Da war doch was: Im Arches National Park in Utah ist einer der riesigen Sandsteinbögen zusammengebrochen.
Ein viel fotografierter Steinbogen im Arches-Nationalpark im US-Bundesstaat Utah ist eingestürzt. "Die Mitte des Bogens ist unter dem eigenen Gewicht zusammengebrochen. Es ist einfach so passiert", sagte Park-Ranger Denny Ziermann der Salt Lake Tribune.
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Der eingestürzte "Wall Arch" im "Devils Garden"- Bereich des Parks war 22 Meter hoch und hatte eine Spannweite von knapp 11 Metern. Nach Parkangaben gab es keine Augenzeugen für den Einsturz. Niemand sei verletzt worden. Einige Wanderwege mussten vorübergehend gesperrt werden.
Der "Wall Arch" befand sich in der Nachbarschaft des berühmten "Landscape Arch", der mit knapp 90 Metern Spannweite zu den größten natürlichen Felsbögen der Welt zählt. 1991 waren dort größere Stücke an der Unterseite der Wölbung weggebrochen.
Die Bögen im Park sind durch besondere Verwitterungsprozesse aus 140 bis 180 Millionen Jahre altem Sandstein entstanden. Der bekannteste ist der Delicate Arch, der auch das Nummernschild der Autos in Utah ziert.
Ähnlich wie dem Wall Arch, mit dem ein beliebtes Fotomotiv verschwindet, werde es nach und nach auch den anderen Bögen des Parks gehen, prophezeit Parkwächter Paul Henderson. Das sei der natürliche Lauf der Dinge.
Bis der Schutt des Wall Arch weggeräumt ist, sollen vorerst keine Touristen in dem Gebiet umherstreifen. Die Behörden erklärten, auch in den noch stehenden Steinsäulen am Rand des früheren Bogens gebe es gefährliche Risse.
US-Präsident Herbert Hoover hatte das Gebiet in der Nähe von Moab 1929 zum Schutz der Sandsteinformationen zum Nationalen Monument erklärt. 1971 wurde es vom US-Kongress zum Nationalpark ernannt.
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(dpa/dd)
Bundespräsident Gauck in Nahost
Träumen, planen, reisen
Ich war zwar noch nie im Arches-Nationalpark, aber ich möchte unbedingt noch dort hinreisen, bevor auch andere Naturmonumente einfach einbrechen.
Natürlich ist es der Lauf der Dinge und ich bin absolut gegen ein Eingreifen in die Natur. Aber dennoch ist es schade, dass die Welt sich anscheinend immer mehr verändert und nichts mehr so ist wie es einmal war...