Vier Tage in New York Unter der Millionenstadt

Die Stecke des L Train ist der Laufsteg von New York City.

(Foto: Lucas Jackson/Reuters)

Unser Autor hat sich vier Tage lang in die New Yorker U-Bahn gesetzt - und miterlebt, wie dort Modetrends gesetzt und Musikkarrieren begonnen werden.

Von Lars Reichardt

Sie ist nicht mal die größte U-Bahn, die Metro-Netze von Peking und Shanghai sind länger. Und so modern wie diese beiden ist sie schon gar nicht. Eher verrottet, man wundert sich, dass nicht mehr Unfälle geschehen und die Züge einigermaßen pünktlich kommen. Im Sommer ist die Hitze unter der Erde unerträglich, im Winter pfeift der Wind durch. Frühling ist die beste U-Bahn-Zeit. Vom späten Vormittag bis drei Uhr nachmittags. Oder nachts. Die 6407 Wagen reichen längst nicht, um in ...