Reisetipps Costa Rica
Bloss nicht! Costa Rica
In Drogengeschäfte verwickeln lassen
An der Karibikküste sind die eindeutigen Angebote besonders häufig, aber die Polizei versteht auch bei „weichen“ Drogen keinen Spaß. Denn lange galt Costa Rica als Umschlagplatz für den Drogenhandel zwischen Süd- und Nordamerika, und man ist bemüht, diesem Ruf die Grundlage zu entziehen. Also besser ein eindeutiges und bestimmtes no, gracias.
Falsche Kleidung tragen
Bei der Wahl ihrer Kleidung sind die Costa-Ricaner konservativ, auch wenn ein Teil der weiblichen Jugend einen anderen Eindruck macht. Knappe Oberteile und kurze Hosen trägt man nicht in der Öffentlichkeit.
Leichtsinnig sein
Verglichen mit anderen lateinamerikanischen Ländern ist Costa Rica nahezu ein Paradies. Der neoliberale Wirtschaftskurs hat aber eine Schicht besonders armer Leute nach sich gezogen, dazu gibt es rund 200 000 Flüchtlinge aus Nicaragua ohne Einkommen. Man hat am besten wenig dabei, wenn man in San José, Puntarenas oder Limón zu Fuß unterwegs ist, und trägt keinen Schmuck.
Unbedacht Souvenirs kaufen
Unter den vielen Souvenirs sind auch einige, die Tierschützern Sorgen bereiten: Taschen aus Krokodil- und Schlangenleder, Tierfelle, Schildpattarbeiten, Schildkrötenpanzer, seltene Muscheln sowie Korallen und daraus gefertigter Schmuck. Verboten ist die Einfuhr dieser Dinge in das Heimatland ohnehin.
Strömungen unterschätzen
Vorsicht beim Baden: An der gesamten Pazifikküste und am südlichen Atlantik gibt es gefährliche Strömungen, teilweise auch schon in knietiefem Wasser. Sie sollten daher nie am offenen Meer, sondern immer in Buchten baden und kleine Kinder niemals aus dem Auge verlieren. Strandwachen gibt es nur wenige, man richtet sich am besten nach den Einheimischen.
Nachts Auto fahren
Auf den Straßen sind Schlaglöcher keine Seltenheit. Da die Löcher recht tief sind, kann es auch gefährlich werden. Weil man die Löcher nachts schlechter sieht, bleibt das Auto dann am besten stehen.
Haifischflossen bestellen
Der Handel mit Haiflossen ist in Costa Rica verboten, jedoch an der Pazifikküste weit verbreitet. Taiwanesische Fischfirmen haben hier Fischkutter und private Docks, der Hauptteil des Fangs geht nach Asien. Ihrer Flossen beraubt, sinken Haie auf den Meeresgrund und ersticken langsam und qualvoll. Falls in Restaurants Haifischflossensuppe auf der Karte steht, sollte man deshalb unbedingt verzichten!
Quelle: www.marcopolo.de. Der sueddeutsche.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo. Autorenliste