Die Tourismusexperten wissen nicht genau, wohin die Reise im Krisenjahr geht. Doch sie verbreiten Optimismus und Trends wie "Luxese" und "Dreifach-Sparen".
1. Der Urlaub ist ein "Menschenrecht" und somit unverzichtbar
(© Foto: dpa)
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Die pessimistischen Prognosen der Ökonomen treiben auch die Tourismusbranche um. Doch die Experten sind überzeugt, dass der Urlaub für die Deutschen "ein sehr hohes Gut" (Deutscher Reiseverband) und sogar ein "Menschenrecht" (Internationale Tourismusbörse) ist. Die meisten Bundesbürger würden also auf ihren großen Urlaub nicht verzichten, dies hätten bereits frühere Krisen gezeigt.
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UN-Tourismusorganisation
Träumen, planen, reisen
Trinkgeld gibt es von mir im üblichen Umfang - da ändert auch das Jahr 2009 oder die aktuelle Wirtschaftskrise nix daran. Aber natürlich nur für entsprechend guten Service!
Vor einiger Zeit besuchte ich das Kurhaus in Binz/Rügen. Zwischen all den Schlippsträgern, Schnöseln und Schnöselinnen war ich. Selbstverständlich nicht aufgebrezelt - sondern in meinem "Räuberzivil". Als das "Serviertöchterchen" kassieren kam, erhielt ich nachfolgenden Kommentar "Oh, vielen Dank - Sie dürfen gerne öfters unser Haus besuchen". Ich nahms als Kompliment und hab mich köstlich amüsiert!
Übrigens, das Kurhaus in Binz ist eine der Adressen, die immer wieder gerne aufsuche.
Aber 2009 möchte ich zur Abwechslung die Servicebereitschaft auf Sylt und im Wattenmeer austesten.
1. Statt zwei Wochen nur noch eine Woche Flugreise, habe ich seit Einführung des Euro schon umgesetzt, weil plötzlch eben 1 Woche so teuer war wie zuvor zwei Wochen (gleiches Hotel, gleiche Verpflegungsleistung)
2. Ziele: keine Fernreisen mehr - ich war schon oft genug in den USA, als das ich da noch mal hin müßte. Statt dessen Italien oder Griechenland, ich mag die Türkei nicht, weil mir das aufdringliche Basarverhalten abstößt und mir das Essen in Spanien eben weniger zusagt als das in den genannten Ländern. Dieses Jahr ist Kreta geplant, hoffentlich besser als Rhodos - denn das war ein Totalflopp.
3. Kurzreisen: Warum sollte man nicht mit dem eigenen Auto mal 3 Tage nach Wien, Prag oder Budapest fahren? Das ist übers Internet geplant nicht teuer und solang das Diesel unter 1 Euro kostet durchaus sinnvoll. Das hab ich 2008 so gemacht (im Herbst) und das mache ich im Herbst 2009 wieder so. Allerdings suche ich dabei eher preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten im Umland der Großstädte, ich muß nicht in der Stadtmitte einer Hauptstadt wohnen, wenn ich nur 2 Übernachtungen habe.
4. Deutschland? Ganz ehrlich, das ist mir einfach zu teuer. Ich habs mal an der ostsee in MacPomm versucht und bin nach einer Nacht gescheitert. Es lohnt sich einfach nicht so viel Geld in der Nebensaison in die Wohnsilos dort zu stecken, bei denen alles nur auf Abzocke ausgelegt ist. Das einzige lohnende Ziel hier ist immer noch Berlin - aber da bin ich sowieso schon fast zu Hause, zumindest brauche ich da kein Hotel. Also an alle anderen der Tipp: Leute, tankt Hauptstadt, es lohnt sich! Da kannste nich meckern...