Übergewichtige Passagiere, die nicht in einen Economy-Sitz passen, werden künftig bei United Airlines zusätzlich zur Kasse gebeten.
In den USA wächst der Druck auf dicke Fluggäste: Die Fluggesellschaft United Airlines stellt künftig übergewichtigen Passagieren, die nicht in einen Economy-Sitz passen, einen zweiten Platz in Rechnung, wie US-Medien meldeten. "Bisher blieb der (dicke) Fluggast sitzen und sein Nachbar hatte einen ungemütlichen Flug", sagte eine United-Sprecherin dem Radiosender WBBM 780. Allein 2008 habe es 700 Beschwerden gegeben.
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Das Flugpersonal habe nie genau gewusst, wie es mit fülligen Passagieren umgehen soll. "Jetzt haben wir eine Regelung gefunden." Betroffen sind laut Fluggesellschaft Passagiere, die sich nicht anschnallen, im Sitzen die Armlehnen nicht herunterklappen oder sich erst gar nicht hinsetzen können.
CNN-Umfrage zeigt große Zustimmung
Wenn möglich, sollen solche Reisenden neben einen freien Platz gesetzt werden. Wenn die Maschine ausgebucht ist, müssen übergewichtige Kunden auf ihren Flug verzichten und auf dem nächsten einen zusätzlichen Platz buchen.
United Airlines ist nicht die erste Fluggesellschaft, die übergewichtige Passagiere doppelt zahlen lässt. Acht andere amerikanische Fluglinien, darunter Southwest Airlines, Continental und Delta, verfahren ähnlich. Nur American Airlines will Dicke nicht zur Kasse bitten. Nach einer Umfrage des US-Fernsehsenders CNN finden 74 Prozent der Zuschauer die Politik von United Airlines gut.
(dpa/dd)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Träumen, planen, reisen
Da haben Sie mich nicht ganz verstanden: Ich bin für eine komplette Abschaffung des gesetzlichen Gesundheitswesen. Bei einer anschließenden Privatisierung versichert sich dann jeder mit seinen persönlichen Risiken im gewünschten Umfang. Die persönlichen Risiken werden dann durch die Versicherungen bepreist.
Der staatliche Eingriff in diesem System sollte sich dann auf die Unterstützung von z.B. chronisch Kranken, Einkommenschwachen u.ä. Personengruppen beschränken.
Und das ausgerechnet von jemandem, der sonst wohl eher für Deregulierung und Entbürokratisierung eintritt.
Sie werden verstehen, dass da eine Prozessflut warten wird, da genetisch bedingte Handicaps wohl vor Gericht durchaus Berücksichtigung finden wird.
Im Anschluss folgen dann wohl Extrasätze für Raucher (klarklar), aber ich denke auch für Extremsportler, Hobbyrennfahrer (ob auf abgeschlossenen Parcours oder dt Autobahnen) und Workaholics, die sich für Extrapenunze so den A.... aufreißen, dass sie sich regelmäßig beim Arzt mit allen erforderlichen Psychopharmaka eindecken müssen.
Das salomonische Urteil, wer am meisten schuld an seiner Misere hat, übernehmen Sie dann, @ElPoste?
Brave new world. Happy Überwachungs- und Kontrollstaat... (Off Topic Ende).
Die vollkommen Sinn macht. Vielleicht besinnen sich eines Tages auch die Krankenkassen in unserem gesetzlichen Staatgesundheitsmonopolismus auf ähnliche Maßnahmen um auch die Gesundheitsrisiken entsprechend zu verteilen.
Man erinnere sich, dass für Passagiere wie den ehemaligen Bundeskanzler Kohl Verlängerungsteile für die Gurte bereitgehalten werden.
UA hat recht. sehr vernünftig. Hoffentlich folgen die europäischen Airlines bald!
Seit wann darf man mitfliegen, wenn man sich nicht anschnallt? Ich würd mich bedanken, wenn mir der hinter mir Sitzende im Ernstfall ins Genick fliegt.
Paging