der luxuriösen Art-déco-Einrichtung, nehmen Sie das Ruder auf der Brücke in die Hand, und werfen Sie einen Blick in die Mannschaftskabinen und den Maschinenraum. Im Sommer findet abends Feuerwerk statt. Eintritt ab $ 25 | tgl. 10-18 Uhr | Führungen $ 7 extra. Nebenan ist ein russisches U-Boot, die „Scorpion“, eins der heißesten Überbleibsel aus dem Kalten Krieg, vertäut (separates Ticket). 1126 Queens Hwy. | 1 Pier J, Fwy. I-710 South nach Long Beach, gegenüber dem Aquarium | www.queenma.com

Self-Realization Fellowship Lake Shrine

Kurz bevor der Sunset Boulevard am Meer endet, auf der linken Seite, angelegt von einer weltweiten Organisation, die Meditation und Toleranz pflegt. Mit einem künstlichen See, auf dem Schwäne schwimmen und in dem die dicksten Karpfen leben, haben die Mönche dieses Schreins eine Oase der Ruhe geschaffen. In einem Marmorsarg befindet sich ein Teil der Asche von Mahatma Gandhi, der Rest wurde in Indien verstreut. Eintritt frei | Di-Sa 9-16.30, So 12.30 bis 16.30 Uhr, Fei und mitunter Sa geschl. | 17190 Sunset Blvd.

Silver Lake

Trendiges, an Hollywood und Los Felíz grenzendes Viertel, bevölkert von Yuppies, Musikern und Filmemachern. Entlang des Sunset Boulevard findet man Boutiquen mit Ausgefallenem, Restaurants, Nightclubs und Bars (Vermont Ave. und Sunset Blvd.). In den Hügeln stehen zahlreiche Beispiele von modernist aesthetic architecture, der Avantgardearchitektur der 1920er- und 30er-Jahre, u.a. von Frank Lloyd Wright (Taggart House | 5423 Black Oak Dr.), R.M. Schindler (Walker House | 2100 Kenilworth Ave.), John Lautner (Lautner House | 2007 Micheltorena St.) und Richard Neutra (Treweek House | 2250 E. Silverlake Blvd.). Die meisten Häuser sind in Privatbesitz und können nur von außen angeschaut werden.

Universal Studios

Hier, im größten Filmstudio der Welt und dem Zuhause von „E.T.“, locken und schocken überall Spezialeffekte. Sie erleben, wie Filme gemacht werden, entdecken die Geheimnisse von „Spider Man“, „Jurassic Park“, „Shrek“ u.a. Bringen Sie ein Handtuch oder ein zweites Hemd mit! Abenteuer wie ein Lawinenunglück, Erdbeben, Attacken von Außerirdischen und des weißen Hais erlebt man auf einer Bahnfahrt. Neu seit 2008: The Simpsons Ride nach der gleichnamigen TV-Serie. Vor dem Eingang liegt Universal City Walk, eine Fußgängerzone mit Restaurants, Nachtclubs, Läden und Kinos. Universal City Plaza | 100 Universal Center Dr. | nördlich vom Hollywood Fwy. I-101 | Universal City | Tel. 1/800-864-8377 | www.universalstudioshollywood.com

Westwood Memorial Park

Umgeben von Hochhäusern auf einem Stück Land, das zu den teuersten der ganzen Stadt gehört, liegt Marilyn Monroe begraben. Zu ihren berühmten Nachbarn gehören u.a. Natalie Wood, Truman Capote, Donna Reed und John Cassavetes. 1218 Glendon Ave. | zw. Wellworth Ave./Wilshire Blvd. | Westwood