Reisetipps Karibik - Große Antillen

Sehenswertes Karibik - Große Antillen

Region: Havanna

Altstadt von Havanna

Die gesamte Altstadt Havannas (Habana Vieja) zählt zum Weltkulturerbe der Unesco. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört das Castillo de la Real Fuerza (Mo-Sa 8-18 Uhr | Eintritt 1 US$ | La Real Fuerza | Plaza de Armas), das Stadt und Hafen vor Überfällen schützen sollte. Mit seinem Bau wurde 1558 begonnen. Das Castillo beherbergt ein Waffenmuseum und trägt auf einem seiner Türme die Giraldilla - eine Statue der Ehefrau des Gouverneurs Hernando de Soto -, die zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist.

Der Palacio de los Capitanes Generales (tgl. 9.30-18.30 Uhr | Eintritt 3 US$ | Tacón 1) diente früher den spanischen Generalkapitänen, den höchsten Repräsentanten der Kolonialmacht auf Kuba, als Regierungssitz. Eine ähnliche Funktion erfüllte er Anfang des 20. Jhs. auch für die US-amerikanische Besatzungsmacht, danach für verschiedene kubanische Präsidenten und die revolutionäre Stadtregierung von Havanna. Heute ist hier das Stadtmuseum untergebracht, das interessante Ausstellungen über die Vergangenheit und Gegenwart der Stadt zeigt. Die Statue im Hof stellt Kolumbus dar.

Der wichtigste Sakralbau der Altstadt ist die Catedral de San Cristóbal de la Habana an der Nordseite der Plaza de la Catedral. Zwar ist sie das Prunkstück des Platzes, ein harmonisches Werk barocker Baukunst, aber die Gebäude an den drei anderen Seiten sind ebenfalls prachtvoll.

Capitolio Nacional

Dieses Gebäude stammt nicht aus der Kolonialzeit, was man ihm auch deutlich ansieht. Als exakte Nachbildung des Capitols in Washington beherbergte es von seiner Einweihung 1929 bis zur Revolution die Parlamentskammern der kubanischen Volksvertretung. Tgl. 9-19 Uhr | Eintritt 3 US$, mit Führung 4 US$ | Prado

Malecón

Die Uferpromenade ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, Liebespaare und andere Müßiggänger. Im Sommer finden hier die Karnevalsumzüge statt, die vielleicht schönsten in der gesamten Karibik.

Museo Hemingway

Hemingway bewohnte die Villa bis kurz vor seinem Tod 1961. Seine Möbel, Bücher, Trophäen und Schreibutensilien befinden sich noch an Ort und Stelle. Mi-Mo 9-16 Uhr | Eintritt 3 US$ | San Francisco de Paula | ca. 17 km südöstlich von Havanna

Museo de la Revolución

Im alten Präsidentenpalast (1920 bis 1960) sind Zeugnisse der Castroschen Revolution ausgestellt, aber auch solche der vorangegangenen Freiheitskämpfe. Waffen, Dokumente, Karten und Modelle veranschaulichen die Ereignisse der Zeit. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 5 US$ | Calle Refugio

Plaza de la Revolución

Der zentrale Platz des modernen Havanna geht auf Entwürfe zurück, die schon lange vor der Revolution angefertigt worden waren. Seine jetzige Gestalt erhielt er aber erst nach 1959. Mittelpunkt ist das Denkmal für José Martí, den kubanischen Freiheitskämpfer und Nationalhelden: ein fast 150 m hoher Marmorobelisk. Um den Platz gruppieren sich Ministerien und Regierungsgebäude, darunter auch das Innenministerium mit einem gigantischen Che-Guevara-Porträt. Avda. Paseo/Rancho Boyeros

Region: Abaco

Hope Town

Das Postkartenstädtchen mit seinem rotweiß gestreiften Leuchtturm liegt nur 15 Minuten Fährfahrt nach Osten von Marsh Harbour entfernt. Bonbonbunte Holzhäuser, umrahmt von tropischen Gärten, prägen das Ortsbild. Das Wyannie Malone Historical Museum (meist Mo-Sa 10 bis 12.30 Uhr | Eintritt frei) an der Gillam Street berichtet von den Pioniertagen. Auf der Ostseite der Insel befindet sich ein kilometerlanger Strand.

New Plymouth

Ein idyllisches Nest im Zuckerbäckerstil auf Green Turtle Cay. Bis heute leben die 600 Einwohner weitgehend vom Fisch- und Langustenfang. Sehenswert ist der Sculpture Garden an der Parliament Street, wo mit Bronzebüsten an die ersten Siedler der Bahamas erinnert wird. Das Albert Lowe Museum (So geschl. | Eintritt 5 B$) nebenan erzählt ihre Geschichte.

Region: Puerto Plata

Fortaleza San Felipe

Das 1540 errichtete Fort diente früher der Verteidigung gegen die ständig drohenden Piratenangriffe auf Stadt und Hafen. Es wurde schön restauriert und beherbergt eine kleine militärhistorische Ausstellung. Do bis Di 9-16.30 Uhr | Eintritt 1 US$ | Malecón | am Hafen

Museo del Ambar

Bernstein wird an der ganzen Nordküste gefunden. Die hier ausgestellte Sammlung ist klein, aber erlesen und informativ. Mo-Sa 9-18 Uhr | Eintritt 1,50 US$ | Calle Duarte 61 | www.ambermuseum.com

Ocean World

Freizeitpark mit Wasserabenteuern wie Seelöwendressur, Schwimmen mit Delphinen und Schnorcheltour. Weitere Attraktionen sind Haie, schwimmende Tiger (!) und exotische Vögel. Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 55-145 US$ | Cofresí | Straße nach Santiago | Tel. 2911000 | www.oceanworldadventurepark.com

Pico Isabel de Torres

Der Hausberg Puerto Platas erhebt sich bis zu einer Höhe von fast 800 m. Sie müssen nicht klettern, um die Sicht vom Gipfel zu genießen - bequemer geht es mit der Seilbahn. Oben warten eine Nachbildung der bekannten Christus-Statue von Rio de Janeiro und ein kleiner botanischer Garten auf Besucher. Seilbahn Do-Di 9-17 Uhr | 5 US$ | südwestlich der Stadt Richtung Santiago

Region: Ponce

Catedral Nuestra Señora de Guadalupe

Die Kathedrale thront in strahlendem Weiß an der Plaza Degetau. Gewidmet ist das Gotteshaus der Schutzheiligen der Stadt, „Unserer Lieben Frau von Guadeloupe“. Ihr zu Ehren zieht einmal im Jahr eine große, farbenfrohe Prozession durch die Straßen der Stadt. Mo-Fr 6-13, Sa und So 6 bis 20 Uhr | Plaza de Ponce

Museo de la Historia de Ponce

In zehn Ausstellungsräumen veranschaulichen Fotografien, Erinnerungsstücke, Dokumente und Modelle die Geschichte der Stadt. Mi-Mo 9-17 Uhr | Eintritt 3 US$ | Calle Isabela 51-53

Parque de Bombas

Die Feuerwache der Stadt ist vermutlich die größte Touristenattraktion. Und das nicht ohne Grund, denn man kann sich kaum vorstellen, dass das schwarz-rote Unikum vom Ende des 19. Jhs. mit seinen Simsen und halbrunden Fenstern einem so praktischen Zweck dient. Mi-Mo 9-18 Uhr | Plaza de Ponce

Plaza de Ponce

Der Hauptplatz von Ponce besteht eigentlich aus zwei Plazas: der Plaza Degetau und der Plaza Múñoz Rivera. Mit ihren großen, Schatten spendenden Bäumen und dem kühlen Granitpflaster ist die Plaza de Ponce ein guter Ort zum Flanieren und Ausruhen. Route 1

Ponce Museo de Arte

Das Museum ist einzigartig in der ganzen Karibik. Das Gebäude ist ein Meisterwerk moderner Architektur, in den lichtdurchfluteten Räumen ist eine Fülle alter europäischer und moderner Kunst zu sehen: eine umfangreiche Barocksammlung, präraffaelitische Gemälde, präkolumbische Keramik, Art nouveau. Da es kaum möglich ist, alles bei einem Besuch zu genießen, sollten Sie sich zwei oder drei Tage Zeit nehmen. Tgl. 10 bis 17 Uhr | Eintritt 4 US$ | Avda. Las Américas

Region: San Juan

Altstadt von San Juan

Die Altstadt von San Juan ist ein einziges Freilichtmuseum, und insofern erinnert sie an Alt-Havanna oder an die Altstadt von Santo Domingo. Hier wie dort lebt das Erbe der Spanier fort, die ehemalige Kolonialmacht hat die Gesichter dieser Städte unverwechselbar geprägt. Für zielstrebige Besucher steht an oberster Stelle die Festungsanlage El Morro (San Felipe del Morro | tgl. 9 bis 17 Uhr | Eintritt 3 US$) an der Nordwestspitze der Halbinsel, die von den Spaniern zum Schutz des Hafens errichtet wurde. Nach einer Besichtigung der Anlage, die sich über verschiedene Ebenen hinzieht und mit ihren Gängen, Kellern, Zinnen, Plätzen, Türmen und Verliesen einer eigenen kleinen Stadt gleicht, ist es leicht, sich vorzustellen, dass El Morro ein harter Brocken für Angreifer war.

Die zweite Festung schützte San Juan gegen Angriffe vom Land aus. San Cristóbal (tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 3 US$) aus dem 18. Jh. ist jüngeren Datums als El Morro und niemals in Feindeshand gefallen.

In der dritten alten Befestigungsanlage der Altstadt, La Fortaleza (außer an Feiertagen Mo-Fr 9 bis 16 Uhr), residiert der jetzige Gouverneur der Insel, der jüngste einer langen Reihe von über 170 Amtsinhabern, die von hier aus die Geschicke der Insel lenkten.

Die Kathedrale von San Juan (tgl. 6.30-17 Uhr | Cristo 153) stammt großteils aus dem 19. Jh., obwohl ihre Anfänge bis ins frühe 16. Jh. zurückreichen. Besonders sehenswert sind die geschwungene Freitreppe und der Marmorsarkophag mit den sterblichen Überresten des ersten Gouverneurs der Insel, Ponce de León. Ursprünglich war Ponce de León in der Iglesia de San José (Mo bis Sa 8.30-16 Uhr | Plaza de San Juan) bestattet worden, die fast ebenso alt wie die Kathedrale ist und sich durch ihre gotische Architektur auszeichnet. Besonders das Innere der Kirche wirkt schlicht und sehr erhaben. Neben der Kirche liegt an der Plaza de San José das ehemalige Dominikanerkloster, das Convento de Santo Domingo (Mi-Sa 9-12 und 13-16.30 Uhr | Norzagaray 98 | Plaza de San José).

Das Rathaus, die Alcaldía (Mo-Fr 8-16 Uhr), ist ein schönes Gebäude an der Plaza de Armas, deren Baubeginn auf das frühe 17. Jh. datiert ist. Vollendet wurde der Bau allerdings erst im Jahr der Französischen Revolution. Er ist dem Rathaus von Madrid nachgebaut, mit einem stillen Innenhof und einer Galerie im ersten Stockwerk.

Das älteste Gebäude der Stadt, sogar das älteste erhaltene Haus Puerto Ricos, ist die ehemalige Residenz der Nachfahren des ersten Gouverneurs Ponce de León, die Casa Blanca (Di-So 9-16.30 Uhr | Eintritt 2 US$ | Calle San Sebastián 1) nahe El Morro. Am Callejón de la Capilla, einer typischen Altstadtgasse, steht die Casa de Callejón, ein koloniales Wohnhaus aus dem 18. Jh., in dem das Museo de la Arquitectura Colonial und das Museo de la Familia Puertoriqueña untergebracht sind.

Neben den historischen Gebäuden und den kleinen Gassen sind es vor allem die Plätze der Altstadt, die ein unverwechselbares Bild prägen. Schön anzusehen sind die Plaza de Colón mit einer Statue des Entdeckers Christoph Kolumbus, die Plaza de Armas mit dem Rathaus und die Plaza de San José mit der gleichnamigen Kirche und dem Dominikanerkloster.

Botanischer Garten

Der Besuch des fast 0,6 km² großen Gartens ist eine gute Möglichkeit, erste Bekanntschaft mit der vielfältigen Inselflora zu schließen. Neben einheimischen Bäumen und Büschen wachsen hier auch viele Pflanzen aus anderen tropischen und subtropischen Gebieten der Welt. Besonders bemerkenswert ist die Sammlung einheimischer Orchideen, die durch viele schöne Züchtungen ergänzt wird. Tgl. 6-18 Uhr | Eintritt frei | Barrio Venezuela | Route 1 | Kreuzung Route 847

Fuerte San Gerónimo

Kleine Festungsanlage aus dem Jahr 1788 in der Nähe des Caribe Hilton. Es lohnt sich, auf die Wälle zu klettern, um den Blick auf Condado zu genießen. Leider ist der Zugang manchmal geschlossen. Mi-So 9.30 bis 16.30 Uhr | im Osten | Puerta de Tierra

Museo Pablo Casals

Das Haus mit dem wohlklingenden Namen, in dem der berühmte spanische Cellist Pablo Casals starb, ist zu einer kleinen Gedenkstätte umgewandelt worden, in der Noten, Musikinstrumente und andere Memorabilien ausgestellt sind. Di-Sa 9.30 bis 17.30 Uhr | Eintritt 1 US$ | Calle San Sebastián 101

San Juan Museum of Art & History

Der renovierte Marktplatz aus dem 19. Jh. dient als Kulturzentrum. Hier finden Kunstausstellungen, Konzerte und Festivals statt. Di-So 10-16 Uhr | Eintritt frei | Calle Norzagaray | Tel. 7241875

Region: Camagüey

Iglesia de la Soledad

Die 1775 errichtete Kirche ist einer der herausragenden Sakralbauten auf Kuba. Sehen Sie sich vor allem die barocken Fresken im Inneren an. Calle República/Calle Ignacio Agramonte

Museo Provincial Ignacio Agramonte

In dem ehemaligen Garnisonsgebäude sind historische Objekte und Dokumente ausgestellt. Auch archäologische Funde aus der Indianerzeit sind zu sehen. Di-Sa 10-17, So 8-12 Uhr | Eintritt 2 US$ | Ecke Avda. Los Mártires und Calle Ignacio Sánchez

Parque Agramonte

Die frühere Plaza de las Armas, der Exerzierplatz der Spanier, ist dem Gedenken an Ignacio Agramonte gewidmet. Er war Oberbefehlshaber der kubanischen Revolutionstruppen im Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier. In der Mitte des Platzes steht das Reiterstandbild des in Camagüey geborenen Agramonte. Die riesigen tönernen Amphoren, in denen die Einwohner der Stadt früher Regenwasser sammelten, heißen tinajón.

Teatro Principal

Ein gutes Beispiel für die kubanische Architektur des 19. Jhs. ist das aus Marmor gebaute Stadttheater (1850). Das große Bogenfenster mit den bunten Glasscheiben lässt die Lobby tagsüber in allen Regenbogenfarben erstrahlen. Calle General Espinosa

Region: Cienfuegos

Parque Martí

Der Park mit einem beeindruckenden Denkmal zur Gründung der Republik Kuba ist der eigentliche Mittelpunkt der Stadt.

Teatro Terry

Das 1889 entstandene und 1965 renovierte, neoklassizistische Theater ist das interessanteste Gebäude Cienfuegos. 1200 Besucher finden hier Platz. Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 1 US$ | Avenida 56

Region: Santo Domingo

Museo de las Casas Reales

Hier werden drei Jahrhunderte dominikanischer Geschichte dokumentiert, vom frühen 16. Jh. bis zur Unabhängigkeit von Spanien (1821). Neben vielen Exponaten zum Alltagsleben in dieser Zeit und zur Militärgeschichte gibt es eine besondere Attraktion: die Schätze aus zwei spanischen Galeonen, die vor der Küste Hispaniolas durch Hurrikane versenkt wurden. Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 1 US$ | Calle Las Damas/Calle Mercedes

Plaza de la Cultura

Wer sich längere Zeit in Santo Domingo aufhält, sollte unbedingt die Plaza de la Cultura besuchen, die außerhalb der Zona Colonial liegt. Sehenswert sind hier die Nationalbibliothek und das Nationaltheater, ein gutes naturkundliches sowie ein nicht weniger qualitätvolles völkerkundliches Museum. Museo de Historia Natural Di-So 10-17 Uhr | Museo del Hombre Dominicano Di bis So 10-17 Uhr | Eintritt 1 US$

Zona Colonial

Die historische Altstadt von Santo Domingo ist wie die Altstädte von Havanna und San Juan kulturelles Erbe der einstigen Kolonialmacht Spanien.

Zwischen der Plaza España und dem Fluss erhebt sich der Alcazár de Colón (Mo-Sa 9-17 Uhr | Eintritt 1 US$ und ein Trinkgeld für den Führer | Calle Emiliano Tejera/Calle Las Damas), in dem Mitglieder der Kolumbus-Familie gelebt haben. Von der Mitte des 16. Jhs. an wurde der Palast nicht mehr bewohnt. 400 Jahre später wurde er renoviert und in ein Museum umgewandelt. Es vermittelt einen guten Eindruck von den Wohnverhältnissen der frühen Kolonialzeit, wenn auch viele der Möbel und Dekorationsstücke Nachbildungen sind.

Im vorderen Teil der Casa de Bastidas (Di-Sa 8-17, So 9-18 Uhr | Eintritt 2 US$ | Calle Las Damas/Calle El Conde) finden Ausstellungen moderner Kunst statt. Mindestens ebenso attraktiv wie der Gebäudekomplex sind die Gartenanlagen des Innenhofes mit alten Bäumen, unter denen Amphoren dekorativ platziert sind. An der Nordseite des Hofes kann man durch ein Gitter einen Blick in einen Teil des Tunnelsystems werfen, das sich in der Kolonialzeit weit unter der damaligen Stadt hinzog.

Die Catedral de Santa María la Menor (tgl. 9-16 Uhr | Calle Arzobispo Merino) ist nicht nur das beherrschende Bauwerk an der Plaza de Colón, sondern auch die älteste Kathedrale in der Neuen Welt. Schon 1502 wurden hier in einer Kirche - vermutlich nur einer kleinen Hütte - Gottesdienste abgehalten. Sie wurde durch ein stattlicheres Gebäude ersetzt, das Mitte des 16. Jhs. fertiggestellt wurde. Das Innere der gotischen Kathedrale ist in seiner schlichten Größe beeindruckend. In einer Seitenkapelle steht der Sarkophag, in dem bis 1990 die Gebeine des Christoph Kolumbus gelegen haben sollen (die Gelehrten streiten über ihre Echtheit), bevor sie in das im Osten der Stadt liegende Faro a Colón überführt wurden.

Im Panteón Nacional (Di-So 10 bis 17 Uhr | Eintritt frei | Calle Las Damas), einem ehemaligen Jesuitenkloster, richtete der Diktator Trujillo 1955 eine Grabstätte für die dominikanischen Nationalhelden ein. Der riesige Kronleuchter war ein Geschenk des spanischen „Amtskollegen“ Franco.

Region: Santiago de Cuba

Casa de Velázquez

Das 1516 errichtete Haus des Konquistadors und Gouverneurs Diego Velázquez ist heute als Kolonialmuseum eingerichtet. Besonders interessant sind die schönen, aus Edelhölzern gefertigten Möbelstücke und die massiven Truhen, die in früheren Zeiten auf Reisen mitgenommen wurden. Mo-Sa 9-17, So 9-12 Uhr | Eintritt 3 US$ | Parque Céspedes | Calle Lacret

Catedral

In der Kathedrale ist angeblich der erste Gouverneur Kubas, Diego Velázquez, bestattet. Da das Gotteshaus durch Naturkatastrophen und militärische Beschädigungen stark in Mitleidenschaft gezogen war, wurde es zu Beginn des 19. Jhs. auf den alten Fundamenten neu errichtet. Parque Céspedes | Calle Lacret

Cementerio Santa Ifigenia

Der Friedhof gleicht einer Totenstadt. Hier ließen sich die wohlhabenden Bürger Santiagos in Mausoleen bestatten, die kleinen Villen oder Palästen ähnlicher sind als Grabmälern. Auch José Martí, der Held der Befreiungskriege, ist hier begraben. Im Süden des Distrito Martí | Eintritt 1 US$

Region: Varadero

Cueva de Ambrosio

1961 wurden in dieser Höhle Dutzende von vorkolumbischen indianischen Zeichnungen entdeckt. Tgl. 9 bis 17 Uhr | Eintritt 3 US$ | zwischen Marina Chapelín und Marina Gaviota

Museo Municipal

Indianische Artefakte und Varaderos Geschichte, zu besichtigen in einem 1921 erbauten Holzhaus. Tgl. 10 bis 19 Uhr | Eintritt 1 US$ | 57 y Ave. Playa

Region: Mayagüez

Estación Experimental Agricola Federal

Die Anlage untersteht dem US-amerikanischen Landwirtschaftsministerium - eine der weltgrößten Sammlungen tropischer und subtropischer Pflanzen und Gehölze, die in Zusammenarbeit mit der Universität von Puerto Rico erforscht werden. Mo bis Fr 7-16 Uhr | Eintritt frei | Route 65

Mayagüez Zoo

Der Zoo lohnt einen Besuch, weil hier versucht wird, die Tiere in möglichst artgerechter Umgebung zu halten. Mi-So 9-16 Uhr | Eintritt 6 US$ | Route 108 | Barrio Miradero

Region: Eleuthera/Harbour Island

Governor's Harbour

1648 gingen hier die ersten Kolonisten der Bahamas an Land. Heute döst der 700-Seelen-Ort unter der heißen Sonne dahin. Fotogen ist die kleine Halbinsel Cupid's Cay mit ihren Kolonialhäusern.

Harbour Island

An der Atlantikseite der Insel zieht sich der tatsächlich rosafarbene Pink Sand Beach am blauen Meer hin. Auf der Buchtseite liegt Dunmore Town mit dem kleinen Hafen, wo auch die Fähren ablegen. Viele der pastellbunten Häuser und die großen Kirchen im verwinkelten Zentrum stammen aus dem 19. Jh. Die Methodistenkirche (Dunmore Street/Chapel Road) von 1843 ist besonders eindrucksvoll. In mehreren Kirchen des Ortes werden sonntags Gospel-Gottesdienste abgehalten.

Tarpum Bay

Das Städtchen im Südwesten Eleutheras hat sich in den letzten Jahrzehnten zur Künstlerkolonie entwickelt. Einige Ateliers von Malern und Bildhauern können besichtigt werden.

Region: Grand Bahama/Freeport

International Bazaar

Disneyland lässt grüßen: ein Shoppingdorf mit Gassen, die nach ihren Vorbildern in verschiedenen Ländern - Marokko, China usw. - gestylt sind, dazu ein fotogener Straw Market. Ranfurly Circus/West Sunrise Hwy.

Port Lucaya Marketplace

Sehr stimmungsvoll gestaltetes Vergnügungszentrum am Yachthafen, mit Promenade am Wasser. Um den Count Basie Square herum (der legendäre Jazzer lebte auf Grand Bahama) reihen sich Bars und Restaurants. Abends oft Shows und Musik. Sea Horse Road | Lucaya Beach

Rand Nature Center

In dem 0,4 km² großen Naturschutzgebiet mit ursprünglichem Kiefernwald gedeihen wilde Guaven, Mahagoni und kleine Palmenarten. Dazu gibt es bahamaische Papageien und, sehr fotogen, an einem kleinen Teich auch Flamingos. Mo-Fr 9-16 Uhr | Eintritt 5 B$ | East Settler's Way

Sacred Spaces

Aus von Stürmen entwurzelten Bäumen hat der bahamaische Künstler Antonius Roberts Skulpturen geschaffen, die an die Taino-Indianer der Bahamas erinnern sollen. Taino Beach

Region: Nassau/New Providence

Altstadt

Das Herz der Altstadt Nassaus pocht am Hafen, wo über der Prince George Wharf die turmhohen Kreuzfahrtschiffe aufragen. Davor liegen Rawson Square und Parliament Square, an dem die bahamaische Regierung in fotogenen rosafarbenen Kolonialbauten von 1805 residiert. Vor dem Parliament Building thront eine Statue der jungen Königin Victoria. Unmittelbar davor verläuft die Bay Street, die Hauptschlagader Nassaus gen Westen: Hier liegt das Geschäftszentrum der Stadt mit Tax-Free-Shops, Lokalen, Schmuckgeschäften und Souvenirläden. Im bunten Straw Market werden Strohhüte (daher der Name), Postkarten und günstiges Kunsthandwerk angeboten (Handeln um den Preis ist hier Tradition). Auf der George Street in südlicher Richtung passiert man die 1841 erbaute Christ Church Cathedral und steht dann vor dem imposanten, 1801 errichteten Government House, dem Sitz des englischen Generalgouverneurs. Jeden zweiten Samstag um 10 Uhr wird wie in London mit viel Pomp der Wachwechsel zelebriert.

Fort Fincastle

Eine Festung von 1787: Vom 38 m hohen Wasserturm bietet sich ein toller Blick über die Stadt. Von der Altstadt gut zu erreichen über die Queen's Staircase. Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 1 B$, Aufzug 0,50 B$

Junkanoo Expo

Im alten Zoll-Lagerhaus am Kreuzfahrthafen sind die bunt dekorierten Karnevalswagen und üppigen Kostüme des bahamaischen Junkanoo-Festes zu bewundern. Tgl. 10-16 Uhr | Eintritt 2 B$ | Prince George Wharf

Paradise Island

Die 5 km lange Insel vereint alle Zutaten für den Urlaubscocktail: imposante Hotelkomplexe, Shoppingarkaden, ein Kasino mit Glitzershows, einen Golfplatz und einen Traumstrand mit puderfeinem Sand, der sich an der ganzen Nordseite der Insel hinzieht. Die neueste und spektakulärste Anlage ist das Atlantis Resort mit Badelandschaft und großartigem Aquarium. Brücke nach Nassau | Mautgebühr 1 B$

Pompey Museum

Im alten Sklavenmarkt von 1769 wird die Geschichte der Sklaverei auf den Bahamas nacherzählt. Im Obergeschoss sind naive Malereien von Amos Ferguson zu sehen. Wegen Renovierung bis 2009 geschlossen | Ecke West Bay Street/George Street

Seaworld Explorer

Ein Ausflug unter Wasser für Wasserscheue: Per U-Boot geht es zu Korallen und bunten Fischen. Fahrpreis 45 B$ | West Bay Street/Elizabeth Ave. | Tel. 3562548

Region: Montego Bay

Greenwood Great House

Altes Plantagenhaus mit wertvollen Antiquitäten und Musikinstrumenten sowie einer Bibliothek, die das Herz eines Bücherwurms höher schlagen lässt. Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 12 US$ | ca. 24 km östlich von MoBay

Rose Hall Great House

Ein sinistres Haus: Im 18. Jh. herrschte hier die „Witch of Rose Hall“, eine Pflanzerin, die wegen ihrer weit über das Übliche hinausgehenden Grausamkeit den Sklaven gegenüber berüchtigt war. Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 15 US$ | wenige Kilometer östlich von MoBay

Region: Ocho Rios

Dunn's River Falls

Die Kaskaden, die westlich von Ocho Rios 200 m tief in vielen Stufen ins Meer fallen, sind etwas Besonderes: einerseits aufgrund ihrer Schönheit, andererseits auch wegen des erheiternden Anblicks, den die langen Touristenschlangen bieten, die sich an der Hand eines einheimischen Führers im Wasser die Fälle hinaufquälen. Tgl. 8.30-16 Uhr | Eintritt 15 US$ | auf der A 3 in westlicher Richtung, ausgeschildert auf Höhe Mammee Bay

Fern Gully

Kurz außerhalb der Stadt gelangt man auf dem Weg nach Kingston zu einem atemberaubenden Straßenabschnitt, der sich durch schmale Schluchten in die Berge hinaufwindet. An den Seiten wächst eine Unzahl von Farnen: vom kleinen, kaum mit bloßem Auge erkennbaren bis hin zum riesigen Baumfarn. Auf Jamaika gibt es über 550 verschiedene Farnarten, hier sind viele von ihnen vertreten.

Shaw Park Gardens

Die wunderbaren Gartenanlagen liegen auf einem Hügel oberhalb der Stadt mit schönem Blick auf Ocho Rios und das Meer. Tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 10 US$

Region: Port Antonio

Navy Island

Die Insel in der Bucht von Port Antonio war einst Privatbesitz Errol Flynns. Ein Besuch lohnt sich auch wegen des Hotelrestaurants des Navy Island Marina Resort. Fähre vom Hafen (3 US$)

Rio Grande

Ein besonderes Erlebnis: auf einem langen, schmalen Bambusfloß den Fluss hinuntergleiten, der von flachen, kiesigen und hohen, bambusbestandenen Ufern gesäumt ist. Auf der A 4 westlich von Port Antonio ist das „Riverrafting“ ausgeschildert. Tgl. 9-17 Uhr | Kosten 50 US$ pro Floß (zwei Personen), Fahrtdauer eineinhalb bis zwei Stunden

Region: Kingston

Devon House

Ein typisches Gebäude der englischen Kolonialarchitektur des späten 19. Jhs., teils mit Originalmobiliar ausgestattet. Mo-Sa 9.30-17 Uhr | Eintritt 5 US$ (Führung) | Hope Road | www.devonhousejamaica.com

Bob Marley Museum

Das Plattenstudio von Bob Marley (1945-81) wurde zu einem Museum umgewandelt. Die Ausstellung, vor allem aber die immer anwesenden Anhänger des Superstars tragen viel zum Verständnis nicht nur der Musik und der Person Marleys bei, sondern auch des Lebens auf Jamaika. Mo bis Sa 9.30-16 Uhr | Eintritt 10 US$ | Hope Road | www.bobmarley-foundation.com

Royal Botanical Gardens at Hope

Der botanische Garten mit weitläufigen Anlagen und altem Baumbestand geht auf die Stiftung einer Pflanzerfamilie zurück. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt frei | New Kingston | Old Hope Road

Region: Grand Cayman

Atlantis Submarine

Das kleine Unterseeboot bringt mehrmals täglich Gruppen von Neugierigen die Wunder der Korallenriffe näher, ohne dass sie selbst zu Schnorchel oder Taucherausrüstung greifen müssten. Durch die Panoramafenster lässt sich das Tier- und Pflanzenleben am Riff vorzüglich beobachten. Melden Sie sich rechtzeitig an! Mo-Fr | pro Person ab 84 US$ | Waterfront | Tel. 9497700 | www.atlantisadventures.com

Cayman Islands National Museum

Das Museum im ehemaligen Gerichtsgebäude gibt Aufschluss über die Piratenvergangenheit der Inseln. Mo-Fr 9-17, Sa 10-14 Uhr | Eintritt 4 US$ | Waterfront | Georgetown

Georgetown

Das kleine Städtchen (20000 Ew.) ist ein quirliges Wirtschaftszentrum, in dem nicht nur die Banken ihre Niederlassungen haben, sondern auch viele Geschäfte zu finden sind, die vor allem viele maritime Angebote für Urlauber bereithalten.

Pedro St. James

Das älteste Gebäude auf Grand Cayman soll angeblich schon 1635 von einem spanischen Siedler namens Pedro Gómez errichtet worden sein. Vermutlich aber entstand es erst 1780 als befestigtes Anwesen eines Engländers. Zweimal wurde „Pedro's Castle“ das Opfer von Feuersbrünsten, bevor es in seinen heutigen Zustand versetzt und zum nationalen Wahrzeichen erklärt wurde. Old Jones Bay, East End, an der Küstenstraße South Sound Road | www.pedrostjames.ky

Stingray City

Ein beliebtes Ziel von Schnorchlern und Tauchern. Hier im North Sound können Sie mit zahmen Stachelrochen schwimmen und schmusen. Die schönen, großen Fische gleiten mit ihren extrem breiten Flossen wie fliegende Teppiche über den Meeresboden. Wenden Sie sich an Cayman Diver Ltd. (Tel. 9451611 | www.caymandiver.com).

Turtle Farm

Der wichtigste Grund dafür, dass einst Piraten und andere Seefahrer immer wieder die Inseln ansteuerten, waren die Meeresschildkröten - ihr Fleisch und ihre Eier waren eine willkommene Ergänzung der eintönigen Bordverpflegung. Der Bestand der Schildkröten ist stark zurückgegangen; viele der Strände, die sie zur Eiablage aufsuchen, sind inzwischen in Menschenhand. Die Turtle Farm setzt einen gewissen Teil der hier aufgezogenen Tiere im Meer aus und trägt so zur Erhaltung der Art bei. Dennoch sollte man nicht übersehen, dass es sich primär um ein kommerzielles Unternehmen handelt, das Rohmaterial für Küchendelikatessen und Modeaccessoires liefert. Tgl. 8.30-17 Uhr | Eintritt 25-50 US$ | Boatswain's Beach, Northwest Point | West Bay | Tel. 9493894 | www.boatswainsbeach.ky

Region: La Romana

Altos de Chavón

Obwohl erst Ende der 1970er-Jahre entstanden, erweckt das Künstlerdorf dennoch auf sehr gelungene Weise den Eindruck einer Siedlung aus der spanischen Kolonialzeit. In den verschiedenen kleinen Gebäuden sind Ateliers und Werkstätten untergebracht sowie Geschäfte, in denen die Werke der Künstler und Kunsthandwerker verkauft werden, außerdem Restaurants und Apartments. Einen guten Buchladen gibt es hier ebenfalls (Stanton's Book Store). Wenn Sie das Dorf besuchen, sollten Sie auch einen Blick auf das große Amphitheater werfen. Das Museo Arqueológico Regional (tgl. 9-20 Uhr | Eintritt frei) bietet interessante Informationen und eine anschauliche Sammlung zum Leben in der Taino-Zeit. Wenige Kilometer östlich der Hotelanlage Casa de Campo | www.altosdechavon.com