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WM-Gegner als Reiseziel: Serbien – Bohème, Barock und Trompeten
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Niš
Dominieren in vielen serbischen Städten die orthodoxen Kirchen, so wird die Silhouette Niš' auch von Minaretten geprägt. Die Stadt mit ihren etwa 170.000 Einwohnern ist der wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt Südserbiens. Die Universität zählt zu den größten des Landes und nicht nur die vielen Studenten machen Niš vor allem abends zu einer lebhaften Stadt mit viel Musik und einem ausgehfreudigen Publikum. Und auch tagsüber gibt es viel zu entdecken, die Historie hat ihre Spuren hinterlassen: Die alten Römer waren da, Byzanz eroberte die Stadt, Konstantin der Große kam hier zu Welt, Kreuzritter zogen hindurch, die Türken eroberten Niš und bis ins 19. Jahrhundert hinein gehörte die Stadt zum Osmanischen Reich. Wer Niš mit dem Auto ansteuern will, fühlt sich vielleicht an Jugoslawien-Urlaube in Kindertagen erinnert: Die Stadt liegt nahe des berühmt-berüchtigten Autoput.
Bild: Tourismusverband Serbien18. Juni 2010, 09:46 2010-06-18 09:46:44