Heftige Turbulenzen, durchgeknallte Crew, haarsträubende Landung - und der Sitznachbar war auch noch unverschämt. Das mussten Leser auf Flugreisen mitmachen.
Beitrag 2
” Dezember 2011 wir fliegen nach einem 9 Stunden Flug von Cancun nach Frankfurt mit dem "Rush-Hour" Business-Flieger von Frankfurt nach München. Der Flieger ist bis auf den letzten Platz ausgebucht, draußen zieht der Himmel schwarz zu, es fängt an zu stürmen. Ich sitze zwischen einer Spanierin und einem Geschäftsmann, wobei die Spanierin sich bereits beim Abflug anfängt, ununterbrochen zu bekreuzigen und Gebete in den Himmel zu murmeln. Nachdem fünften Luftloch und der Einstellung des Bordserviceses, da eine Stewardess einem Geschäftsmann den Kaffee über die Hose gschüttet hat (nunja, auf einer Achterbahn würde man wohl auch keinen Kaffee ausschenken) landen wir nach guten 30 Minuten Abenteuer-Flug in München. Alle springen auf, die Geschäftsleute kramen bereits im Handgepäck und drängen nach vorne, schließlich ist es Freitag. Da kommt die Durchsage: "Liebe Pasagiere, willkommen in München, leider scheinen wir etwas unvorherrgesehen gelandet zu sein, die Gangway ist noch nicht ausgefahren und...nunja...es ist keiner da, der sie ausfahren kann...man hat uns schlicht und ergreifend übersehen. Es dauert noch ein paar Minuten." Eine Viertel Stunde später: "Liebe Passagiere, wir sind nun dem Tower aufgefallen, sie haben Personal losgeschickt, doch dieses wird noch aufgehalten...oder ist verloren gegangen...auf jeden Fall kommen sie später." Zehn Minuten später, die Business-Leute werden ungeduldig, die Spanierin beginnt wieder sich zu bekreuzigen: "Liebe Passagiere, ich habe hier noch ein Malbuch und Buntstifte...aber nur für ein kleines Mädchen...." Als nach weiteren zehn Minuten endlich die Tür geöffnet wird, kommt von der Chef-Stewardess der nächste Spruch: "Nun dann, herzlich willkommen in München, Sie haben es gut, Sie sind zu Hause, wir müssen noch einmal zurück nach Frankfurt. Ach ja und einen schönen dritten Advent." Fünf Minuten später: "Ich meine vierten Advent, das war nur ein Test."
Die Beiträge sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion.