Das hat vor ihm nur George Clooney geschafft - und der auch nur im Film: Ein Amerikaner hat zehn Millionen Meilen bei nur einer Fluggesellschaft erflogen. Für das Vertrauen revanchierte sich die Airline mit einem ziemlich groß geratenen Geschenk.
Die Bestmarke wurde standesgemäß gefeiert - und natürlich über den Wolken: Mit Champagner stieß der Geschäftsmann Thomas Stuker auf einem Flug zwischen Los Angeles und seiner Heimatstadt Chicago auf die zehnmillionste Meile seines Passagierdaseins an. Da Stuker all diese Meilen allein mit der US-Fluggesellschaft United Airlines erflogen hat, wird er bei der Airline bereits kostenlos in die Erste Klasse hochgestuft und darf die Warteräume der Fluglinie auf den Flughäfen benutzen. Und künftig kann er sogar in der "Thomas Stuker" fliegen: United will ein Flugzeug nach ihm benennen.
Anzeige
Zehn Millionen Meilen sind mehr als 16 Millionen Kilometer. Das ist 400 Mal um die Erde oder 20 Mal die Strecke zum Mond und zurück. Stuker hat dafür 29 Jahre und 5962 Flüge gebraucht. Im Durchschnitt flog er 29.000 Meilen pro Monat. Allerdings hat er die zehn Millionen Meilen nicht wirklich zurückgelegt: In der Business- oder Ersten Klasse werden die Meilen doppelt und dreifach angerechnet.
Der Geschäftsmann sagte, dass er die Ruhe an Bord genieße. Auf den Flügen kämen ihm immer die besten Ideen. Erst im vergangenen Jahr war George Clooney als Dauerflieger Ryan Bingham mit "Up in the Air" in den deutschen Kinos.
In dem Film spielt er einen Angestellten, dessen wichtigstes Lebensziel es ist, zehn Millionen Meilen zu sammeln. Eine Beziehung zu einer Frau scheint sich zu entwickeln - doch letztlich rutscht Bingham wieder zurück in seine Welt, in der nur die Meilen zählen.
- Thema
- Luftverkehr RSS
- Airport-Ranking 2011 Die besten Flughäfen der Welt 01.04.2011
- Malaysia Airlines Babys fliegen aus der ersten Klasse 29.06.2011
- Fliegen mit Kindern Wir sollen draußen bleiben 30.11.2010
- Unvergessliche Flüge IV "Lasst uns alle beten!" 06.10.2010
- Flüge, die man nie vergisst Sturzflug über dem Atlantik 17.04.2012
- Streik der britischen Grenzbeamten London droht Flugchaos 28.11.2011
- Fehlerhafte Wartung Mehr als 30 Schrauben an Airbus vergessen 25.11.2011
(dpa/dd)
Promis und Liebe - Schmachtwort der Woche
Träumen, planen, reisen
...hab mich über die spasigen Zuschriften amüsiert, ich sehe das nicht sooo eng...das ist für UNITED AIRLINES ein kostenloser Werbegag
ich empfehle "United Breaks guitars"
Bei meinem letzten United Flug bin ich nachts um 3 in einem versifften Hotel ausserhalb von Wash DC gelandet, nachdem ich zuvor mit 6 Std Verspätung dort gelandet war - bei einem Inlandsflug. Zuvor hatte der Pilot der Untied Express bei Tempo 200 auf Regen den Start abgebrochen und uns dann gesagt, dass die Maschine schon den ganzen Tag Probleme (seinen Kollegen) bereitet hätte.
Das muss man nicht wirklich haben - Never again
Es ist doch eine Frage der Ökologie und damit der gesellschaftliche Ethik, ob die Zentralisierung von Arbeit und Aufgaben so weit gehen muß, daß Derartiges Zustande kommt.
Das zeigt, daß in der Abwägungshierarchie der Entscheider, die solche Jobs möglich machen, der Faktur Umwelt hinter allen anderen rein betriebswirtschaftlichen Überlegungen rangiert.
Darum geht es.
Die Folgen dieser monokausalen Denkwelt ist allerorten zu besichtigen.
Deshalb muß es auch erlaubt sein auf diese Idiotie hinzuweisen. Ich werde mir auch weiterhin diese Pflicht herausnehmen!
da würde das lästige einchecken, starten , landen usw. wegfallen!
Da hat United aber Glück, dass der Mann nicht "Crash" heißt.
Paging