Reisetipps Karibik - Kleine Antillen

Bloss nicht! Karibik - Kleine Antillen

Unter dem Machineel Tree stehen

Es gibt ihn fast an jedem Strand: den Machineel Tree, einen Laubbaum mit herzförmigen Blättern. Seine Blätter und Früchte sind giftig, und jeder, der unter diesem Baum bei Regen Schutz sucht, beklagt sich wenig später über unangenehmen Hautausschlag. Die Regentropfen, die vom Baum fallen, enthalten ein giftiges ätherisches Öl und verursachen empfindliche Hautreizungen. Klar, dass man die Früchte auch nicht essen darf.

In Shorts zum Dinner

Allzu freizügige Kleidung ist - außerhalb der Strände - völlig unangemessen. Nacktbaden ist auf den englischsprachigen Inseln absolut verpönt, nur auf den Französischen Antillen wird über Oben-ohne am Strand nonchalant hinweggesehen; dort gibt es sogar einzelne FKK-Strände. Vermeiden Sie es, in Strandkleidung oder Shorts zum Dinner zu erscheinen. In den Luxusrestaurants ist es für den Herrn sogar üblich, Jackett und Krawatte zu tragen.

Auf Eile drängen

Auf den Antillen haben die Menschen mehr Zeit. Erwarten Sie nicht europäische Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit von Ihren Gastgebern - das ist ihnen fremd, hier laufen die Uhren anders. Protest, wütender oder unhöflicher zumal, richtet nichts aus, sondern ruft bei den Einheimischen nur Verwunderung oder Ärger hervor.

Die Sonne unterschätzen

Selbst wenn Sie schon leicht vorgebräunt sind oder wenn Sie am Mittelmeer noch nie Probleme mit der Sonne hatten: Hier ist die Sonneneinwirkung so stark, dass Sie leicht als „Lobster“ enden können.

Tiere oder Pflanzen mitnehmen

Nehmen Sie keine Tiere oder Pflanzen mit, und kaufen Sie keine Souvenirs, die aus geschützten Tieren oder Pflanzen hergestellt wurden, z.B. Schmuck aus Korallen oder Schildpatt. Viele der Reptilien und Vögel, die auf den Kleinen Antillen heimisch sind, stehen unter Naturschutz. Der Zoll auf den Inseln und in Ihrem Heimatland sieht über Vergehen bestimmt nicht hinweg.

Zu schnell fahren

Viele Straßen sind auf den Kleinen Antillen ausgesprochen schlecht. Schlaglöcher werden, wenn überhaupt, oft nur notdürftig überteert und sind nach ein paar Monaten wieder genauso tief wie vorher. Vor allem nachts sollte man deshalb seinen Fahrstil den Gegebenheiten anpassen, zumal die Fahrbahn auch gerne von Schafen und Rindern als Ruhestätte gewählt wird. Im Übrigen gibt es nur wenig brauchbare Straßenschilder, nach denen man sich richten könnte. Es lohnt also, eine möglichst detaillierte Karte der entsprechenden Insel mitzunehmen.