Die Zukunft des Reisens: Mit dem Urlaub der Deutschen im Jahr 2019 hat sich jetzt eine Umfrage beschäftigt - und überraschende Ergebnisse zu Tage gebracht.
Unterwasserhotels, Überschallflugzeuge, riesige Kreuzfahrtschiffe und "Blind-Date-Reisen": All das gehört zur Vorstellung der Deutschen davon, wie ihr Urlaub im Jahr 2019 aussehen könnte.
Entspannen Sie gerne bei kühlem Blau? Das Hotel der Zukunft könnte unter Wasser liegen oder dem Gast freie Hand bei der Auswahl der Farbe des Lichts lassen - so wie das Fraunhofer Future Hotel. (© Foto: Getty)
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Künftige Ziele sind dagegen jetzt schon populär: So steht für mehr als jeden zweiten Bundesbürger fest, dass Deutschland auch in zehn Jahren noch zu den drei beliebtesten Ferienzielen gehören wird. Das hat eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg unter 1001 Deutschen ergeben.
Zu den populärsten Reisezielen 2019 werden nach Einschätzung der Befragten außerdem Südeuropa sowie Asien und Australien gehören. Bei den beliebtesten Unterkünften liegen familiengeführte kleine Hotels und klassische Urlaubsclubs mit jeweils gut 50 Prozent Zustimmung an der Spitze. Wellness- und Erholungsreisen stehen mit einem Zuspruch von 53 Prozent künftig höher im Kurs als klassische Pauschalreisen (28 Prozent).
Als Fortbewegungsmittel wird wohl auch in zehn Jahren vor allem das Auto genutzt werden: 59 Prozent der Befragten gehen davon aus. Hochgeschwindigkeitszüge (57 Prozent) und Überschallflugzeuge (55 Prozent) folgen aber mit nur wenig Abstand.
Gebucht werden dürfte der Urlaub im Jahr 2019 laut der GfK-Studie noch stärker als bisher im Internet: 70 Prozent der Deutschen glauben, dass die Zahl der Online-Buchungen zunehmen wird und dass "interaktive Erlebniswelten" dabei eine Rolle spielen.
Getränkewünsche erfüllt ein Minibar-Roboter
Neun von zehn Deutschen (89 Prozent) erwarten außerdem, dass sie sich bei der Hotelauswahl vor allem von Empfehlungen von Freunden, Bekannten und anderen Menschen leiten lassen werden. Für wichtig halten dabei viele Menschen die Integration von Buchungsfunktionen in soziale Netzwerke.
Zukunftsmusik ist auch eine andere Vorstellung, die immerhin 50 Prozent der Deutschen teilen: Laut der GfK-Umfrage geht jeder zweite Bundesbürger davon aus, auf Reisen im Jahr 2019 jederzeit eine Notruffunktion nutzen zu können, die ihn "in allen Lagen mit einem kompetenten Ansprechpartner verbindet".
Das Hotel der Zukunft beschäftig derweil das Fraunhofer-Institut in Duisburg: Dort wird ein Haus gebaut und mit Hotelzimmer eingerichtet - so, wie sie im Jahr 2020 aussehen könnten. Da weiß das Licht, wo der Gast gerade liest, Getränkewünsche erfüllt ein Minibar-Roboter und der Check-In funktioniert per Handy.
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(dpa/af)
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