Das Deutschlandbild der Amerikaner ist so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der Grund dafür sind nicht etwa Filme oder sportliche Erfolge - geliebt wird das deutsche Bier.
Das Deutschlandbild der Amerikaner ist so gut wie seit vielen Jahren nicht. Vielen US-Bürgern gilt Deutschland nach wie vor als High-Tech-Land, ist jedoch in seiner globalen Bedeutung auf dem absteigenden Ast und könnte weitaus mehr im weltweiten Anti-Terror-Kampf tun.
Auf die Frage, über welchen Aspekt Deutschlands Amerikaner gerne Informationen hätten, lautete die Antwort meist: über deutsches Bier. (© Foto: ddp)
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Eine von der Deutschen Botschaft in Washington in Auftrag gegebene und am Montag veröffentlichte Umfrage fand zudem heraus: Vor allem dürstet es Amerikanern bei Informationen über Deutschland nicht so sehr nach zusätzlichem Wissen über Filme, Sport oder Literatur - sondern über deutsches Bier.
Home of Oktoberfest and Hofbräuhaus: Offenbar sind eigene oder kolportierte Erfahrungen von Deutschland-Reisen in das Meinungsbild eingeflossen.
Nach der Erhebung des US-Meinungsforschungsinstituts Frank N. Magid Associates haben 48 Prozent der Amerikaner ein gutes bis sehr gutes Gesamtbild von Deutschland - der höchste Wert seit Beginn der Umfragen vor sieben Jahren. Derselbe Anteil sieht das Land als High-Tech-Schmiede - allerdings mit leicht fallender Tendenz.
Etwas mehr als ein Jahr nach dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama halten 41 die Beziehungen beider Länder für ausgezeichnet oder gut - etwa mehr als ein Jahr zuvor waren es lediglich 34 Prozent.
Immerhin ein Fünftel der Amerikaner zählt Deutschland zu einem der wichtigsten internationalen Partner der USA, damit liegt es aber nur auf Platz fünf hinter den Spitzenreiter Großbritannien, China, Kanada und Japan. London, Peking und Ottawa haben aus Sicht der US-Bürger auch den meisten Einfluss auf die amerikanische Politik, Deutschland landet nur auf Platz acht.
Wenig Interesse an deutschen Filmen
Auch weltweit nehme die Bedeutung ab: Fanden im Herbst 2004 noch 49 Prozent, dass Deutschland eine wichtige Rolle in der internationalen Politik spiele, sind es nunmehr nur noch 43 Prozent, drei Punkte weniger als im Vorjahr.
Mit dem deutschen Einsatz im Anti-Terror-Kampf sind die Amerikaner nicht zufrieden: 47 Prozent finden, das Engagement könnte größer sein. Nur ein knappes Viertel meint, Deutschland spiele im Kampf gegen den Terror in Afghanistan eine wichtige Rolle.
Derweil hat deutsches Bier weiter auch auf der anderen Seite des großen Teichs seine Fans: Auf die Frage, über welchen Aspekt Deutschlands Amerikaner gerne Informationen hätten, lautete die Antwort meist: über deutsches Bier.
Über deutschen Sport oder deutsche Filme wollte jeweils die Mehrheit unterdessen nicht mehr wissen. Für die Erhebung wurden 1051 Amerikaner in der ersten Dezemberhälfte 2009 befragt.
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(dpa/juwe/odg)
UN-Tourismusorganisation
Träumen, planen, reisen
warsteiner und erdinger wären wohl eher der grund für einen angriffskrieg :-)
Interessant, was man in der Botschaft für relevant hält. Man sollte sich bewußt machen, das der durchschnittliche Amerikaner Deutschland auf einer Weltkarte nicht finden wird und er auch nur mit Mühe den Namen von Frau Merkel nennen kann, wenn überhaupt. Vor diesem Hintergrund ist das Meinungsbild, das die Umfrage ergibt, nur bedingt aussagekräftig.
sind die besten Argumente für die amerikanische Freundschaft.
Zwar sind die Deutschen feige und tun zu wenig im "Krieg gegen den Terror", aber beim Deutschen Bier vibriert die amerikanische Seele.
Statt Bundeswehr nach Afghanistan sollte Deutschland noch mehr Bier an die US-Army und das ganze Amerikanische Volk liefern; denn das ist doch die billigste Variante die Bedeutung Deutschlands be den Amis zu heben - an Deutscher Kultur und Sport haben sie offenbar kein Interesse mehr -
Und wenn Frau Merkel weitere Unterwerfungsgesten wie letztes Jahre im Congress zu Washington unternimmt, dann haben uns die Amis wieder richtig lieb - und das kostet auch nicht viel ! -