Reisetipps Karibik - Kleine Antillen

Insider Tipps Karibik - Kleine Antillen MARCO POLO Insiderin Irmeli Tonollo im Interview

Irmeli Tonollo lebt seit 1993 teilweise auf Virgin Gorda und berichtet als Journalistin über die Kleinen Antillen

Sie beschäftigen sich seit 1991 mit der Karibik. Wie ist es dazu gekommen?

Ich habe drei Jahre lang in London gelebt und bin so durch englische Freunde auf die British Virgin Islands gekommen. Da gefiel es mir so gut, dass ich meinen zweiten Wohnsitz nach dort verlegt habe. Seit 1993 lebe ich teils auf den British Virgin Islands, teils in Hamburg und genieße die Vorzüge beider Zuhause. Mich reizt vor allem das Multikulturelle der Inseln. Menschen der ganzen Welt haben sich hier niedergelassen und sich mit der Zeit zu einer internationalen Bevölkerung vermischt.

Wo und wie leben Sie genau?

Ich habe mir auf Virgin Gorda eine Wohnung gemietet - klein, aber mit Terrasse, am Hügel gelegen. Ich habe einen wunderschönen Blick auf andere Inseln und das Meer.

Sprechen Sie die Landessprache?

Englisch habe ich schon in London ganz gut gelernt, und inzwischen kann ich auch mit dem westindischen Englisch, das sich natürlich ganz anders anhört, gut umgehen. Französisch spreche ich nicht ganz so gut wie Englisch, aber ich komme auch auf den französischen Inseln prima klar.

Was genau machen Sie beruflich?

Ich bin freie Journalistin und Reiseschriftstellerin, und davon lebe ich auch. Meine Arbeitgeber sind verschiedene deutsche Verlage, für die ich Reiseberichte, Bücher oder auch mal nur Artikel schreibe.

Kommen Sie viel auf den Inseln herum?

Ich habe Bekannte und Freunde auf fast allen Inseln der Kleinen Antillen und besuche sie so oft wie möglich. So kann ich Beruf und Privatleben ganz gut miteinander verbinden.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit?

Am allerliebsten reise ich! Aber ich lese und tanze auch sehr gerne, und ich probiere liebend gern Kochrezepte aller Länder der Welt aus.

Mögen Sie die karibische Küche?

Ja und nein. Ich mag gern die Gerichte, die von der asiatischen und indischen Küche beeinflusst sind, wie Ziegencurry oder Roti. Viele einheimische Fleischgerichte sind mir zu fettig und meist kommen sie am Knochen in den Topf. Am liebsten mag ich den karibischen Hummer oder auch kreolisch zubereitete Scampi.