Die Fahrgäste eines ICE waren überrascht, dass ihr Zug diesmal nicht in Göttingen hielt. Der Lokführer hat die Haltestelle offenbar vergessen.

Der Lokführer eines ICE der Deutschen Bahn AG hat offenbar vergessen, in Göttingen zu halten. Der Zug mit der Nummer 70 von Basel nach Hamburg sei am Montagabend gegen 19.40 Uhr durchgefahren statt anzuhalten, sagte eine Bahnsprecherin am Dienstag. Die Fahrgäste, die in Göttingen aussteigen wollten, mussten den Zug anschließend bei einem außerplanmäßigen Halt in Northeim verlassen.

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Um wie viele Reisende es sich dabei handelte, konnte die Sprecherin nicht sagen. Nach Angaben der Northeimer Neuesten Nachrichten waren rund 40 Fahrgäste betroffen. Sie seien mit einem Regionalzug zurück gefahren und 80 Minuten nach der geplanten Ankunft in Göttingen eingetroffen.

Die Bahn werde den "unangenehmen" und für die Reisenden "sehr ärgerlichen Vorfall" untersuchen, sagte die Sprecherin. Noch sei die Ursache unklar. Derartiges komme äußerst selten vor.

Fahrgäste, die einen Schaden durch den Vorfall erlitten hätten, könnten sich mit dem sogenannten Kundendialog der Bahn in Verbindung setzen.

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(dpa/beu/sonn)