Der US-Senat hat entschieden: In die USA kommt künftig nur noch, wer zehn Dollar Einreisegebühr zahlt. Das Geld soll der Tourismusförderung zu Gute kommen.
Wer künftig in die USA will, muss zahlen: Mit überwältigender Mehrheit hat der US-Senat für eine Einreisegebühr von 10 Dollar für ausländische Besucher gestimmt. Die parteiübergreifende Vorlage wurde am Mittwoch mit 79 gegen 19 Stimmen angenommen. Mit dem Einreisegeld soll eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Tourismus mitfinanziert werden. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss das Repräsentantenhaus noch zustimmen. Das Vorhaben ist bei der Europäischen Union auf scharfe Kritik gestoßen.
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Ausländische Touristen müssen in den USA künftig zehn Euro Einreisegebühr zahlen. (© Foto: AP)
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Der Entwurf sieht die Einführung einer Eintrittsgebühr für Reisende vor, die für Kurzaufenthalte in den Vereinigten Staaten kein Visum benötigen. Dies gilt unter anderem für die meisten Europäer. Seit Januar müssen sich Bürger aus betroffenen Ländern spätestens 72 Stunden vor ihrer Abreise in die USA über ein Online-Portal bei den US-Behörden registrieren. Über dieses Portal soll nach den im US-Kongress diskutierten Plänen auch die Eintrittsgebühr von zehn Dollar (6,90 Euro) erhoben werden.
Konservative Kritiker im Kongress bemängeln, dass die Regierung damit Arbeit übernähme, die Aufgabe des Privatsektors wäre. Die Tourismusbranche und Abgeordnete aus stark von der Rezession betroffenen Staaten unterstützen die Vorlage hingegen. Die Tourismusindustrie sieht nach eigenen Angaben in der gemeinnützigen Gesellschaft lediglich eine Ergänzung privater Werbekampagnen.
Hintergrund der Neuregelung ist ein spürbarer Rückgang des USA-Tourismus wegen der Weltfinanzkrise. Die Finanzplaner im US-Kongress wollen mit der Ankurbelung des Tourismus bereits im ersten Jahr 40.000 neue Arbeitsplätze schaffen und das US-Haushaltsdefizit um 400 Millionen Dollar verringern. Im vergangenen Jahr wurden im Tourismus-Sektor rund 200.000 Stellen gestrichen. Die Statistiken aus der Tourismusindustrie zeigen, dass ausländische Gäste im Durchschnitt rund 4000 Dollar ausgeben, wenn sie in die USA kommen.
Im vergangenen Jahr reisten rund 58 Millionen Besucher aus dem Ausland in die USA, 2001 waren es nach Angaben des Handelsministeriums mehr als 51 Millionen.
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(sueddeutsche.de/AP/AFP/holz/woja)
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Ironie ist, wenn man trotzdem lacht.
Ich ärgere mich seit Jahren darüber, dass die Österreicher uns für deren Autobahnen zahlen lassen, sie aber bei uns gratis fahren dürfen. Deshalb vergleiche ich deren Autobahngebühr mit dem Eintritt zum Zoo.
Da die USA jetzt den gleichen Schwachsinn durchziehen, ist natürlich auch der gleiche Vergleich fällig.
Ein Affenhaus, das eine wie das andere.
Wusstet Ihr übrigens , dass Jusuf Islam (vormals Cat Stevens) jetzt nicht mal mehr Flüge buchen darf, die über die USA drüberfliegen (ohne zu landen). Er steht ja - weil lt. USA Terrorist - auf der No-Fly Liste. Und Fluggesellschaften dürfen nur noch über US-Terretorium fliegen, wenn sich kein Passagier in der Maschine befindet, der auf der No-Fly Liste steht. Er musste von Mexiko kommend nach Paris fliegend über die Bahamas fliegen, da sein direkter Air France Flug über die USA drüber gefolgen wäre.
Ach ja, der kürzlich verstorbene Ted Kennedy war auch mal auf dieser No-Fly Liste. Selbst dieser mächtige Politiker brauchte 3 Monate um wieder von der Liste heruntergenommen zu werden, obwohl er offensichtlich ja kein Terrorist war. In dieser Zeit war es für ihn problematisch zu reisen und seine politischen Aufgaben wahrzunehmen. Das ist die USA von heute!
Welche Gegenleistung erhalte ich, insb. wenn ich als Transitreisender gar nicht einreise.
In Österreich darf ich auf der Autobahn fahren, im Tierpark werden die Tiere gepflegt, die ich mir ansehen kann.
Am Flughafen werden die Kosten, die durch mich entstehen, von den Fluggesellschaften durch die Landegebühr bezahlt, die ich letztlich im Ticket mit bezahle. Für die Eintrittsgebühr gibt es keinerlei Gegenleistung, zumindest dann, wenn ich nur auf der Durchreise bin.
Die USA wollen 10 US$ Eintrittsgebühr = 7,14€.
in Österreich muss ich für die günstigste Autobahnvignette 7,70€ zahlen.
Im Tierpark Hellabrunn kostet die Tageskarte 9€.
Ich weiss nicht was Ihr habt? Ist doch günstig!
Tja da kann eienm als amerikanischer Abgeordneter schon Angst und Bange werden, erst will Obama dieser Sozialist bzw. Kommunist die Krankenkassen für alle einführen und dann werden auch noch die Visabeschaffungsmaßnahmen der DDR kopiert, aber so ist das wenn man nur Schulden hat, nichts produziert, keiner mehr auf einen hört und man so keine Krieg anzetteln kann und seinen Status als Weltmacht verliert und zu guter letzt auch noch die eigene "Welt"Währung nichts mehr wert ist, dann muss man sich sein Geld halt über billige Tricks rein holen.
Paging