Heftige Turbulenzen, durchgeknallte Crew, haarsträubende Landung - und der Sitznachbar war auch noch unverschämt. Das mussten Leser auf Flugreisen mitmachen.
Später Freitagabend, letzte Maschine von Hamburg nach München. Aus irgendwelchen Gründen 90 min. Verspätung. Jeder will heim, die Stimmung wirkt bereits etwas düster. Dann kommt die Maschine endlich, boarding und los geht's. Auf dem Weg zur Startbahn bremst der Pilot ab, blinkt quasi links und biegt ab in die Botanik. Eine der fahrbaren Treppen kommt an, eine Passagierin verlässt mit der Crew das Flugzeug. Durchsage: sie vermutet, dass sie ihr Handy im Gepäck versehentlich nicht ausgeschaltet hatte. Der Gepäckraum wird entladen, sie identifiziert ihren Koffer, findet das Handy (es war ausgeschaltet gewesen). Nach mehr als einer Stunde kehren sie alle zurück. Die finsteren Blicke der Passagiere hätte ich nicht aushalten wollen. Und jedem sah man den Gedanken an: und wenn in meinem Koffer vor dem Start hundert Handys klingeln sollten - ich werde die Klappe halten!
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